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Testbericht Gin Sieben

Nur grüne Soße oder was?

Liebe Ginnatics, heute haben wir endlich wieder einen außergewöhnlichen Gin für Euch: wir wollen heute den Gin Sieben Frankfurt Dry Gin verkosten. Dieser Gin ist eng verflochten mit der Frankfurter „grünen Soße“, auf die wir später ein wenig näher eingehen. 

Nach unserer Ansicht, ist Frankfurt eine, wenn nicht die modernste Stadt Deutschlands. Multi-Kulti trifft auf Börse, Banken, Messe, Wolkenkratzer. „Mainhattan“, so nennt man die Stadt doch gerne, zeigt, dass auch Deutschland à la Amerika tanzen kann. 

Doch ist Frankfurt so vieles mehr. In erster Linie: Bodenständigkeit. Nicht ohne Grund hat diese ach so moderne Metropole ihre komplette Altstadt, rund um den Frankfurter Römer, originalgetreu wieder aufgebaut, nachdem sie durch Luftangriffe im zweiten Weltkrieg komplett zerstört wurde. Es ist immer wieder schön, durch die engen, vermeintlich historischen Gässchen zu gehen, während ein paar Straßen weiter die Bürotürme in den Himmel ragen. Ja, das ist Frankfurt!

Wer Frankfurt noch ein bisschen besser kennt, der kennt noch zwei Dinge: den Bembel und die grüne Soße. Den Bembel dürft Ihr googlen, denn wir werden uns auf Ginnatic sicherlich nicht über Apfelwein unterhalten, doch die grüne Soße ist heute ein Bestandteil unseres Tastings. Gregor Haslinger, Inhaber des Whisky Spirits, hat sich nämlich der Aufgabe gestellt, die sogenannte „grüne Soße“ zu einem Gin zu machen. 

Die grüne Soße ist in Frankfurt absolute Tradition und wird in nahezu jeder Gaststube angeboten, die Apfelwein verkauft. Sie besteht aus sieben Kräutern: Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch werden hier zu einer Sauce verarbeitet. Und genau hier ist schon die Liste der maßgeblichen Botanicals, neben dem üblichen Wacholder. Wem die meisten der Botanicals nichts sagen: viele der Kräuter finden sich heute nicht mehr im Standard-Repertoire unserer Küchen, daher keine Sorge. 

Wie riecht der Gin Sieben Frankfurt Dry Gin?

Wir nehmen die 500ml-Flasche das erste Mal in die Hand. Das Etikett zeigt im Wasserzeichen das Wappen von Frankfurt, den Adler, grüne Schriften zur grünen Soße, sowie die sieben Botanicals in illustrierte Form. Im ersten Eindruck: dieser Gin ist ein Stück traditoneller Handwerkskunst. Den Gin Sieben Frankfurt Dry Gin könnt Ihr in der 500ml-Flasche für 36,90€ auf https://www.brennerei-henrich.de/produkt/gin-sieben-frankfurt-dry-gin/ bestellen. Mit 49% Alkoholgehalt, ist dieser Gin schon etwas schwerer. 

Wir öffnen einen praktischen Drehverschluss, mal etwas anderes zum Korken.

Beim ersten Nosing kommt uns ein wahnsinnig angenehmer, doch ungewöhnlicher Geruch entgegen. Schließlich sind die Botanicals aus der grünen Soße auch nicht die üblichen in einem Gin. Wir gießen ein wenig Gin in ein Glas. Süßlich-herb, strömt es in die Nase. Die sieben Gewürze sorgen für ein vielschichtiges, frisches, Geruchs-Aroma. Wer gerne riecht, anstatt zu trinken, hat hier schon mal seine Freude.  

Aufgrund der ungewöhnlichen Zusammensetzung, können wir tatsächlich nicht die prominente Note erschnuppern. Doch geht es in einer Komposition immer nur um eines, oder? Das Ergebnis! Und das macht Lust auf einen kräftigen Schluck. Lasst uns also zum Tasting schreiten. 

Wie schmeckt der Gin Sieben Frankfurt Dry Gin?

Wie üblich, testen wir den Gin pur, ohne Eis, Botanicals, oder Mix-Getränke. Jetzt wird es spannend, so sind die genannten Kräuter in der heutigen Küche, außer Petersilie und Schnittlauch, gar nicht mehr so verbreitet. 

Wir nehmen den ersten Schluck und über die Zunge, Richtung Gaumen, entfaltet sich ein herrlich würziger Geschmack, der von einer frisch-sauren Note begleitet wird. Im Abgang kommt dazu noch eine schöne, florale Note zum Vorschein, die den Gin geschmacklich tatsächlich sehr gut abrundet. 

Tasting-Zusammenfassung

Der Gin Sieben verkörpert Frankfurt in einer langen Tradition. Die Kräuter der grünen Soße in einen herrlich abgerundeten Gin mit Komplexität und Vielschichtigkeit zu verarbeiten, ist zu hundert Prozent gelungen. Da wir die Botanicals nicht ständig in der Küche im Gebrauch haben, oder häufiger bereits getastet haben, ist es schwierig, jede kleine „Überraschung“ zuzuordnen, doch ist das Ergebnis ein perfektes Destillat, das man in einer Sammlung von deutschen Gins definitiv platzieren sollte. 

  • Gin aus Frankfurt, Deutschland
  • Inspiriert und mit den Kräutern der Grünen Soße
  • 49% Alkoholgehalt
  • Würzig-kräftiger Geschmack, kombiniert mit frisch-sauren und floral-lieblichen Noten
  • 500ml Flasche für 36,90€

Gin Streckbrief

Gin Name: Gin Sieben

Gin Sorte: Dry Gin

Gin Hersteller: Whisky Spirits

Land: Deutschland

Farbe: Klar

Alkoholgehalt: 49,00%

Homepage: http://www.gin-sieben.de

Preis: 36,90 Euro

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

*Allgemeine Hinweis zu Links: Einige Links die auf dieser Seite verwendet werden sind Affiliate Links, wenn ihr darüber einen Kauf bei einem meiner Partner tätigt, bekomme ich eine kleine Provision die mir hilft den Blog weiter zu betreiben.

Ginnatic London Dry Gin

Testbericht NJORD Distilled Comeback Quinine Gin 

Wir hoffen, ihr hattet alle einen guten Start in diese neue Woche. Der Sommer ist zwar wechselhaft, aber dennoch passt derzeit ein leckerer Gin zu jedem milden Sommerabend, oder?

Heute möchten wir euch einen Gin aus Dänemark vorstellen, etwas genauer gesagt den NJORD Distilled Comeback Quinine Gin. Vielleicht hat der ein oder andere Leser schon einmal von dieser Destille gehört. Neben dem Comeback Quinine Gin gibt es auch noch andere tolle Produkte. Dazu gehört der Distilled Mother Nature Gin, der Distilled Sun and Citrus,Distilled Sand and Sea, Distilled United Natures, Distilled Happy Minds, Distilled Slow Sloe, Distilled and Barrel-Aged und der Distilled Mild Wildness. Jeder der genannten Gin-Sorten hat ein ganz eignes Aroma, denn es werden stets unterschiedliche Botanicals eingesetzt. 

Im NJORD Distilled Comeback Quinine Gin werden Zitronengras, Edeltanne, Rhabarber, Holunderblüten, Zitrusfrüchte, Wacholder und Chinarinde verarbeitet. Ein sehr spannende Kombination, wie wir finden.

Die Flasche selbst ist eher einfach gehalten, das Design ist in sich stimmig und hochwertig. Auf der Front der Flasche findet man Informationen zum Gin und zum Alkoholgehalt, der übrigens bei milden 39,00% liegt. Die Flasche enthält 500 ml des edeln dänischen Destillats. 

Für eine Flasche des Gins werden 419 Dänische Kronen fällig. Das entspricht etwa 56 Euro. Gekauft werden kann der Gin im Online-Shop der Destille.

Wie riecht der Comeback Quinine Gin?

Bevor wir uns einen ersten Eindruck des Geschmacks Verschaffen muss natürlich erst einmal die Nase herhalten. Verschlossen ist die Flasche mit einem Holz-Kunststoffverschluss, den man mit einem kräftigen Ruck ganz gut aus der Flasche bekommt. 

Früher hat man noch sehr häufig Verschlüsse aus Komplettholz gefunden, davon ist man aber über die Jahre immer weiter weggegangen da Vollholz-Verschlüsse dafür sorgen das die Aromatik aus der Flasche gelangen kann. Bei Kunststoff bzw. Kunststoff- und Holzkombiniationen passiert das nicht so leicht. 

Wir nehmen den ersten tiefen Atemzug und beginnen den Gin in seine Einzelteile zu zerlegen. Die Zitrusfrüchte sowie das Zitronengras dominieren in den ersten Sekunden in der Nase sehr deutlich. Er wirkt frisch und schön mild. Der perfekte Sommergin? Wir nehmen einen weiteren Atemzug, um hinter die Kulissen des Gins zu blicken. Sehr deutlich werden beim zweiten Atemzug auch die leicht süßlichen Aromen von Rhabarber und das toll abgestimmte Wacholderaroma. Der leckere Duft des Gins macht definitiv Lust auf mehr. 

Wie schmeckt der NJORD Distilled Comeback Quinine Gin?

Kommen wir endlich zur eigentlichen Gin-Verkostung. Natürlich testen wir den Gin pur ohne Tonic Water, Eiswürfel oder irgendwelche anderen Mixers, die den Geschmack des Gins verwässern könnten. Wir nehmen den ersten Schluck des Gins und lassen ihn im Gaumen zergehen. Der Gin ist erstaunlich mild. Klar hat er nur 39,00% Alkoholgehalt, aber nicht einmal das würde man dem Gin anmerken. 

Im Gaumen dominiert sehr schnell das schöne fruchtige Zitrusaroma in Kombination mit einem harzigen und zugleich leicht süßlichen Aroma. Das harzige Aroma kann man natürlich direkt der Fichte zuordnen, die im Gin verarbeitet ist. Auch im Abgang merkt man die schönen süßlichen und blumigen Aromen von Holunderblüten und Rhabarber.

Ein wirklich leckeres und komplexes Geschmackserlebnis.

Tastingzusammenfassung NJORD Distilled Comeback Quinine Gin 

Zugegeben ist der NJORD Distilled Comeback Quinine Gin kein Schnäppchen. Für eine Flasche dieses Gins muss man 56 Euro hinblättern. Der Geschmack, den man dafür bekommt, relativiert den Preis dann auch wieder. Der Gin ist unglaublich mild und aromatisch und definitiv der perfekte Begleiter für einen hochwertigen und eiskalten Gin-Tonic (hier ruhig ein herberes Tonic Water) für die nächste Sommer-BBQ Party. 

– Gin aus Dänemark

– nur 39,00% Alkoholgehalt

– mit 56 je 0,5 Liter nicht günstig

– tolles frisches Zitrusaroma

Gin Streckbrief

Gin Name: Distilled Comeback Quinine

Gin Sorte: Distilled Gin

Gin Hersteller: Spirit of Njord

Land: Deutschland

Farbe: Klar

Alkoholgehalt: 39,00 Euro

Homepage: https://spiritofnjord.com/

Preis: 56,00 Euro

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

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Ginnatic London Dry Gin

Testbericht Crown Yard Pink Gin von Rewe

Gin oder süßer Fussel?

Die richtig warmen Tage des Sommers sind gekommen, liebe Ginnatics! Wir haben die sonnigen Wochenenden genutzt, um einige Gins zu verkosten und uns auch mal ein wenig Urlaub gegönnt. 

Während die Gärten in den buntesten Farben blühten und das triste Grau, das wir gefühlt das ganze Frühjahr sahen, endlich vertrieben hat, ist doch noch so einiges passiert. Die Preise fliegen uns Verbrauchern um die Ohren und die Inflation ist so auf einem Rekordhoch. Da ist ein wenig Farbe im Garten, in der Natur und ein strahlender Sonnenschein erst recht Balsam für die Seele.

Passend dazu, erstrahlt unser heutiger Gin auch farbenfroh. Und zudem ist er auch noch günstig. Heute testen wir den Crown Yard Pink Gin. 

Pinke Gins und Rosé Gins sind allgemein momentan ein Trend. Farbe im Glas ist immer ein Hingucker – doch unterscheidet sich die Quelle der Farbe – je nach Gin. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – manche bedienen sich an Beeren – andere benutzen Farbstoffe.

Der Crown Yard Pink Gin wird von der Bimmerle KG in Achern hergestellt. Hier wird auch der Needle Black Forest Gin, sowie weitere Spirituosen hergestellt, wie die Marke Lörch, die wohl meistgetrunkene Obstbrandmarke Deutschlands.

Wie bereits erwähnt, ist der Crown Yard Pink Gin allerdings sehr günstig. Die 500ml-Flasche mit 40% Alkoholgehalt bekommt Ihr für 8,99€ bei Rewe. Sprechen wir hier also von billigem Fusel? 

Wie Ihr wisst, sind wir hier vollkommen unvoreingenommen und haben schon einige Gins im Preiseinstieg für gut befunden. Also lasst uns loslegen!

Wie riecht der Crown Yard Pink Gin?

Wir nehmen die Apothekerflasche in die Hand und beäugen das pinke Etikett mit der Krone. Hier sind die Botanicals stilistisch abgebildet und auf den ersten Blick ist schon zu sehen: Sowohl Himbeere, als auch Erdbeere, könnten uns erwarten. Das Etikett macht einen durchaus wertigen Eindruck und die Botanicals zieren auch die Folie über dem Kunststoffkorken, den wir nun aus der Flasche ziehen. 

Die Nase über der Flasche, verströmt der Gin ein kräftig beeriges Aroma. Himbeere und Erdbeere lassen sich fast wie Sirup erschnuppern. 

Im Glas erreicht uns nun auch eine leichte Wacholder-Note, doch steht diese definitiv im Hintergrund. Es riecht äußerst süß und so gar nicht nach purem Gin.

Wie schmeckt der Crown Yard Pink Gin?

Wir testen auch den Crown Yard Pink Gin, wie immer, ohne Eis, ohne Tonic Water und ohne Botanicals. Wir nehmen den ersten Schluck und unsere Zunge trifft, wie erwartet, zuerst auf ein vollmundiges Aroma aus Himbeeren und Erdbeeren, erst in Richtung Abgang mischen sich Wacholder und eine frische Zitronennote dazu. Stehen bleibt ein toller Wacholder, doch sehr getrübt von, unserer Meinung nach, schon zu viel Süße. Wie bereits beim Nosing stellen wir hier fest, dass es ein wenig sirup-artig ist. Keinesfalls schlecht, doch so viel Süße ist bei einem Gin eher ungewöhnlich und würde man nicht erwarten. Sollte man einen Gin-Tonic daraus zaubern wollen, würden wir für das erste Experiment doch aber zu einem herben Tonic Water greifen. 

Tastingzusammenfassung Crown Yard Pink Gin

Wer süße Drinks mag, wird den Crown Yard Pink Gin lieben, wer klassischen London Dry Gin bevorzugt, wird ihn hassen. Da es aber sicherlich einige Menschen gibt, die diese Süße gut finden. Bei einem Preis von 8,99€ kann man diesen Gin getrost mal für den kleinen Anlass kaufen, schont so ein wenig den Geldbeutel und ist als guter Gastgeber gewappnet, wenn ein Gast mal doch nicht so Lust auf einen herben Drink hat. Cheers!

  • Gin aus Deutschland
  • Himbeere und Erdbeere als dominante Noten
  • Beerige Süße, etwas sirup-artig
  • 40% Alkoholgehalt
  • 0,5l Flascheninhalt

Gin Streckbrief

Gin Name: Crown Yard Pink Gin

Gin Sorte: New Western Dry Gin

Gin Hersteller: Bimmerle KG

Land: Deutschland

Farbe: Pink

Alkoholgehalt: 40,00%

Homepage: https://www.bimmerle.de/

Preis: 8,99 Euro

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

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Ginnatic London Dry Gin

Testbericht Colonsay Gin Cait Sith

Es ist wieder einmal Zeit für einen neuen Gin Testbericht. Aufgrund unserer aktuellen Arbeitssituation kommen wir leider nicht mehr so oft dazu euch neue Gins vorzustellen. Diesen Samstag haben wir uns aber wieder einmal die Zeit genommen. 

Dieses Mal handelt es sich nicht um einen London Dry Gin oder dry Gin den wir euch vorstellen wollen, sondern um einen Old Tom Gin. Zugegeben sind Old Tom Gins nicht so häufig, wie wir uns diese tolle Gin-Sorte wünschen würden. Die bisherigen Old Tom Gins konnten uns immer sehr positiv beeindrucken. Wird es der Colonsay Gin Cait Sith auch schaffen? 

Herstellt, wird der Gin von Wild Thyme Spirits. Hierbei handelt es sich um eine feine Destillierte auf der Hebdrideninsel Colonsay vor der Westküste Schottlands. Destilliert wird natürlich in einer traditionellen Kupfer-Destille. Als Botanicals werden im Colonsay Gin Wacholder, Koriander, Angelikawurzel, Iris, Kalamus, Süßholz, und Orange verarbeitet. Die Produzenten haben alleiniges Recht auf die Wildpflanzen der Insel zuzugreifen. Die Basis des Colonsay Old Tom Gin ist ein klassischer London Dry Gin mit 47,00% Alkoholgehalt. Im Old Tom Gin selbst befinden sich allerdings nur 40,00% Alkohol. 

Die Flasche Old Tom Gin kann für 44,80 Euro im Online-Shop erworben werden. Hier bekommt man dann 700 ml des Gins im Old Tom Style. Die Flasche ist mit einem Glasverschluss verschlossen. Das lange Flaschendesign wirkt sehr edel und fällt definitiv zwischen all den „langweiligeren Flaschen“ positiv auf. Die Farbe wirkt sehr hochwertig und präsent und strahl positiv aus dem Gin-Regal hervor. 

 Kommen wir nun aber endlich zum eigentlichen Tastings des Gins. 

Wie riecht der Old Tom Gin?

Wir drehen den Glasverschluss auf und nehmen einen tiefen Atemzug und beginnen den Gin mit der Nase in seine Einzelteile zu zerlegen. Wacholder und eine schöne harzige Note sind sofort präsent. Diese 2 Aromen stürmen sofort in die Nase und nehmen den Platz ein. Im Hintergrund merkt man die Aromen von Koriander, Angelikawurzel und auch die Orange die mit dem Süßholz eine tolle Kombination bildet. Auch die klassische Süße man bei Old Tom Gins gewohnt ist, hat man deutlich in der Nase. Wir sind gespannt, ob die Aromen im Gaumen genau so überzeugen können wie sie bereits in der Nase tun.

Wie schmeckt der Colonsay Gin?

Kommen wir zum eigentlichen Herzstück des Tastings der eigentlichen Verkostung. Natürlich verkosten wir den Colonsay Old Tom Gin pur ohne Tonic Water, Eiswürfel oder irgendwelchen Botanicals. Nur so kann man wirklich die Aromatik herausschmecken, ohne sich von irgendwelchen störenden Aromen ablenken zu lassen. 

Wir nehmen den ersten Schluck und lassen den Gin im Mund zergehen. Sobald der Old Tom Gin die Zunge berührt breitet sich eine süße Aromatik die von Süßholz, Wacholder und Orange geprägt ist im Gaumen aus. Die anderen Botanicals bleiben erstmal im Hintergrund und geben erst dann ihre Nuancen frei. Die deutliche Bitternote von Kalamus ist sehr präsent und fängt das süße Orange-Aroma gekonnt auf und rundet das Old Tom Erlebnis ab. 

Tastingzusammenfassung Colonsay Gin Cait Sith

Der Colonsay Old Tom Gin ist definitiv ein Gin, den man super, als apparativ pur trinken kann. Wer nicht auf die klassische Bitternote des Gin-Tonics steht, könnte durchaus mit diesem Old Tom Gin ein kreative Idee für einen süßeren Drink gefunden haben. Das tolle Süße Aroma gepaart mit den klassischen Gin Aromen ist in unseren Augen sehr gelungen und geschickt kombiniert. 

– Old Tom Gin

– 40% Alkoholgehalt

– geprägt von Orange, Süßholz und Wacholder.

– Hergestellt auf der Colonsay Insel in Schottland

Gin Streckbrief

Gin Name: Colonsay Gin Cait Sith

Gin Sorte: Old Tom Gin

Gin Hersteller: Wild Thyme Spirits

Land: Schottland

Farbe: Klar

Alkoholgehalt: 40,00%

Homepage: https://colonsay-gin.de/

Preis: 44,80 Euro

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

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Ginnatic London Dry Gin

Die 5 beliebtesten Casino Gin-Cocktails

Ein Abend im Casino ist immer etwas Besonderes, von dem viele schwärmen. Nicht nur die elegante Kleidung und die Atmosphäre tragen zu der schönen Stimmung bei, sondern auch der perfekte Drink gehört fest dazu. Selbstverständlich ist die Auswahl riesengroß und für jeden Geschmack gibt es mit Sicherheit das richtige Angebot. Für die einen ist es Champagner oder vielleicht ein schlichter Whiskey, für andere sind Cocktails das Getränk ihrer Wahl. Wir haben hier für Sie eine Auswahl der beliebtesten Cocktails zusammen gestellt. Sie alle sind Drinks auf der Basis von Gin, aber im Geschmack ist jeder einzigartig.

Martini

Ein Martini ist der Klassiker unter den Cocktails. Spätestens seit James Bond kennt ihn wohl wirklich jeder. Die Frage ist nur – geschüttelt oder gerührt? Der Martini ist ein starker Aperitif, also ein Drink, der vor dem Essen genossen wird. Gin, Wodka und trockener Wermut sind die Grundzutaten. Klassisch wird der Cocktail auf Eis gerührt und dann ohne Eis serviert. Eine aufgespießte Olive darf aber im typischen Martini Glas am Ende als i-Tüpfelchen nicht fehlen.

Gin & Tonic

Ein mundiger, eisgekühlter Gin & Tonic schmeckt nicht nur im Casino und ist eine großartige Erfrischung. Ursprünglich war der Gin & Tonic genau das, was er beschreibt, ein Drink gemischt aus Gin und Tonicwasser, serviert mit Eis und Zitrone. Heute ist die Vielzahl der Gin Sorten beachtlich und auch Tonic ist heute nicht mehr einfach nur Tonic. Ob blau oder pink, mit Geschmack nach Früchten oder Kräutern, Gurke statt Zitrone – der Fantasie für den Lieblings Gin & Tonic sind keine Grenzen mehr gesetzt und alle erdenklichen Varianten sind möglich.

Tom Collins Cocktail

Genau wie der Gin & Tonic ist der Tom Collins Cocktail ein Longdrink, der auf Gin basiert. Zuckersirup und Zitronensaft sind allerdings noch weitere wichtige Zutaten. Diese rührt man zuerst zusammen mit dem Gin direkt im Glas, gibt dann noch Eis hinzu und am Ende Soda. Der Tom Collins Cocktail erfrischt und ist sicherlich eine perfekte Abwechslung für Gin & Tonic Fans. In der Cocktail-Welt gehört er zu den sogenannten Collins-Drinks, die es in verschiedenen Ausführungen gibt.

Gin Gimlet

Der Gin Gimlet ist im Gegensatz zum Gin & Tonic ein Shortdrink mit einem sehr intensiven Geschmack. Er besteht aus nur zwei Zutaten – Gin und Limecordial. Diese können zu gleichen Teilen gemischt werden, wobei der Cocktail klassisch eigentlich einen größeren Gin-Anteil hat. Die Geschichte des Gin Gimlet kann man bis in die Kolonialzeit des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen. Und seitdem hat er sich zum Klassiker entwickelt, der deswegen auf keiner guten Barkarte fehlt.

Southside

Wie der Name bereits vermuten lässt, stammt dieser Gin Cocktail aus der South Side von Chicago. Pure Erfrischung ist garantiert! Zerstoßene Minzblätter, Zitronensaft, Gin, Eis und Zuckersirup werden im Cocktailmixer gut durchgeschüttelt. Sobald der Drink fertig ist, serviert man ihn entweder in einem Martiniglas oder einer Cocktailschale. Ein Minzblatt macht auch den optischen Genuss dann abschließend perfekt.

Fazit

Diese Auswahl kann Ihren Abend im Casino perfekt begleiten oder abrunden, aber auch zu Hause schmecken diese Cocktails selbstverständlich wunderbar. Ziehen Sie sich doch was Schickes an und spielen einfach mal Ihre liebsten Casino Spiele online bei platincasino.com. Dabei genießen Sie dann Ihren Drink bei einem Casinoabend daheim. Kurz gesagt – eine wundervolle Art, einen Tag stilvoll ausklingen zu lassen.

Ginnatic London Dry Gin

Testbericht Rewe London Dry Gin

Wir testen den Rewe Gin

Wir leben momentan in verrückten Zeiten, liebe Ginnatics. Die Inflation lässt sich auf über 7% beziffern, doch merkt man beim alltäglichen Lebensmittel-Einkauf schon, dass man deutlich tiefer in die Tasche greifen muss. Der Preis für Lebensmittel ist teils über 30% gestiegen. So kommt es, dass manche sich überlegen müssen, ob, wann und welcher Gin noch im Einkaufswagen landet. Eventuell sogar doch die Eigenmarke aus dem Supermarkt kaufen? So kommen wir heute zum Test des Rewe feine Welt London Dry Gins

Tatsächlich haben wir bereits einige Discounter-Gins auf den Prüfstand gebracht und waren oft positiv überrascht. Klar, für den Kenner, der gerne genießt, sicherlich oft keine Option, doch sind wir ein bodenständiger Blog, der sich vollumfänglich mit Gin befasst. 

Wie riecht der Rewe London Dry Gin?

Derzeit wird dieser Gin im Netz für 12,99€ angeboten. Wir haben den Gin im örtlichen Rewe noch für 9,99€ gekauft. Mit so einem Preis für 700ml bekommt man bei Rewe auf jeden Fall Quantität. Wir nehmen diese Pulle das erste mal in die Hand und es fühlt sich schon sehr ungewohnt an, mal nicht eine 500ml-Flasche in der Hand zu halten. „Diamond of Marrakesh“ ziert das Etikett. Der Gin ist zudem fünffach destilliert. Somit sollten wir einen sehr weichen Geschmack erwarten können.

Als Hersteller lässt sich vom Etikett die Pabst & Richarz Vertriebs GmbH ablesen. Als Teil der Berentzen Gruppe wird hier in Minden mit hochprozentigem aller Art gehandelt. 

Wir ziehen also den Kunststoffkorken und beginnen mit dem Nosing über der Flasche. Leider wissen wir nur, dass klassische Botanicals verwendet werden, aber welche?? Der Rewe London Dry Gin enthält ein Neroli-Extrakt. Ein Öl, das aus den Blüten der Pomeranze, der Bitterorange gewonnen wird. Mehr ist nicht bekannt, also raten wir heute mal wieder. Wacholder und Orange strömt uns in die Nasen, florale Nötchen kommen hinterher. 

Im Glas entfalten sich die Aromen von Wacholder, Orange, Kardamom und Angelikawurzel. Sollten wir komplett falsch liegen, lieber Rewe, seht es uns nach. In der Nase kann der Rewe London Dry Gin mit 40% Alkoholgehalt zumindest mit teureren Gins mithalten. 

Wie schmeckt der Rewe London Dry Gin?

Wir nehmen, wie immer ohne Tonic und Eis, einen ersten Schluck. Doch erleben wir leider einen etwas seifigen Geschmack. Davon abgesehen: Wacholder steht klar im Vordergrund, wird von der Bitterorange und leicht süßlichen Noten aber schön umschmeichelt. Statt einem lieblichen Stehen im Abgang, brennt der Rewe London Dry Gin leider aber ein wenig nach.  Zum Pur trinken ist dieser Gin sicher nicht geeignet. Doch lässt sich bestimmt ein, verglichen mit den Premium-Marken und Manufaktur-Gins, ein günstiger Gin Tonic daraus zaubern. 

Zusammenfassung

Durch das leicht seifige Geschmackserlebnis, sollte man auf den puren Genuss des Rewe London Dry Gins vielleicht verzichten. Dennoch ist der Rewe London Dry Gin genießbar. Mit dem richtigen Tonic Water, oder Ginger Beer, lässt er sich sicherlich auf der ein oder anderen Party verwenden. 

  • Eigenmarke von Rewe 
  • Neroli-Extrakt und Wacholder als dominante Aromen
  • Bitter-süßlich, leider seifig
  • 40% Alkoholgehalt
  • 0,5l Flascheninhalt

Gin Streckbrief

Gin Name: Rewe feine Welt London Dry Gin

Gin Sorte: London Dry Gin

Gin Hersteller: REWE Markt GmbH

Land: Deutschland

Farbe: Geld

Alkoholgehalt: 40,00%

Homepage: https://www.rewe.de/

Preis: 9,99 Euro

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

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Ginnatic London Dry Gin

Testbericht Kaiza 5 Gin

Kaiza 5 Gin

Liebe Ginnatics, wir hoffen, Ihr hattet ein schönes Osterfest! Egal in welchem Rahmen, hoffentlich habt Ihr das lange Wochenende zum Ausspannen nutzen können und: Im Optimalfall gab es vom Osterhasen ein neues Fläschchen Gin. Uns hat der Osterhase ein ganz besonderes, exotisches Präsent beschert und bevor wir in der Einleitung noch von dicken Eiern und sonstigen Osterwitzen Gebrauch machen müssen, steigen wir direkt ein in unser heutiges Tasting! 

Heute haben wir wieder einmal ein preisgekröntes Tröpfchen für Euch: den Kaiza 5 Gin. Der Kaiza 5 Gin hat seinen Ursprung in Südafrika. Vielen ist das Land auch bereits durch hervorragende Weine ein Begriff. Afrika hat in vielerlei Hinsicht aber auch in Sachen Spirituosen einiges zu bieten. In Kapstadt wird der New Western Dry Gin vom Meister-Brenner Keegan Cook im Small-Batch-Verfahren unter dem Namen Blind Tiger Gin hergestellt. Aus namensrechtlichen Gründen wurde der Gin für den Vertrieb in Europa dann erst in Tiger 5 Gin umbenannt. Schlussendlich erhielt er den Namen Kaiza 5 Gin. Kaiza bedeutet „unabhängiger König“ und die Fünf steht für die fünf Botanicals: Grapefruit, schwarze Johannisbeere, Wacholder, Koriander und Angelikawurzel. 

Mit dieser vermeintlich einfachen Rezeptur konnte der Kaiza 5 Gin schon einige Preise abräumen: 

Bereits 2017 gab es bei den Gin Masters in London eine Goldmedaille, gefolgt von Gold bei den SIP Awards in Kalifornien und Gold bei der San Francisco World Competition 2018. 

Zuletzt gewann der Kaiza 5 Gin die World Gin Awards 2021 und 2022 in der Kategorie Best South African Flavoured, bei den SA Craft Gin Awards gewann er Gold 2019 und 2020, Bei den SA Craft Gin Awards gab es doppelt Gold 2021.

So goldbehangen haben wir natürlich wieder sehr hohe Erwartungen und sind gespannt auf diese Interpretation eines Dry Gins. Am meisten interessiert uns, wenn der Kaiza 5 Gin schon so plakativ als New Western Dry Gin angepreist wird, welche der 5 Komponenten wohl die dominante sein wird. 

Wie riecht der Kaiza 5 Gin?

Wir nehmen die schwarze Flasche in die Hand und betrachten als erstes das wunderschöne Etikett. Es zeigt eine Illustration eines Tigers mit silber schillernden, leeren Augen, umrankt von Pflanzen – als würde er aus dem Dickicht herausbrechen – die originale Illustration des Blind Tiger Gins. Nur der Name Kaiza 5, sowie der Text unter dem Tiger unterscheiden sich. Hier steht in der ursprünglichen Version „rarely sighted“ – beim Kaiza 5 Gin ziert der Schriftzug „King of Kings“ die Flasche. Hochmütig kommt uns der Gin entgegen. Ob er den Ansprüchen, die er erweckt, auch gerecht wird? 

Den Kaiza 5 Gin mit 43% Alkoholgehalt könnt Ihr in der 500ml-Flasche für 39,99€ auf der Homepage von Kaiza 5 Gin 500 ml bestellen. Für 10€ mehr gibt es die 700ml-Flasche.

Nun trennen uns nur noch ein wenig Plastik und ein Papiersiegel von unserem heutigen Gin. Wir ziehen einen echten Korken aus der Flasche und gehen sogleich mit der Nase auf zum ersten Nosing. 

Aus der Flasche kommt uns ein herrlich süßlicher Duft der Johannisbeeren entgegen. Wenn wir es nicht wüssten, würden wir hier nicht sofort schnuppern, dass es sich um Gin handelt. Doch das sind wir von New Western Dry Gins gewöhnt, da die Wacholder-Note ja nicht im Vordergrund stehen muss. Wir gießen ein wenig Kaiza 5 Gin in ein Glas und lassen mit ein paar Schwenkern den Aromen Zeit, sich zu entfalten. Im Glas zeigt sich nun auch der Wacholder, doch dominiert immer noch die beerige Note der Johannisbeere. Der Kaiza 5 Gin riecht fruchtig frisch. 

Wie schmeckt der Kaiza 5 Gin? 

Wir verkosten den Kaiza 5 Gin natürlich, wie immer: pur und ohne Eis. Wir nehmen also den ersten Schluck und erleben einen frisch-fruchtigen Kick, durch eine perfekte Abstimmung aus der dominierenden Johannisbeere und mildem Wacholder-Geschmack, als der Gin auf unsere Zunge trifft. Auf dem Weg zum Gaumen kommen die frischen und leicht bitteren Aromen der Grapefruit mit in’s Spiel. Im Abgang runden Angelikawurzel und Koriander zu einem fruchtig-frischen Geschmackserlebnis perfekt ab. 

Tasting-Zusammenfassung 

Die weite Reise aus Kapstadt nach Bayern hat sich gelohnt. Der Kaiza 5 Gin sollte in einer gut sortierten Sammlung definitiv nicht fehlen. Der Kaiza 5 Gin bietet ein perfektes Zusammenspiel aus dominant süßen und begleitend herben Noten, das sich reinen Gewissens straight up servieren lässt. Es kommt äußerst selten vor, dass wir uns beim Tasting ein zweites Gläschen gönnen, doch heute lassen wir es uns mit dem Kaiza 5 Gin gut gehen. Cheers!

  • Handcrafted Gin aus Südafrika
  • Johannisbeere als dominante Komponente
  • Beerig-süß, mit mild-herber Begleitung
  • 43% Alkoholgehalt
  • 0,5l Flascheninhalt

Gin Streckbrief

Gin Name: Kaiza 5 Gin

Gin Sorte: New Western Dry Gin

Gin Hersteller: Agnes Bernrieder GmbH

Land: Deutschland

Farbe: Klar

Alkoholgehalt: 43,00%

Homepage: https://kaiza5gin.de/

Preis: 39,99 €

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

*Allgemeine Hinweis zu Links: Einige Links die auf dieser Seite verwendet werden sind Affiliate Links, wenn ihr darüber einen Kauf bei einem meiner Partner tätigt, bekomme ich eine kleine Provision die mir hilft den Blog weiter zu betreiben.

Ginnatic London Dry Gin

Testbericht Tafelmänner – Bock auf Gin

Auch bei aller Vorfreude auf Ostern, ist der April Fastenzeit. Für die einen bedeutet das Fasten im Sinne der Entgiftung, einige wenige Christen fasten für den Glauben und für wieder ander begann auch bereits der Ramadan. Wer es damit nicht ganz genau nimmt, hat nun aber auch wieder die Chance auch ein ganz besonderes Fastenbrechen: nach zwei Jahren Abstinenz von Volksfesten, findet das ein oder andere Starkbierfest statt. Denn Starkbier war in der Fastenzeit schon immer für die Mönche Mittel zum Zweck, den Hunger zu stillen und sternhagelvoll den Klostergarten zu bestellen. Der Doppelbock fließt, nach Corona, das erste Mal wieder in Strömen. Liebe Ginnatics, Ihr fragt Euch, was hat das mit uns zu tun? Ganz einfach: heute haben wir wieder Bock auf Gin!

Wer das jetzt nur als „wie komme ich zur nächsten Einleitung in ein Tasting“ deutet – weit gefehlt. Denn so heißt unser heutiger Gin: Bock auf Gin von Tafelmänner. Die Tafelmänner stellen sehr regional verschiedene, sehr verspielte Gin-Sorten her. Wir haben bereits den Herr Schulz und den Aged Gin Marli unter die Lupe genommen. Bestellen kann man die liebevoll hergestellten Spirituosen tatsächlich nur per E-Mail, oder hat das Privileg, eine Flasche der 149l-Small-Batches im Einzelhandel der Region zu ergattern. 

So ist der Bock auf Gin auf Basis eines Bierbrands aus Bockbier hergestellt. Handcrafted, versteht sich hier natürlich von selbst und passend zur Jahreszeit ist nun auch dieser Gin reif, von uns unter die Lupe genommen zu werden.

Gebrannt wird der Bock auf Gin in der Lonetal-Brennerei Öllingen, in Baden-Württemberg, knapp an der Grenze zu Bayern. 

Wie riecht der Bock auf Gin?

Der Bock auf Gin kommt mit 43% Alkoholgehalt in einem klassischen Flaschen-Design und mit einem liebevoll, per Hand aufgeklebten Etikett. Darauf zu sehen gibt es, neben einem Ziegenbock mit großen Hörnern, eine in gold stilisierte Szene, die wir nicht richtig deuten können. Es sieht fast so aus, als würde eine Gruppe von Männern, einer vorne dran mit einer Hellebarde, einen Angriff auf den Osterhasen starten… Wir hoffen, der Hase schlägt die richtigen Haken und es gibt kein Blutvergießen… und widmen uns der Nase. 

Wir ziehen den Kunststoffkorken aus der Flasche und schnuppern. Eine frische, leicht süßlich-malzige Note, mit einer Brise von Zitrus umschmeichelt unsere Nasen. Im Glas denken wir, zudem noch das Aroma von Süßholz und ein wenig florale Noten heraus-zu-riechen – doch fehlt uns leider eine Liste an Botanicals. Wir riechen, sozusagen, „blind“ dahin. 

Wie schmeckt der Bock auf Gin?

Bock haben wir auf jeden Fall, also lasst uns beginnen! Wir testen, traditionell wie immer, pur und ohne Eis. Wir nehmen einen Schluck und erleben ein vollmundiges Aroma aus Wacholder, einen stark würzigen Körper, der sicherlich auch aus dem Bockbier stammt, umgarnt von süßen Hölzern, Zitrone und Orange. Ein wenig blumig, können wir uns noch Lavendel vorstellen. Stehen bleibt ein schöner, bitter-fruchtiger Abgang. 

Zusammenfassung

Wer auf Gins aus Handarbeit und mit Story steht, der ist bei den Tafelmännern immer gut bedient. Der Bock auf Gin ist hier sicherlich keine Ausnahme. Die Idee, auf Basis eines Starkbiers zu kreieren, zeigt auch die Verwurzelung des Herstellers zur Heimat und dem süddeutschen Raum. Als waschechte Niederbayern können wir diese Intention voll und ganz verstehen und finden die Idee einfach spitze. Vom Heimatpunkt abgesehen, kann der Gin aber auch tatsächlich geschmacklich wieder punkten. Es war uns wieder eine große Freude und wir hoffen, liebe Tafelmänner, dass es doch bald auch einen Online-Shop gibt, sodass wir Euch auch noch einige Ginnatics in den Shop liefern können!

Gekauft werden kann der Gin mittlerweile im Shop von RS-Spirits

  • Handcrafted Gin aus Deutschland
  • Gin aus Bierbrand eines Bockbiers
  • mit eigener Rezeptur
  • vollmundig, würzig-süß, bitter-fruchtiger Abgang
  • 43% Alkoholgehalt
  • 0,5l Flascheninhalt

Ginnatic London Dry Gin

Heldengenuss Do it yourself Gin Testbericht

Gin zum selbermachen?

Hi liebe Ginnatics, die Zeit verfliegt. Freut Ihr Euch bereits auf Ostern? Einige von Euch werden doch hoffentlich die Ferien und den Urlaub in vollen Zügen mit einem Gläschen Gin genießen. Und wer im Urlaub sich nicht langweilen will, oder sogar noch nach einem Geschenk vom Osterhasen sucht, der ist in diesem Tasting auf jeden Fall richtig. 

Wie Ihr wisst, vermarkten wir auch selbst Gin. Max hat in liebevoller Kleinstarbeit sein eigenes Rezept entwickelt, die ersten Experimente mit einer eigenen kleinen Destille vorgenommen und sich anschließend an einen Brennmeister gewandt. Doch eine eigene Destille ist kostspielig und viele wollen einfach mal ein wenig experimentieren. Also findet man auf dem Markt auch einige DIY-Gin-Sets. Und genau so eines nehmen wir heute unter die Lupe: Den DIY-Gin-Baukasten von Heldengenuss. 

Heldengenuss, mit Sitz in Langerringen im Landkreis Augsburg, im schönen Bayern, bietet neben diesem, noch einige weitere DIY-Baukästen an. So kann man auch als Nachwuchs-Bierbrauer verschiedene Sorten von eigenem Bier zubereiten. 

Im DIY-Gin-Baukasten sind eine leere, sowie eine volle Flasche Vodka mit 37,5% als Ansatzalkohol. Dazu kommen in der schönen Geschenkbox 18 kleine Fläschchen. Darin enthalten sind 16 Botanicals: Wacholderbeeren, Hibiskus, Kardamom, Koriander, Lavendel, Orangenschale, Rosmarin, Rosa Beeren, Sternanis, Zimt (Cassia), Zitronenschale, Angelikawurzel, Rosenblüten, Iriswurzel, Süßholzwurzel und Mandeln. Für den Herstellungsprozess liefert Heldengenuss zudem noch einen Trichter, sowie ein einsetzbares Sieb. Ein Handbuch gibt Euch wertvolle Tipps, eine Anleitung, beschreibt die Botanicals und hat ein paar Rezepte für den Botanical-Mix, sowie für ein paar Cocktails zu bieten. 

DIY-Gin-Sets, wie das von Heldengenuss, bedienen sich dem Verfahren der Mazeration, dem sogenannten Kaltauszug. Hierzu werden die Botanicals in Ansatzalkohol eingelegt, um die Aromen von den Kräutern zu lösen. Hierzu benötigt es (noch) keine Destille. Oft werden auch Gins, die später destilliert werden, vorher durch einen Mazerations-Prozess geführt.

Den DIY-Gin-Baukasten von Heldengenuss könnt Ihr in der Geschenkbox für 59,90€ auf Amazon bestellen. 

Gin Baukasten bei Amazon kaufen

Kommen wir also zu unserem Test. Wir nehmen die beiden Flaschen und den Trichter aus der Geschenkbox. Der erste Schritt ist das ansetzen von Wacholder. Hierbei kommt es bereits an, welche Aromen man in den Vordergrund stellen möchte. Soll es klassisch nach Wacholder schmecken, oder soll der Gin feiner und milder werden? Wacholder muss natürlich dennoch in den Gin! Wir entscheiden uns, 14g Wacholderbeeren in die Flasche zu füllen und verschließen sie. Für heute ist bereits Feierabend, denn unser Gin muss nun 24h mazerieren. 

Am nächsten Tag hat unser Gin bereits eine goldene Farbe bekommen. Wir öffnen die Flasche und schnuppern einen herrliches Wacholder-Aroma. Klar, ein wenig genippt wird auch und: man glaubt es kaum, es schmeckt nach Wacholder!

Nun aber zu unserem Rezept. Es empfiehlt sich, sich ein wenig auf die Botanicals zu verlassen, die man selbst gerne hat. Außerdem ist eine Feinwaage von Vorteil, da man sich bei dem Mischen der Botanicals teilweise im Milligramm-Bereich bewegt. Die meisten Küchenwaagen sind hier zu ungenau. Wir entscheiden uns dafür, neben Wacholder, folgende Botanicals zu verwenden: Koriander, Rosenblüten, Süßholzwurzel, Zitronenschale, Lavendel, Hibiskus, Angelikawurzel und rote Beeren. Die genauen Gramm-Angaben unseres Rezepts schreiben wir Euch unten in die Zusammenfassung. Wichtig zu erwähnen ist, dass es sich empfiehlt, die Flasche nicht randvoll mit Wodka aufgegossen zu haben. Je nachdem, wie viele Botanicals Ihr in die Flasche gebt, brauchen diese natürlich auch noch Platz. Uns ist ein Ergebnis nach Eichstrich, der im übrigen auch nicht auf der Flasche ist, relativ egal, sodass wir einfach ein wenig Platz lassen. 

Nun muss man dem Gin 12-24h Zeit lassen. Da wir zwischendrin ein wenig Zeitmangel haben, steht der Gin noch einige Stunden länger, was ihn wahrscheinlich noch intensiver macht. Der Gin hat nun eine rostbraune Farbe und erinnert auf den ersten Blick an einen guten Whiskey. Nun ziehen wir den Korken und lassen die Nase wieder darüber gleiten, doch kümmern uns erst einmal um die Filtrierung. Hierzu liefert Heldengenuss ein Sieb, das mit einer Metallspange praktisch in den Trichter gesteckt wird. So verhindert man zum Großteil, dass Botanicals wieder zurück im Gin landen. Wer es hier ganz genau nimmt, kann natürlich auch mit einem noch feineren Sieb arbeiten, sodass auch der letzte Krümel gefiltert wird. 

Eine kurze Kostprobe später, entscheiden wir uns, nach Handbuch vorzugehen und dem Gin nun eine Woche zu geben, um die Aromen setzen zu lassen. Natürlich ist er auch jetzt schon genießbar. 

Wie riecht unser Gin aus dem Heldengenuss DIY-Gin-Baukasten?

Heute wird es sehr schwierig, im Tasting tatsächlich für Euch eine brauchbare Information zu liefern, denn sicher wollt Ihr selbst experimentieren. Doch lassen wir diesen Teil natürlich nicht aus. 

Im ersten Nosing, noch in der Flasche, steigt uns ein feiner Duft von blumigen Aromen, mit einer Dominanz des Wacholders entgegen. Im Glas entfalten sich Wacholder und Koriander, Zitrusschale  und werden von den floralen Noten zart umschmeichelt. Vom Geruch her: kann man trinken!

Wie schmeckt unser Gin aus dem Heldengenuss DIY-Gin-Baukasten?

Wie immer, verkosten wir auch diesen Gin natürlich pur. Wir nehmen einen ersten Schluck und haben es ganz gut erwischt: Zitrus, Wacholder und Koriander sind in einem guten Mischverhältnis, die holzigen Noten begleiten den Gin über den Gaumen und werden von Lavendel und Hibiskus im Abgang zu einem bitter-süßen Erlebnis. 

Zusammenfassung

Nach dem ersten Test, direkt nach dem filtrieren, hatten wir das Gefühl, dass dem Gin ein wenig Feinheit fehlt. Durch Destillation hätte man sicherlich hier auch noch einiges herausholen können. Doch überrascht es, wenn man dem Projekt ein wenig Zeit lässt, um es schlussendlich objektiv zu bewerten. Liebes Team vom Heldengenuss, wir danken Euch auch hier für Eure Geduld! 

Wer sich zum ersten mal mit der Mazeration seines eigenen Gins beschäftigen möchte, der ist hier genau richtig. Die Botanicals sind in außerordentlich guter Qualität und wer sich Wodka und die Botanicals wie Wacholderbeeren, die schnell ausgehen, nachkauft, hat sogar einige Male Freude an dem Experimentieren mit eigenem Gin. 

Unser Gin-Rezept aus dem Heldengenuss DIY-Gin-Baukasten: 

  • 14g Wacholder, 24h Mazeration
  • 5g Koriander
  • 0,2g Rosenblüten
  • 0,7g Süßholzwurzel
  • 1g Zitronenschale
  • 0,5g Lavendel
  • 0,1g Hibiskus
  • 0,05g Angelikawurzel
  • 0,05g rote Beeren
  • Filtrierung nach 40h, ruhen für eine Woche

In unseren Augen eignet sich so ein Baukasten vor allen Dingen zur Inspiration, seine eigenen Spirits zu kreieren. So lässt sich ein Trichter und zwei Flaschen beliebige Male verwenden und wer schlussendlich richtig Lust darauf hat, seine eigenen Sorten zu brennen, ist von der Destille nur noch eine Investition entfernt. Cheers!

  • 22-teiliges DIY-Gin-Set aus Deutschland
  • Ideal als Geschenk
  • 16 hochwertige Botanicals in 18 Fläschchen
  • 0,5l Ansatzalkohol mit 37,5% 
  • Trichter mit einsetzbarem Filter
  • Leere Flasche zum Umfüllen
  • Durch Nachkauf einzelner Komponenten im Lebensmittel-Einzelhandel auch wiederverwendbar
  • Praktisches Handbuch mit Anleitung, Botanical-Kunde und Cocktail-Rezepten
Ginnatic London Dry Gin

Gin Tonic, Bier und Co. – Geht das auch glutenfrei?

Wir leben in modernen Zeiten. Heutzutage muss man mit einer Glutenunverträglichkeit nicht mehr bestes Online Casino Echtgeld gewinnen, um am kulinarischen Leben teilzuhaben. In diesem Leitfaden erfahren Sie alles, was Sie über glutenfreie alkoholische Getränke wissen müssen. Außerdem erhalten Sie spezifische Markenempfehlungen und nützliche Ebestes Online Casino Echtgeld gewinneninkaufstipps.

Viele alkoholische Getränke sind von Natur aus glutenfrei, während einige andere so verändert werden können, dass sie weniger Gluten enthalten.

Wein
Da Wein aus Früchten hergestellt wird, ist er von Natur aus glutenfrei. Das gilt für normale Rot-, Weiß- oder Roséweine ebenso wie für Schaumweine wie Prosecco und Champagner. Dies gilt auch für angereicherte Weine wie Wermut, Portwein und Sherry.
Auch alkoholische Getränke, die aus Wein hergestellt werden, sind in der Regel glutenfrei. Dazu gehört auch Cognac, eine Art Branntwein, der aus destilliertem Weißwein hergestellt wird. Vorsicht ist jedoch bei Weinen geboten, die Aromastoffe enthalten, wie sie manchmal süßen Dessertweinen zugesetzt werden. Einige dieser Aromastoffe können Gluten enthalten. Überprüfen Sie im Zweifelsfall die Zutatenliste des Weins, um sicherzustellen, dass er völlig glutenfrei ist.

Destillierte Spirituosen
Destillierte Spirituosen werden hergestellt, indem zunächst pflanzliche Stoffe fermentiert werden. Diese Pflanzen können glutenhaltiges Getreide enthalten, aber auch von Natur aus glutenfrei sein, z. B. Obst. Der vergorene Pflanzensaft wird dann erhitzt, bis er verdampft. Dieser Dampf wird dann in einem Prozess, der als Destillation bezeichnet wird, wieder zu einer alkoholhaltigen Flüssigkeit kondensiert.
Bei der Destillation werden Bestandteile mit niedrigeren Siedepunkten von solchen mit höheren Siedepunkten getrennt.

Gluten hat, wie alle anderen Proteine, einen sehr hohen Siedepunkt. Das bedeutet, dass es bei diesem Destillationsprozess nicht verdampft. Infolgedessen bleibt es zurück und ist nicht im destillierten Alkohol enthalten. Aus diesem Grund gelten alle Spirituosen als glutenfrei, auch wenn sie aus glutenhaltigem Getreide hergestellt werden. Dennoch gibt es einige Anekdoten von Menschen, die nach dem Genuss von Gin, Whiskey, Bourbon oder Wodka, die aus glutenhaltigem Getreide hergestellt wurden, Probleme hatten. Sie berichteten von einem extrem schnellen Rausch und einem unverhältnismäßig starken Kater. Wenn Sie feststellen, dass dies bei Ihnen der Fall ist, sollten Sie stattdessen Spirituosen aus glutenfreien Zutaten wie Brandy, Rum, Tequila oder glutenfreien Wodka wählen. Sie können auch ein glutenfreies Getränk mit einem geringeren Alkoholgehalt wählen, wie Wein oder Apfelwein.

Apfelwein
Apfelwein ist ein fermentierter Fruchtsaft, der von Natur aus glutenfrei ist. Die beliebteste Sorte ist wahrscheinlich Apfelwein.
Dennoch ist es wichtig zu wissen, dass einige Apfelweinhersteller glutenhaltige Zutaten hinzufügen, um den Geschmack des Apfelweins zu verbessern. Einige Apfelweine werden auch in der gleichen Anlage hergestellt wie glutenhaltige alkoholische Getränke, z. B. Bier.
Deshalb lohnt es sich, auf das Etikett „glutenfrei“ zu achten, um sicherzustellen, dass der Apfelwein, den Sie kaufen möchten, wirklich glutenfrei ist.

Gemischte Getränke und Liköre
Liköre wie Amaretto, Brandy, Cointreau, Grand Marnier, Kahlúa und Schnaps werden aus destilliertem Alkohol hergestellt, dem Zucker oder andere Aromastoffe zugesetzt wurden.

Das bedeutet, dass Liköre im Allgemeinen als glutenfrei gelten. Wie bei Apfelwein sind jedoch nicht alle Zutaten glutenfrei.
Das Gleiche gilt für Mischgetränke, die eine Kombination aus Spirituosen, Likören und Getränkemischungen enthalten.
Es ist immer ratsam, die Etiketten zu überprüfen, um sicherzustellen, dass keine glutenhaltigen Zutaten hinzugefügt wurden. Im Zweifelsfall sollten Sie sich an einfache glutenfreie Mixgetränke halten, z. B. einen Gin Tonic oder einen Martini, der mit Wodka auf Kartoffelbasis hergestellt wurde.

Bestimmte Biere
Das meiste Bier enthält Gluten. Das liegt daran, dass Bier meist aus Weizen oder Gerste hergestellt wird – zwei glutenhaltigen Getreidesorten. Daher ist dieses alkoholische Getränk für Menschen mit einer Glutensensitivität nicht geeignet.
Einige Hersteller haben jedoch damit begonnen, Bier aus glutenfreien Getreidesorten wie Sorghum, Mais, Hirse, Hafer oder aus Pseudogetreide wie Amaranth, Buchweizen und Quinoa herzustellen.

Diese glutenfreien Biere sind für Menschen mit Zöliakie, einer Weizenallergie oder einer Glutensensitivität ohne Zöliakie geeignet.
Darüber hinaus haben einige Hersteller damit begonnen, glutenfreie Biere zu produzieren und sie an Menschen zu vermarkten, die eine glutenfreie Diät einhalten.

Diese Biere werden aus glutenhaltigem Getreide hergestellt und anschließend mit einem Enzym behandelt, das das Glutenprotein aufspaltet.
Durch dieses Verfahren wird das Glutenprotein jedoch nicht vollständig entfernt, und viele Menschen berichten, dass sie auf diese Getränke reagiert haben. Außerdem haben einige Experten in Frage gestellt, ob die Glutentests dieser Biere korrekt sind.
Der sicherste Weg, um Gluten im Bier zu vermeiden, ist, ein Bier zu wählen, das aus glutenfreiem Getreide gebraut wird.

Zusammenfassung
Die meisten Weine, Apfelweine, destillierten Spirituosen und Liköre sind von Natur aus glutenfrei. Bier kann glutenfrei sein, wenn es aus glutenfreiem Getreide gebraut wird. Wenn Sie sehr empfindlich auf Gluten reagieren, sollten Sie sich von glutenfreien Bieren fernhalten.

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