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Dry Gin Gin

Testbericht Apotheker Dry Gin

Gegen eine Grippe braucht man etwas von der Apotheke

Jeden Herbst wieder, denk ich mir, dieses Jahr schaffst du es ohne Erkältung über den Herbst zu kommen. Aber leider ist denken nicht gleich umsetzen. So hat es mich wieder leicht mit einem Husten und Schnupfen erwischt. Ja ich lebe noch, trotz Männerschnupfen – aber natürlich liegt Nasenspray und seit heute auch der Apotheker Dry Gin bereit um mich von meinem Leiden zu erlösen. (Gin hilft nicht unbedingt gegen Grippe).

Da kam es mir gerade recht das ich auf den Gin aus Bad Homborg gestoßen bin. Der Dry Gin wird im hessischen Taunus destilliert und seine Geschichte kann man bis auf das Jahr 1850 zurückverfolgen. In diesem Jahr soll dieser Gin das erste mal destilliert worden sein. Die Geschichte des Gins ist relativ einfach und simple zu erzählen. Zu der damaligen Zeit versuchte der dort ansässige Apotheker ein Medikament zu entwickeln das gegen einige Krankheiten helfen sollte – und heraus kam dieser Gin.

Schon allein das Design von diesen Gin erinnert an eine Apotheker Flasche. Diese die immer im Hintergrund ganz oben stehen und immer etwas altmodisch wirken. Genau so wirkt der Apotheker Dry Gin. Die Story ist inkl. Verpackung sehr schlüssig und konsistent – gefällt mir das Fritz Scheller Söhne diesen Gin wieder aufleben haben lassen! Auch die Homepage des Gins ist konsistent gestaltet. Man betritt eine Apotheke die sich anfühlt als ob der erste Weltkrieg noch in weiter Ferne ist. Auf der Seite findet man auch die Botanicals die dem Gin sein Aroma geben. Wacholder, Engelwurz, Kardamom, Koriander, Nelkenpfeffer, Pommeranze, Süßholz, Süßmandel, Zimtbaum und Zitrone spielen bei dieser Medizin eine Rolle.

Diesen Gin gibt es leider auch noch nicht auf Amazon, obwohl er alleine durch die Kundebewertungen wahrscheinlich ein Mega Verkaufsschlager werden würde. Hier gibt es einen Shop der diesen Gin vertreibt. Für 49,95 bekommt man ganze 700 ml. Der Preis ist somit im Mittelfeld und definitiv in Ordnung. Der Gin hat einen Alkoholanteil von 47,4% und ist somit schon etwas kräftiger.



Wie riecht der Apotheker Dry Gin?

Ihr merkt es schon – ich verliere mich schon wieder einmal in die Details. Die nicht den Gin ausmachen sondern vielmehr wie der Gin auf einen wirkt. Nun möchte ich mich aber dem Nosing widmen. Ein hochwertiger Holz-Verschluss lässt die Aromen in der Flasche. Man öffnet die Flasche und hält seine Nase über den Gin. Ein warmes, leicht süßliches Aroma strömt in meine Nase. Ich lehne mich zurück und der Gin duftet herrlich. Auch merkt man ein leichtes und mildes holziges Aroma. Ist da das Stück Holz des Wacholderbaums oder sind das die Botanicals?

Koriander, Wacholder, Süßholz und den Zimt kann man deutlich riechen. Toll! Wäre es kein Gin könnte man diesen als Parfum verwenden. Gut abstimmt!

Endlich darf ich probieren?

Medizin darf man ja nicht nur am Abend trinken sondern man muss diese ja meist vor dem Essen nehmen. Ok ich gebe es zu – ich habe den Gin heute nach dem Mittagessen verkostet. Wieder pur! So wie immer! Ich schütte also diesen leicht gelblichen Gin auf schöne Ice Cubes und der Duft wird milder aber verströmt noch schneller unter meiner Nase. Toll! Der Duft alleine ist es Wert diesen Gin zu kaufen.

Nun nehme ich den ersten Schluck des Apotheker Dry Gins. Das süße, leicht holzige, aber sehr milde Aroma kitzelt meine Zunge. Keine Spritigkeit nur gutes Aroma. Das Geschmackserlebnis aus dem Nosing setzt sich beim Tasting des Gins fort. Super abgestimmt, eine frische Note von Zitrone kommt dazu, dazu die klare Wacholdernote und Koriander… super abgestimmt! Großes Lob an die Macher des Gins.

Gehört nun definitiv zu meinen Top 5 Gins.

Über den Autor

GinMaster

Aus Liebe zu einem guten Gin Tonic!
Ginnatic - aus einer Schnapsidee entstanden!

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