Dry Gin Gin

Testbericht Hausberg Gin No. 1

Von Bayern nach Bremen zurück nach Bayern…

… zumindest im übertragenen Sinne. Vor ein paar Wochen kam ich über Instagram mit Jörg von Hausberg Gin ins Gespräch, ursprünglich kommt er aus Bayern, heute lebt er mit seiner Familie in Bremen. Schnell war klar, dass ein Fläschchen den Weg zurück nach Bayern auf sich nehmen soll, dadurch kann ich euch heute den Hausberg Gin No. 1 vorstellen. Das Unternehmen, welches den Gin herstellt, legt vor allem Wert darauf, dass dieser handwerklich hergestellt wird. Es werden nur immer kleine Chargen gebrannt, laut Hersteller sind bei der Entwicklung auch internationale Experten beteiligt. Schon vor der eigentlichen Entwicklung wurden viele Gespräche mit Barkeepern, Gastronomen und privaten Genießern geführt, so soll eine hohe Qualität sichergestellt werden.

Zu einem hochwertigen Gin gehören natürlich auch gute Botanicals. Diese werden immer direkt während der Erntezeit destilliert, genau dann, wenn sie ihr volles Aroma tragen. Dies geschieht in der Märkischen Spezialitätenbrennerei. Welche Botanicals verwendet werden, ist ein weitestgehend gehütetes Geheimnis. Bekannt sind Wacholder, Koriander und Angelikawurzel. Diese sind optisch auch auf dem Etikett untergebracht, zumindes einfache Zeichnungen der Silhouetten der Botanicals. Die restlichen Zutaten des Dry Gins sind geheim.

Optisch macht die zylinderförmige Flasche einen modernen Eindruck, es sind nur wenige Akzente in blauen und grünen Farbtönen gehalten. Insgesamt eher einfach aber dennoch optisch ansprechend. Mit einem Alkoholgehalt von 46,4% liegt dieser etwas höher als man es in den meisten Fällen gewohnt ist. Preislich liegt die 700 ml Flasche bei 39,90 €, man kann sie direkt im Online Shop von Hausberg Gin erwerben.

Wie riecht der Hausberg Gin?

Zeit für das Nosing. Schon beim ersten Atemzug erkennt man deutlich, dass der Wacholder im Vordergrund steht und die Aromen dominiert. Insgesamt wirkt der Dry Gin in der Nase frisch und dabei auch kräftig mit einer leicht pikanten Note. Ich würde den Gin im ersten Moment als eher maskulin bezeichnen.

Wie schmeckt der Hausberg No. 1?

Der erste Schluck des puren Gins wird genommen. Der Gin wirkt wie schon erwartet kräftig und ebenso wie in der Nase ist der Wacholder, mit seiner leicht harzigen Süße dominierend. Hinzu kommt ein kräftig erdig pikanter Geschmack, der den Gin auch am Gaumen eher maskulin macht. Zudem hat der Gin eine ganz leichte Frische, ich könnte mir gut Vorstellen, dass bei der Herstellung noch Zitrus oder Kräuter verwendet wurden. Insgesamt ist der Hausberg Gin eher klassisch, aber rund und gut abgestimmt.

Tastingzusammenfassung Hausberg Gin No. 1

Der Hausberg Gin überzeugt auf ganzer Linie. Bereits bei der Herstellung wird auf eine hohe Qualität geachtet, die man sowohl im Design als auch im Geschmack erkennt. Dominierend ist bei diesem Gin der Wacholder, zudem erkennt man auch pikante und erdige Noten.

  • Deutscher Gin aus Bremen
  • Wacholder, Angelikawurzel und Koriander
  • Klassischer Dry Gin
  • Wacholder dominiert, hinzu kommt ein erdig-pikanter Geschmack

Tasting
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Reviewed Item
Hausberg Gin No. 1
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