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Distilled Gin Gin

Testbericht 1517 Miner’s Gin

Miners Gin

Direkt aus der Höhle? Die Flasche mit dem Stück Gestein aus einem Salz Berg Werk macht wirklich etwas her. Mit einem Stück Stroh ist der Salzstein am Flaschenhals befestigt.

Der 1517 Miner’s Gin stammt aus dem schönen Berchtesgaden. Verkauft und produziert wird der Gin von dem Unternehmen Enzianbrennerei Grassl. Die Homepage des Unternehmens gibt noch viele weitere Informationen preis. Wer sich also über die Macher des Gins informieren will hat auf der Homepage gute Chancen alle Informationen zu bekommen.

Seit Anfang des 17. Jahrhunderts produziert das Unternehmen verschiedene Gebirgs-Spezialitäten. Damit zähl diese Enzianbrennerei als die Älterste in Deutschland. Besonders gut gefällt mir auch das Zitat von den Machern des Gins: „“Wir verkaufen nicht nur hochprozentige Köstlichkeiten, sondern Geschichten“ – alleine diese Botschaft zeigt, dass das Unternehmen verstanden hat um was es bei einem guten Gin geht.

Einerseits muss er gut schmecken aber auf der anderen Seite muss er das besondere Etwas haben. Egal ob es ein besonderer Reifeprozess oder auch eine besondere Zutatet bzw. Botanical ist. Bei dem Miners Gin ist wohl die Lagerung das Besondere. Dieser Gin reift in Steingut-Fässern unter den Berechtesgadener Alpen – dadurch bekommt er ein ganz einiges und individuelles Aroma.

Den Miners Gin mit 500 ml kostet 27,99 Euro. Dieser Gin ist direkt im Online Shop der Firma Grassl erhältlich. Mit 42% ist der Gin nicht zu stark aber auch nicht zu mild. Das Preis Leistungsverhältnis ist definitiv in Ordnung, da der Miners Gin ja noch etwa 3 Monate unter den Alpen lagert.

Wie riecht der Miners Gin?

Natürlich wieder ganz wichtig in meine Tasting bzw. Gin-Testbericht ist das Nosing. Hier versuche ich alle Details über die Nase aufzunehmen um mir hier ein umfangreiches Bild machen zu können, wie der Gin in der Nase wirkt. Hierbei werden ganz andere Stoffe aktiver wahr genommen als bei der normalen Verkostung.

Ich öffne nun also die halbe Liter Flasche 1517 Miners Gin. Die Flasche ist mit einem hochwertige Holz-Verschluss verschlossen. Es macht „plopp“ als ich den Verschluss vorsichtig aufziehe. Ich freue mich nun endlich einmal den Miners Gin mit meiner Nase verkosten zu können. Ich gehe mit meiner Nase über die Flasche und merke (wirklich) einen leichten Salzgeruch. Der Gin ist mild im gesamten Aromaspektrum untermalt mit etwas steinigen und salzigen. Es ist ein außergewöhnlicher Duft – den man nicht direkt zuordnen kann. Wenn man aber die Story zum Miners Gin kennt – kann man super die Brücke zu einer Höhle in einem Salzbergwerk vorstellen. Fruchtig, Floral und steinig sind die Adjektive die mir zu diesem außergewöhnlichen Geruch bzw. Aroma einfallen.

Das Tasting des Miners Gin

Endlich komm ich zu dem Highlight des Testberichts. Mit 21 Botanicals hat der Gin eine sehr umfangreiche Zutatenliste die zusammen aber super harmoniert. Bereits beim Nosing konnte der Gin mich überzeugen. Ich gieße nun also, wie immer pur, den Gin in meinen Tumbler wo einige Eiswürfel bereit liegen. Das Aroma strömt etwas milder als vorher in meine Nase – etwas fruchtiger und floraler wirkt er nun im Glas.

Endlich nehme ich den ersten Schluck – und zack sitze ich in einer Salz Mine und verkoste Gin! Ohne Käse, man merkt wirklich den Reifeprozess im Geschmack. Hätte ich so nie gedacht. Anfang kitzelt er mit einer sehr schönen fruchtigen Note meine Zunge und wird dann männlicher und rustikaler und das alles mit einer klaren „Minen-Note“. Etwas Korianer rundet das Wacholderaroma am Ende ab und vollendet das tolle Geschmackserlebnis.

Ich tue mich echt schwer das Aroma der Mine zu beschreiben. Es erinnert mich irgendwie an etwas rauchiges, rustikales, starkes und altes. Man kann es vom Geschmack her wirklich sehr schlecht beschreiben!

Dieser Gin sollte definitiv in jedem Gin-Regal stehen. Ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis mit einem wunderbaren fruchtigen und floralen Aroma zu einem sehr guten Preis.

Über den Autor

GinMaster

Aus Liebe zu einem guten Gin Tonic!
Ginnatic - aus einer Schnapsidee entstanden!

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