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Testbericht Der Bodenständige

Sonne, aber viel zu kühle Nächte – es fängt an, Herbst zu werden… Man fühlt sich, als hätte man dieses Jahr viel zu wenig Sommer gesehen. Schnell noch einen Last-Minute Flug nach Dubai buchen? Karibik? Malediven? Oder einfach bodenständig bleiben?

Zum Thema Bodenständig… Heute haben wir einen Gin vor uns, der sich „der Bodenständige“ nennt.

„Der Bodenständige Designer Gin“ ist ein Gin der Urban-Fashion-Marke Dr. Sindsen. Eric Sindermann, ehemaliger Handballprofi, hat sich nach seiner Karriere als Sportler dazu entschieden, erst Bauchtaschen, dann eine ganze Kollektion an Klamotten zu designen. Seit seiner Kooperation mit Harald Glööckler kürt er sich selbst als „zukünftiger Modekönig“ Deutschlands. Zuletzt war er bei der diesjährigen Ausgabe von Promi Big Brother zu Gast. Doch was sagt das über seinen Gin aus? Uns sind diese Side-Notes egal. Hier geht es rein um den Geruch und Geschmack von Gin.

Eric Sindermann sagt öfter mal „bodenständig bleiben“. Somit ist es naheliegend, dass auch sein Gin „Der Bodenständige“ heißt. Ob er so schmeckt? Abgefüllt wird der Gin über die Tapinto GmbH, besser bekannt als Bo aus Föhr.

Die Flasche macht zumindest einen sehr bodenständigen Eindruck. Eine schwarze Steinzeugflasche, mit Bügelverschluss, erinnert an den selbstgebrannten von Opa zum Familienfest. Das finden wir nicht nur witzig, sondern richtig cool. Die Etiketten aber sind nicht besonders hochwertig. Die Rückseite teilt uns „Handcrafted Dry Gin *in small batches* mit. Leider aber fehlt die Batch-Nummer, sowie die Flaschen-Nummer. Die generelle Aufmachung finden wir zum Namen aber äußerst passend.

Den Der Bodenständige „Designer Gin“ mit 41% Alkoholgehalt bekommt Ihr für 34,95€ auf https://bo-gin-foehr.de/Der-Bodenstaendige-Dry-Gin-41-0-5-l.htm

Auf der Shop-Seite angekommen, gibt es hier aber schon noch ein wenig mehr Infos. Hergestellt wird der „Bodenständige“ mit 15, teils regional ausgesuchten Botanicals nach dem Mazerations-Prinzip.

Wie riecht der Bodenständige?

Also dann, wie bei einem Feierabendbierchen, ab an den Bügel! Nur ploppt es ohne Kohlensäure nicht so schön.

Ein milder Geruch von Wacholder und Orangen kommt uns entgegen. Begleitet wird der Geruch von einer netten Bitternote.

Etwas in ein Glas geschenkt und geschwenkt, riechen wir einen milden Gin, der nun sein Zusammenspiel aus Wacholder, Orange und Mandarine. Wenn die Nase nicht täuscht, haben wir es auch mit Koriander und Muskat zu tun. Allgemein ist der Gin kein besonderes Geruchserlebnis, aber wir jammern hier auf hohem Niveau.

Lasst uns also probieren!

Wie schmeckt der Bodenständige?

Wir nehmen, straight up, also pur, ohne Eiswürfel und Tonic, den ersten Schluck. Der Gin kommt mild am Gaumen an und hat durch 41% Alkoholgehalt auch nicht viel Schärfe. Eine gewisse Bitter-Note zieht sich auch hier bis zum Abgang und verwandelt sich in eine blumige Note, ausgelöst von Mandarine und Holunder. Insgesamt ein sehr bodenständiger Dry Gin im Gesamt-Ergebnis – daher ist der Name Programm! Fruchtige Tonic-Water können hier sicherlich punkten, obwohl wir hierzu keine Empfehlungen mehr aussprechen, denn über Geschmack lässt sich nicht streiten.

Tastingzusammenfassung der Bodenständige

Alles in allem ist der Gin gelungen. Die Steinzeugflasche und das Motto überzeugen auch im Geschmack. Wir würden uns dennoch bei einem Gin in der Preislage wünschen, Informationen über die Batch-No., die Flaschen-Nummer und den Brenner zu bekommen. Daher: Ein solider, aber nicht außergewöhnlicher Gin, dessen Macher auf dem Weg zum Modekönig doch mehr als einen Namen auf das Etikett drucken sollte, nämlich den, des Machers.

  • Dry Gin in Steinzeugflasche mit Bügelverschluss
  • Handabgefüllt im Small-Batch
  • Leider keine Aussage über Größe des Batches
  • Für Fans von Dr. Sindsen perfekt geeignet
  • Dry Gin mit milder, bitterer Note, geeignet für fruchtige Tonic Water
  • 0,5 Liter und 41% Alkoholgehalt
Ginnatic London Dry Gin

The Duke Tonic Water, Ginger Beer und Gin Tonic

Triple Tasting The Duke

Gin Tonic in der Dose, Tonic Water und Ginger Beer

Das Wochenende neigt sich mal wieder dem Ende zu. Die letzten Sonnenstrahlen genießen wir auf der Terrasse und wollen hierfür ein neues Tasting machen – in diesem Fall sogar 3 Tastings in einem. 2015 war Der Duke Gin einer der Ersten, den wir euch auf dem Blog vorgestellt haben, vor ein paar Wochen haben wir zudem die Sonderedition The Duke Wanderlust vorgestellt. 

Mittlerweile gibt es bei The Duke auch Longdrinks wie Gin Tonic in der Dose, natürlich gibt es aber auch Filler wie Ginger Beer und klassische Tonic Water. Alle 3 wollen wir euch Heute vorstellen. Optisch sind sich die Dosen recht ähnlich. Beim Tonic Water und dem Gin Tonic ist das Farbthema gold – blau, beim Ginger Beer blau – kupfer. Das Kupfer erinnert uns an Kupferbecher, aus denen Munich Mule, der mit Ginger Beer gemacht wird, häufig getrunken wird. Es stehen wichtige Infos auf den Dosen, es ist das Logo von The Duke zu sehen, ebenfalls ein paar schlichte Illustrationen, welche die Inhalte des jeweiligen Produktes zeigen. 

The Duke Ginger Beer

Zutaten: Wasser, Zucker, Zitronensaft aus Zitronensaftkonzentrat, Ingwersaft, natürliches Limettenaroma, Ingwer Extrakt, natürliches Zitronenaroma, Kohlendioxid

Nährwerte pro 100 ml: 36 kcal, 0g Fett, 0,1g Eiweiß, 0,1g Ballaststoffe, 0g Salz, 8,5g Kohlenhydrate, davon 7,8g Zucker

Preis: 1,49 Euro

Wie schmeckt das The Duke Ginger Beer?

Es zischt und die erste Dose ist offen. Direkt steigt uns ein angenehmer Ingwergeruch in die Nase, gefolgt von feinen Zitrusaromen. Es riecht spritzig und frisch und schreit schon allein vom Geruch nach einem Munich Mule! Der erste Schluck der Flüssigkeit wird getestet. Man erkennt wieder Ingwer und Zitrus, besonders schön ist, dass das Getränk nicht zu süß ist. Im Abgang wird das Ginger Beer angenehm scharf aber nicht zu extrem, Ingwer sollte man aber dennoch mögen um das The Duke Ginger Beer zu lieben. Von uns gibt es aber auf jeden Fall ein Daumen hoch.

The Duke Tonic Water

Zutaten: Wasser, Zucker, Kohlendioxid, Zitronensäure, natürliche Aromen (Quassiaholz, Chinarinde, Citrus, Bitterorange)

Nährwerte pro 100 ml: 34 kcal, 0g Fett, 0g Eiweiß, 0,1g Ballaststoffe, 0g Salz, 8g Kohlenhydrate, davon 8g Zucker

Preis: 1,49 Euro

Wie schmeckt das Tonic Water von The Duke?

Mit einem Zischen öffnet sich direkt auch die zweite Dose. In der Nase ist das Tonic Water typischer Weise leicht bitter, man erkennt das Chinin, ebenfalls Zitrusaromen und die Bitterorange. Diese gibt fein süßliche Aromen mit. Im Geschmack zeigt sich ebenfalls das typische Chinin Aroma, Zitrusnoten umspielen diese. Im Abgang gibt es keine Überraschungen – das macht das Tonic Water zum perfekten Gegenspieler um sich einen erfrischenden, tollen Gin Tonic zu mischen. 

The Duke Gin & Tonic

Zutaten: 25% The Duke Gin, 75% Tonic Water

Alkoholgehalt: 10%

Preis: 3,29 Euro

Wie schmeckt der fertige Gin Tonic von The Duke?

Es zischt ein letztes Mal und auch die dritte Dose ist nun offen. der Geruch nach Wacholder und Tonic Water durchströmt die Luft. Das florale, fast schön süßliche Aroma des Duke Gins findet sich natürlich auch im Gin Tonic wieder. Gin und Tonic Water harmonieren sehr schön, besonders gut gekühlt schmeckt der Gin Tonic aus der Dose richtig gut. G&T aus der Dose gibt es mittlerweile in vielen Supermärkten für wenige Euro – mit 3,29 Euro ist der Gin Tonic aus der Dose zwar etwas teurer, der Geschmack und die Qualität sprechen aber definitiv für sich.

Fazit des Trippel Tastings

Egal ob Ginger Beer, Munich Mule oder Gin Tonic – neben Gin kann The Duke auch alles, was sich um Gin dreht. Alle Produkte sind empfehlenswert und haben unseren Tasting Marathon mit Bravour gemeistert.

Gekauft werden können die Produkte übrigens im Online-Shop von The Duke

Ginnatic London Dry Gin

Testbericht Mermaid Pink Gin

Gin mit einer ordentlichen Ladung Erdbeeren

Die Isle of Wight Distillery haben wir euch vor ein paar Wochen vorgestellt. Der Mermaid Gin in seiner außergewöhnlichen Flasche hat uns da schon überzeugt. Doch es gibt aus der Destille noch einen weiteren Small Batch Gin – den Mermaid Pink Gin. Die außergewöhnliche Flasche, die aussieht wie geschuppt, ist mit ihrem hübschen pinken Farbverlauf ein Hingucker im Gin Regal. Die goldene Schrift ist ein edles Detail. Hoffentlich versüßt uns der Geschmack auch noch den Abend.

Was ist  drin, im Mermaid Gin? Das wichtigste Botanicals sind hier neben dem Wacholder wohl die Englische Erdbeeren. Hinzu gesellen sich Holunder, Paradieskörner, Meerfenchel, Hopfen, Lemonenzesten, Koriander, Angelikawurzel und weitere. Eine sehr interessante Mischung aus verschiedenen Geschmacksrichtungen. Der Flaschenpreis liegt bei rund 35 Euro, was fair ist für die 700 ml Flasche. Auf der Internetseite von Isle of wight Distillery gibt es neben den Gins auch einige schöne Geschenksets, die allesamt sehr hochwertig wirken. Mit einem Alkoholgehalt von nur 38,00% ist der Mermaid Pink Gin eher leicht, liegt der typische Alkoholgehalt bei Gin doch eher bei 40,00% -42,00%.

Mermaid Gin Small Batch PINK (1 x 0.7 l) 01220TA
  • alcohol_content;38.0 percent_by_volume

Wie riecht der Mermaid Pink Gin?

Sehen wir nun einmal, wie sich der Gin aus England in der Nase macht. Ein angenehmes Erdbeeraroma zeigt sich, zusammen mit einem Hauch Zitrus und Wacholder nachdem wir den schwarz goldenen Holzkorken gezogen haben. Es gibt keine Alkoholschärfe, was immer positiv ist, der Erdbeergeruch ist nicht zu penetrant und deshalb sehr angenehm. Der Gin wirkt durch einen Hauch Zitrus erfrischend, leichte Kräuternuancen geben dem Gin in der Nase eine stabile Basis. Der Mermaid Pink Gin ist in der Nase feminin, aber nicht zu süß sondern fein ausbalanciert.

Wie schmeckt der Gin aus England?

Der erste Schluck fließt wie immer pur, ohne Eis und Tonic Water. Wie es sich für einen Pink Gin gehört ist das Destillat leicht rosa. Im Geschmack ist der Gin fruchtig, nicht zu süß und cremig. Man erkennt Erdbeeren und etwas Zitrus. Erst im Abgang kommen die Kräuter wieder leicht zum Vorschein und runden den Gin geschmacklich ab. Ein sehr femininer Gin, aber wie auch schon in der Nase nicht zu süß und künstlich, sondern fein ausbalanciert. Botanicals wie Hopfen, der Meerfenchel und Koriander schaffen eine ausgewogene Harmonie. Besonders für Gin Tonics oder Gin Cocktails können wir den Mermaid Pink Gin empfehlen.

Tastingzusammenfassung Mermaid Pink Gin

Schon allein der Optik wegen gehört der Mermaid Pink Gin in jedes gut sortierte Gin Regal. Auch geschmacklich überzeugt der Gin. Oft sind Gins mit Erdbeeren chemisch und sehr künstlich, der Mermaid Gin schafft durch den Einfluss von Zitrus und verschiedenen Kräutern aber eine schönes, ausbalanciertes Aroma.  

  • Gin aus England
  • Flasche besticht durch Schuppen
  • Erdbeeren als eines der wichtigsten Botanicals

Gin Streckbrief

Gin Name: Mermaid Pink Gin

Gin Sorte: Dry Gin

Gin Hersteller: Isle of Wight Distillery

Land: England

Farbe: Klar

Alkoholgehalt: 38,00%

Homepage: https://isleofwightdistillery.com

Preis: 37,50 Euro

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

*Allgemeine Hinweis zu Links: Einige Links die auf dieser Seite verwendet werden sind Affiliate Links, wenn ihr darüber einen Kauf bei einem meiner Partner tätigt, bekomme ich eine kleine Provision die mir hilft den Blog weiter zu betreiben.

Ginnatic London Dry Gin

Testbericht Brick Gin

Testbericht Brick Gin Simpel aber gut?

Der Herbst ist da, leider. Aber nichts desto trotz steigen wir gleich ein mit einem neuen Tasting in die grauen Tage. Heute haben wir einen klassischen London Dry Gin im Angebot, die einzigen verwendeten Botanicals sind Wacholder, Zitrone und Kubebenpfeffer. Der Brick Gin konzentriert sich somit ganz und gar auf die wesentlichen Bestandteile eines Gins. Die Botanicals sind bio-zertifiziert und entsprechen der Öko-Norm, der Alkoholgehalt liegt bei 40 %.

Recht viel mehr kann ich euch über den Gin an dieser Stelle gar nicht erzählen, denn die Hersteller und Geschäftsführer Benjamin Trommler, Sascha Hagemann behalten sich auf ihrer Homepage sehr bedeckt.

Optisch ist die Flasche ziemlich schlicht. Es gibt den Gin einmal in der 500ml Flasche und dann noch in der 1 Liter Flasche. Ich habe die 500 ml Flasche vor mir, und diese liegt in der Hand wie eine klassische Bier oder Limoflasche. Die farbliche Gestaltung beläuft sich auf 4 Rechtecke wie simple Backsteine, die Schrift ist schwarz. Verschlossen ist das Getränk mit einem einfachen, schwarzen Schraubverschluss, der der Flasche aber eher einen billigen Eindruck verleiht. Die Flasche wirkt auf den ersten Blick auffällig unauffällig. Auffällig ist auch der Preis, mit unter 15 Euro ist dieser Gin wirklich sehr günstig.

Update September 2021: In der vergangen Woche haben wir eine neue Flasche des Brick Gins zugeschickt bekommen. Nun hat der Gin einen ganz neuen Look bekommen. Zudem hat der Brick Gin nun auch ein Bio Zertifikat nach (EG) Nr. 834/2007. Auch ist der Brick Gin nun als Vegan zertifiziert. Zudem wurde nach einigen Jahren auch der Preis des Gins etwas angepasst. Die Flasche mit 0,5 Liter Kostet nun im hauseigenen Online-Shop 15,90 Euro.

Vor dem Update im August 2021 sah der Gin übrigens wie folgt aus.

Eine Flasche des Brick Gins

Wie riecht der Brick Gin?

Verschlossen ist der Gin mit deinem Drehverschluss in Orange. Zugegeben wirkt der Verschluss nicht wirklich hochwertig. Direkt beim Aufdrehen verbreitet sich das Gin Aroma um den gesamten Flaschenhalt. Wacholder und Pfeffer stehen in der Nase direkt im Vordergrund. Man merkt die deutliche Schärfe des Pfeffers. Der Wacholder steht aber im Vordergrund, Zitrone ist auch leicht vorhanden, doch eben auch eine Schärfe. In der Nase merkt man schon relativ deutlich das der Gin etwas herber sein wird. Wie herb finden wir gleich gemeinsam in unserem Tasting heraus.

Wie schmeckt der Brick Gin?

Das Tasting geht pur von statten, Tonic und Eiswürfel kommen bei uns nicht in das Tasting. Im Geschmack steht zunächst der Wacholder in Kombination zu einer leichten herben Süße im Vordergrund. Auch Zitrus ist zu erkennen. Im Abgang ist der der Gin deutlich von Pfeffer geprägt. Die Schärfe des Pfeffers kommt sehr deutlich zum Vorschein als Zitrone und Wacholder die Bühne freigegeben haben. Insgesamt finden wir den Gin lecker und würzig. Allerdings muss man Pfeffer wirklich mögen – da er beim Brick Gin doch eine wichtige Rolle spielt.

Tastingzusammenfassung Brick Gin

Der Brick Gin ist im Geschmack wenig komplex und konzentriert sich auf die wesentlichen Gin Aromen, Wacholder unterstützt von Zitrone und Pfeffer. Wer Pfeffer, Wacholder und Zitrusaromen mag wird mit dem Brick Gin glücklich.

  • Gin aus Erfurt, Deutschland
  • Aus nur 3 Botanicals
  • Klassischer London Dry Gin
  • Eher als Gin Tonic geeignet

Gin Streckbrief

Gin Name: Brick Gin

Gin Sorte: Distilled Gin

Gin Hersteller: Brick GmbH

Land: Deutschland

Farbe: Klar

Alkoholgehalt: 40,00%

Homepage: http://www.brickgin.com/

Preis: 15,90 Euro

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

*Allgemeine Hinweis zu Links: Einige Links die auf dieser Seite verwendet werden sind Affiliate Links, wenn ihr darüber einen Kauf bei einem meiner Partner tätigt, bekomme ich eine kleine Provision die mir hilft den Blog weiter zu betreiben.

Ginnatic London Dry Gin

Testbericht Goldberg Tonic Water

Das klassische Goldberg Tonic Water

Donnerstag ist, so finden wir, der perfekte Tag für den Start ins Wochenende und den damit verbunden eiskalten Gin Tonic. Beim Gin Tonic kommt es schon lang nicht mehr nur auf das Tonic Water an sondern vielmehr auf die gekonnte Kombination zwischen Gin und Tonic Water. Tonic Water und Gin muss in Einklang miteinander stehen und sich gekonnt ergänzen. Heute möchten wir euch das klassische Tonic Water aus dem Hause Goldberg vorstellen.

Zutaten: Quellwasser, Zucker, Kohlensäure, Säuerungsmittel, Citronensäure, Natürliches Aroma, Aroma Chinin

Nährwerte je 100 ml Tonic Water: 39 kcal, 0 g Fett, 9,3 g Kohlenhydrate, davon 9,3 g Zucker, 0 g Eiweiss, 0 g Salz

Für die Flasche mit 200 Inhalt muss man je nach Shop zwischen 0,89 – 1,49 Euro rechnen. Im Internet gibt es natürlich auch mal günstigere Angebote. Die Tonic Flasche mit einem Liter Inhalt haben wir auch schon einige Male bei Lidl entdecken können.

Wie schmeckt das Goldberg Tonic Water?

Kommen wir endlich zum eigentlich Inhalt. Als wir den Kronkorken mit dem Flaschenöffner von der Flasche ziehen macht es ein lautes Zisch. In der Nase ist der klassische Tonic Water Duft sehr dominant. Es riecht tatsächlich schon etwas bitterer als jetzt ein klassisches Schweppes Tonic. Die Zitrusnoten kommen gut zur Geltung.

Der ist Schluck verbreitet sich bei uns im Gaumen. Verköstigt wird das Tonic Water bei Zimmertemperatur wie auch schon Yuzu, Hibiscus und das Mediterranean Tonic Water. Im ersten Moment ist sehr viel Kohlensäure im Mundraum, danach verbreitet sich eine leichte Süße mit einer kleinen Zitrusnote. Die Zitrusnote ist allerdings nicht sonderlich dominant. Hinter dem Zitrus merkt man auch schon wie das Chinin lauert und dann die Tribüne einnimmt. Insgesamt ein klassisches Tonic Water das geschmacklich gut ist aber nicht durch irgendwelche Besonderheiten hervorsticht.

Fazit Goldberg Tonic Water

Das Goldberg Tonic Water ist ein gutes Tonic Water das man sehr gut trinken kann. Die Bitternoten sind angenehme. Das Zitrusaroma gut abgestimmt und die Kohlensäure genau richtig.

Ginnatic London Dry Gin

Testbericht Silent Pool Rare Citrus Gin

Zitrusaromen und Wacholder

Wir hoffen, ihr habt diesen kalten und auch in vielen Teilen Deutschlands verregneten Montag gut überstanden. Diesen Dienstag möchten wir nutzen, um euch einen weiteren Gin vorzustellen. Genauer gesagt handelt es sich hier um den Silent Pool rare Citrus Gin. Wir hatten bereits vor einigen Jahren einen Silent Pool Gin vorgestellt. Mittlerweile ist die Marke gewachsen und hat auch noch andere Produkte auf dem Markt gebracht. 

Sehen wir uns den Gin einmal etwas genauer an. Wie der Name schon vermuten lässt, beinhaltet der rare Citrus Gin eine ordentliche Ladung Zitrusaromen. Als Botanicals kommen Buddhas Hand, Sevilla Orange, Hirado Buntan und Natsu Dai Dai zum Einsatz. Neben diesen Botanicals findet man natürlich auch noch Wacholder im Gin. Hergestellt wird der Gin übrigens in England. Genauer gesagt in den malerischen Surrey Hills. 

Die Silent Pool Destille gibt es seit dem Jahr 2014. Es handelt sich also um ein relativ junges Unternehmen. Im Fokus der Gründer Ian McCulloch und James Shelbourne liegt Qualität der Botanicals sowie dem „Artisan Spirit“. Alle Spirituosen aus der Manufaktur werden mit Quellwasser aus der Region weiter verarbeitet. 

Insgesamt fasst eine Flasche des Silent Pool Gins 700 ml Gin. Der Alkoholgehalt bei diesem Gin liegt bei 43,00%. Eine Flasche des Gins liegt online bei etwa 34,90 Euro

Das Design der Flasche ist wirklich sehr gelungen. Das intensive und schöne Orange prägt die Flasche deutlich. Auf der Flasche selbst sind verschiedene Botanicals eingraviert, dadurch bekommt die Flasche einen sehr wertigen Touch. 

Wie riecht der Silent Pool Rare Citrus Gin?

Als wir den oberen Teil der Flasche langsam öffnen, stauen wir nicht schlecht. Die Flasche ist mit einem Glas / Kunststoffverschluss verschlossen. Das hatten wir eigentlich gar nicht erwartet. Wir ziehen den Verschluss aus dem Flaschenhals und beginnen langsam den Gin mit unserer Nase zu analysieren. Zugegeben wissen wir nicht wie Hirado Buntan und Natsu Dai Dai riechen – deshalb gucken wir einfach mal, ob neue Aromen zu den klassischen Zitrusaromen dazu gekommen sind. 

In der Nase wirkt der Gin klassisch – Wacholder und Zitrus dominieren im ersten Moment. Wir atmen den Gin ein weiteres Mal tief ein. Er wirkt frischer, als wenn nur klassische Zitrusfrüchte verarbeitet werden würden. Das Zitrusaroma ist bereits in der Nase intensiv vollmundig. 

Wie schmeckt der Silent Pool Citrus Gin?

Nun sind wir sehr gespannt was der Gin im Gaumen, so zum Präsentieren hat. Wir nehmen einen ersten Schluck. Zitrus und Wacholder! Zitrus und Wacholder! Einfach nur Zitrus und Wacholder. Das Aroma im Gaumen ist äußerst intensiv. Intensiver als bei sehr klassischen London Dry Gins. Neben Zitrusaromen ist auch der Wacholder sehr präsent. Wir nehmen den zweiten Schluck und lassen den Gin nochmal von Neuem auf uns wirken. Nun merkt man sehr deutlich, dass sich ein öliger Film im Gaumen ausbreitet. Der Silent Pool Rare Citrus Gin ist ein sehr aromatischer Gin mit tollen Aromen. 

Tastingzusammenfassung Silent Pool Rare Citrus Gin

Der Silent Pool rare Citrus Gin ist eine echte Aroma-Bombe. Wer auch tolle Zitrusaromen steht und trotzdem nicht auf das klassische Wacholder-Aroma verzichten will, kommt wohl am Rare Citrus Gin nicht vorbei.

  • Gin aus England
  • Wacholder und Zitrusdominanz
  • 43,00% Alkoholgehalt
  • 34,90 Euro je 700 ml Gin

Gin Streckbrief

Gin Name: Silent Pool Rare Citrus Gin

Gin Sorte: Dry Gin

Gin Hersteller: Silent Pool

Land: England

Farbe: Klar

Alkoholgehalt: 43,00 %

Homepage: https://silentpooldistillers.com/

Preis: 34,90 Euro

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

*Allgemeine Hinweis zu Links: Einige Links die auf dieser Seite verwendet werden sind Affiliate Links, wenn ihr darüber einen Kauf bei einem meiner Partner tätigt, bekomme ich eine kleine Provision die mir hilft den Blog weiter zu betreiben.

Ginnatic London Dry Gin

Testbericht Goldberg Japanese Yuzu Tonic

Diesen Sonntag wollen wir mit einem Tonic Water ausklingen lassen. Wir haben euch ja bereits einige Tonic Water aus dem Hause Goldberg und & Sons in den vergangen Tagen vorgestellt. Das Indian Hibiscus und das Mediterrane Tonic Water aus dem Hause Goldberg.

Insgesamt werden wir nach dem Goldberg Japanese Yuzu Tonic noch eines vorstellen. Als letztes wollten wir euch das klassische Indian Tonic einmal zeigen. Die Yuzu Frucht ist eine sehr aromatische Zitrusfrucht. Am häufigsten wird diese in Japan angebaut. Diese Frucht will sich das Goldberg Japanese Yuzu Tonic zu Nutze machen und damit neue Tonic Water Liebhaber einfangen.

Das Tonic Water gibt es für 0,89 Euro je Flasche online zu kaufen. Der Kasten mit 24 Flaschen liegt bei 21,36 Euro zzgl. Pfand. Die Flasche fasst ganze 200 ml des Tonic Waters.

Zutaten: Quellwasser, Zucker, Kohlensäure, Säuerungsmittel, Citronensäure, Natürliches Aroma, Aroma Chinin

Nährwerte: 39 kcal auf 100 ml, 0 g Fett, 9.3 g Kohlenhydrate davon 9,3 g Zucker, 0 g Protein, 0 g Salz

Wie riecht und schmeckt das Yuzu Tonic?

Als wir den Kronkorken mit einem Flaschenöffner von der Flasche ziehen zischt es leicht. Der erste Eindruck ist, dass das Tonic Water nicht sonderlich viel Kohlensäure hat. In der Nase kommt der sehr frische und zitrusartige Yuzu Duft sehr deutlich zu Geltung. Das Tonic Water unterscheidet sich schon sehr deutlich zu den klassischen Tonic Water.

Der erste Schluck des Tonic Waters breitet sich im Mund aus. Der Geschmack ist sehr fruchtig – die Bitternote vom Chinin ist sehr deutlich und dominat zu spüren. Die Kopfnote wird allerdings von der frischen und intensiven Yuzu Frucht geprägt.

Lohnt sich der Kauf?

Das Tonic Water ist definitiv die richtige Wahl wenn man ein Tonic Water haben möchte das von Zitrus und Frische dominiert wird. Möchte man allerdings ein mildes Tonic Water das den Gin hervorstechen lässt würden wir das Goldberg Yuzu Tonic nicht empfehlen. Es kommt hier also ganz klar drauf an für welchen Drink das Tonic Water eingesetzt werden soll.

Ginnatic London Dry Gin

Testbericht Puerto de Indias Strawberry

Gin mit einer ordentlichen Portion Erdbeeren

Heute ist ein Südländer bei uns zu Gast aus Spanien, genauer gesagt aus der Provinz Andalusien. Puerto de Indias Gin wird in einer Destille in der kleinen Stadt Los Alcores de Carmona, einem Vorort von Sevilla hergestellt.

Als die damaligen Jungunternehmer José Antonio und Francisco Rodríguez hörten, dass eine der ältesten Destillerien Andalusiens zum Verkauf stand, übernahmen sie die Traditionsbrennerei kurzerhand.

Statt des andalusische Anis-Schlehen-Likörs „Pacharan“ stiegen die beiden schnell ins Gin. Geschäft ein. Die rund 130 Jahre alten Kupferkessel der ursprünglichen Destille kommen im Brennvorgang jedoch weiterhin zum Einsatz.Nach eigenen Angaben war Puerto de Indias Strawberry Gin der erste seiner Klasse – also der erste Erdbeer-Gin. Die Erdbeeren für Puerto De Indias Strawberry Gin stammen von einer Kooperative in Lepe, eine Stadt in der Nähe von Huelva. Für mehr Geschmack werden sie besonders lange in der sogenannten Mazeration in den Alkohol eingelegt.Puerto de Indias hat inzwischen fünf Gins im Sortiment: Classic, Pure Black mit Vanille und Jasmin, Strawberry (Erdbeere), Blackberry (Brombeere), Orange Blossom & Peach (Orangenblüte & Pfirsich)

Die Optik der 0,7 Liter Flaschen ist bei allen Sorten imposant: Dickes Glas mit eingeprägtem Markennamen und zwei auffälligen Etiketten, von denen das obere auch bei genauem Hinsehen nur schwer von Metall zu unterscheiden ist.  

Der Inhalt ist ein zartrosa Gin. Mit 37,5% Alkoholgehalt, erfüllt die Spirituose gerade den Mindest-Alkoholanteil, der für Gin in der EU vorgeschrieben ist. Im Handel ist Puerto de Indias Strawberry Gin 0,7 L bereits für unter 18€ erhältlich. Bei Amazon ist der Gin auch als Prime Produkt erhältlich, so spart man sich natürlich dann die Versandkosten.

Puerto de Indias, Sevillian Premium Strawberry Gin (1 x 0.7 l)
  • Gin mit Erdbeeraroma
  • Anis, Erdbeere und Wacholder sind die vorherrschenden Noten in diesem hellrosafarbenen Gin

Wie riecht der Puerto de Indias Strawberry Gin

Wir öffnen den metallenen Drehverschluss der Flasche. Sofort steigt uns ein lieblich süßer Erdbeerduft in die Nase, der Kindheitserinnerungen an Erdbeereis und Lollis wachwerden lässt. Ganz so verspielt wie im ersten Eindruck bleibt er dann jedoch nicht. Die Erdbeere bestimmt zwar klar die Kopfnote, darunter entdeckt man jedoch schnell auch Zitrusnoten. Klassische Gingewürze wie Wacholder halten sich im Nosing zunächst dezent zurück, bilden aber, wenn man sich genauer mit dem Gin auseinandersetzt, eine stabile Basis. Der Geruch bildet ein eher liebliches Gesamtbild, das aber auch Tiefgang erkennen lässt.

Wie schmeckt der Puerto de Indias Strawberry Gin

Wir testen den Gin wie immer pur, ohne Eis und ohne Tonic Water, um den Geschmack nicht zu verfälschen.
Beginnen wir auf der Zungenspitze. Hier sind es zunächst eher grüne Noten, die sich entwickeln und sehr klassische Gin Aromen von Wacholder. Auch Zitrusschale wird bereits hier erkennbar. Erst nach dem Herunterschlucken des ersten Schlucks entwickelt sich das zu erwartende Erdbeeraroma vollends. Dieses ist jedoch deutlich ernster und echter, als es der liebliche Geruch erwarten lässt. Wer befürchtet hier einen Gin Kaugummigeschmack zu erhalten, der sei beruhigt. Der Erdbeergeschmack, der den Gin auszeichnet, ist ein authentischer. Zwar süß, aber auch leicht säuerlich und leicht herb, wie es eben bei frisch gepflückten Erdbeeren üblich ist. Insgesamt ergibt die Erdbeere mit dem Wacholder ein erstaunlich rundes Gesamtbild, das sich sicher hervorragend für Mixgetränke eignet.

Tastingzusammenfassung Puerto de Indias Strawberry Gin

Der Gin riecht lieblich, typische Gin Noten kommen neben frischen Erdbeeren geschmacklich gut zur Geltung. Der Gin ist besonders für experimentierfreudige Gin-Liebhaber geeignet, die ihren Geshmackshorizont erweitern möchten. Auch für Cocktails ist er eine ausgezeichnete Wahl um eine sommerliche Erdbeernote im Glas hinzuzufügen. Puristen und strickten Anhängern des klassischen London Dry Gin ist er womöglich zu verspielt.

  • New Western Dry Gin
  • Hergestellt in Stadt Los Alcores de Carmona Spanien
  • Fruchtiges Erdbeeraroma trifft auf klassische herben Wacholder
  • 37,5 % Alkoholgehalt
Ginnatic London Dry Gin

Testbericht Barker and Quin Tonic Water

Heute möchten wir euch gleich vier verschiedene Tonic Water vorstellen. Diesmal haben wir für euch ein Tonic Water aus Südafrika. Passend dazu können wir die Inverroche Gin Reihe empfehlen die sich hervorragend mit den Barker and Quin Tonic Water kombinieren lassen. 

Insgesamt werden 4 verschiedene Tonic Water im Hause Barker and Quin produziert. Hier gibt es Marula Tonic Water, Honeybush Orange Tonic Water, Hibiscus Tonic Water und natürlich das klassische Indian Tonic Water. Barker und Quin ist in Südafrika ein sehr beliebtes und bekanntes Tonic Water das für hochwertige Produkte mit einem hervorragendem Geschmack, sowie hoher Qualität steht. 

Die Geschichte des Tonic Water Herstellers ist relativ jung. Erst im Jahr 2015 kam die Önologin Hanneli vd Merwe auf die Idee ein hochwertiges Tonic Water auf dem südafrikanischen Markt zu etablieren. Eine Geschäftsreise im Jahr 2015 war Grund dafür tiefer in den südafrikanischen Gin-Markt einzusteigen um zu sehen welche Potentiale hier für hochwertige Mixers schlummern. 

Der Chininextrakt für die Tonic Water werden in der demokratischen Republik Kongo produziert. Neben dem Chinin wird auch hervorragendes Quellwasser aus dem Breede River aus den Slanghoek Valley benutzt. Die Hauptzutaten eines guten Tonic Waters sind also bereits gesichert. Wir sind sehr gespannt was die Tonic Water aus dem Hause Barker und Quin können. 

Barker and Quin Marula Tonic Water

Zutaten: Wasser, Rohrzucker, Kohlensäure, Säuerungsmittel (Citronensäure & Apfelsäure), Aroma (Chinin, Marula)

Nährwert je 100 ml: 34 kcal, Fett < 0,5 g, davon gesättigte Fettsäuren < 0,1 g, Kohlenhydrate 8,2 g, davon 8,2 g Zucker, Eiweiß < 0,5 g, Salz < 0,01 g

In der Nase wirkt das Marula Tonic Water sehr angenehm mild aber auch zugleich süß. Man merkt die Aromen von Marula in der Nase sehr deutlich. 

Geschmacklich kann das Barker and Quin Marula Tonic Water so Einiges. Uns ist natürlich klar das es nicht der ideale Mixer für den „pure Gin Tonic Genuss“ ist, sondern vielmehr ein Tonic Water für einen verspielten Gin & Tonic der gekonnt aus der Reihe tanzen soll. Der Kohlensäureanteil ist sehr angenehm und die Chininbitternote wird gekonnt in Szene gesetzt. Insgesamt ein sehr feines und besonderes Tonic Water. 

Barker and Quin Honeybush Orange Tonic Water

Zutaten: Wasser, Rohrzucker, Kohlensäure, Säuerungsmittel (Citronensäure & Apfelsäure), Aroma (Chinin, Honigbusch, Orange)

Nährwert je 100 ml: 33 kcal, Fett < 0,5 g, davon gesättigte Fettsäuren < 0,1 g, Kohlenhydrate 8,0 g, davon 8,0 g Zucker, Eiweiß < 0,5 g, Salz < 0,01 g

Honeybush und Orange, das klingt zugegeben fast schon nach einem winterlichen Tee. Wir sind echt sehr gespannt, wie dieses Aroma in ein Tonic Water zur Geltung kommt. In der Nase wirkt das Barker and Quin Honeybush orange Tonic Water sehr fruchtig. Die Orange kommt sehr deutlich zur Geltung. 

Gefühlt ist hier der Kohlensäureanteil etwas stärker als beim Marula. Das Aroma ist hier wesentlich milder als bei dem vorherigen Tonic Water. Honeybush kommt nur im Hintergrund zu Geltung. Im ersten Moment dominiert die Orange. Der Geschmack ist aber deutlich passiver als bei Marula Tonic Water. 

Barker and Quin Hibiscus Tonic Water

Zutaten: Wasser, Rohrzucker, Kohlensäure, Säuerungsmittel (Citronensäure & Apfelsäure), Aroma (Chinin, Hibiscus)

Nährwert je 100 ml: 42 kcal, Fett 0 g, Kohlenhydrate 9,0 g, davon 7,9 g Zucker, Eiweiß 0 g, Salz 0 g

Kommen wir nun zum dritten Tonic Water aus dem Hause Barker and Quin. Hibiscus hatten wir vor wenigen Tagen bereits bei unseren Tasting mit Goldberg. Wird hier das Hibiscus Tonic Water aus Südafrika an den Erfolg anschließen können? In der Nase ist das Tonic Water sehr zurückhaltend. Nur ein mildes Tonic Aroma strömt aus der kleinen 200 ml Flasche. 

Im Gaumen macht sich dann aber sehr schnell das Hibiscus-Aroma breit. Das Tonic Water hat einen sehr angenehmen Kohlensäureanteil und die Hibiskusnote wird gekonnt in den Focus gerückt. Da die Note nicht zu intensiv ist, kann man das Barker and Quin Hibiscus Tonic Water super als Mixer einsetzen ohne das der Gin zu viel an Geschmack „verliert“.

Barker and Quin Finest Indian Tonic Water

Zutaten: Wasser, Rohrzucker, Kohlensäure, Säuerungsmittel (Citronensäure & Apfelsäure), Aroma (Chinin)

Nährwert je 100 ml: 35 kcal, Fett < 0,5 g, davon gesättigte Fettsäuren < 0,1 g, Kohlenhydrate 8,5 g, davon 8,5 g Zucker, Eiweiß < 0,5 g, Salz < 0,01 g

Kommen wir zum klassischen Indian Tonic Water. In der Nase merkt man den Duft einiges Tonic Waters sehr intensiv – auch hier erahnt man bereits eine Bitternote. Der Kohlensäure-Anteil ist hier super – nicht zu viel und nicht zu wenig.

Im Gaumen macht sich sehr schnell das klassische Chinin Aroma breit. Dieses Chinin Aroma ist super abgestimmt. Nicht zu mild, nicht zu bitter, nicht zu sauer – einfach super. Das klassische Indian Tonic Water schmeckt uns sehr gut.

Tastingzusammenfassung Barker and Quin Tonic Water

Nachdem wir nun alle 4 Tonic Water aus dem Hause Barker and Quin verkostet haben, müssen wir sagen das dieses Tonic Water geschmacklich wirklich sehr gut ist. Das einzige Tonic Water aus der Reihe das uns nicht 100% überzeugt hat, ist wohl das Honeybush Orange Tonic Water. (ist wahrscheinlich auch Geschmackssache. :)).

Übrigens wird das Tonic Water mit Rohrzucker produziert. Dies ist wohl auch noch ein weiteres Aushängeschild der Tonic Water. Zugegeben ist das Barker and Quin Tonic Water nicht ganz günstig – für 4 Tonic Water mit jeweils 200 ml Inhalt muss man stolze 8,95 Euro hinlegen. Gekauft werden kann das Tonic Water beim Importeur Südafrika Genuss – hier gibt es auch andere Spirituosen aus dem Süden von Afrika. 

Ginnatic London Dry Gin

Testbericht Edelbrand Stauffenberg Aged Gin

Fassgereifter Gin aus Schwaben

“If spelled bachwards, gin is the beginning of a (good) night.”

Dieser Spruch steht auf der Rückseite des Gins, den wir heute für euch testen und als wir das gelesen haben, mussten wir zugegeben etwas schmunzeln – ja, Gin war in der Vergangenheit schon oft der Beginn der ein oder anderen guten Nacht. Der Morgen danach war des öfteren nicht ganz so gut, aber das ist wohl ein anderes Thema…

Hier findest du noch einige Tipps was gegen einen Kater von zuviel Gin helfen kann.

So oder so, wir dürfen euch Heute einen besonderen Gin vorstellen, den Stauffenberg Aged Gin, ein im Holzfass gelagerter Gin. Den Stauffenberg Dry Gin haben wir euch bereits Anfang August vorgestellt, er bildet die Basis des Aged Gins. Der Stauffenberg basiert auf Botanicals wie Wacholder, Nelke, Kardamom, Lavendel und Zitronenmelisse. Optisch bleibt sich Stauffenberg wieder treu, das Design des Etiketts ist schlicht. Das Papier wirkt wie Pergament, oben sieht man das Wappen. Ansonsten findet sich nur noch der Name des Gins sowie die Information, dass die Brennerei Schenk von Stauffenberg, aus der der Gin stammt, bereits seit 1732 in Jettingen existiert. Die Geschichte der Brennerei haben wir bereits in dem letzten Testbericht erzählt.

Der Reserve Gin, wie Aged Gin auch genannt wird, kommt in der 0,35 Liter Flasche und hat einen Alkoholgehalt von 47%. Preislich liegt diese bei rund 50 Euro. Gekauft werden kann der Gin direkt im Online-Shop von Stauffenberg. Pro Batch werden je nur 250 Flaschen des Gins hergestellt, es handelt sich hierbei um eine kleine Charge.

Wie riecht der Stauffenberg Aged Gin?

Wir öffnen den Verschluss, einen Holz-Kunststoff-Korken. Der Duft der schönen, bernsteinfarbenen Flüssigkeit ist warm, würzig und kräftig. Es zeigen sich Zimt und Nelke, aber auch Wacholder. Eine leicht fruchtige Seite kommt durch die Holzfass-Lagerung, diese erinnert an Karamell. Insgesamt wirkt der Aged Gin in der Nase rund, intensiv und kräftig – und zur gleichen Zeit harmonisch und ausgewogen. Gerade an trüben Tagen, wie es dieser August an sich hat, schreit der Gin förmlich danach, genossen zu werden. Wir hoffen, dass sich das im Geschmack auch noch bestätigt.

Wie schmeckt der Reserve Gin aus Schwaben?

Wie üblich kommen wir direkt zum Tasting, pur, ohne Eis und Tonic Water, damit wir die Aromen klar erkennen. Der erste Schluck ist fruchtig und würzig, auf eine sehr angenehme Weise. Der Aged Gin von Stauffenberg hat einen intensiven Geschmack durch die Holzfass-Lagerung bekommen, die zunächst auch überwiegen. Im Abgang erkennt man eine schöne Mischung aus Zitrusfrische und Gewürzen, auch der Wacholder kommt im Gaumen gekonnt zum Vorschein.

Tastingzusammenfassung Stauffenberg Aged Gin

Im Geschmack erinnert der Gin eher an einen Bourbon Whisky, deshalb ist der Aged Gin nichts für Fans klassischer Gins, wer aber etwas Abwechslung im Glas möchte, liegt mit dem bernsteinfarbenen Destillat goldrichtig. Der Stauffenberg Aged Gin vereint klassische Gin Aromen mit tollen Aromen aus der Holzfass-Lagerung.

  • Reserve Gin mit 47% Alkoholgehalt
  • Hergestellt in Jettingen in Deutschland
  • Holzeinfluss, der an Bourbon erinnert

Gin Streckbrief

Gin Name: Stauffenberg Aged Gin

Gin Sorte: Reserve GIn

Gin Hersteller: Brennerei Schenk von Stauffenberg

Land: Deutschland

Farbe: Braun

Alkoholgehalt: 47,00 %

Homepage: http://www.stauffenberg-gin.de/

Preis: 47,00 €

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

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