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Das ultimative Rezept für Gin Tonic Plätzchen

Plätzchen mit unserem liebsten Destillat – dem Gin

Das Jahr 2020 ist, so verrückt es auch war, viel zu schnell vorbei gegangen – so ist jetzt schon wieder Dezember und die Plätzchenzeit beginnt. Vanillekipferl, Lebkuchen, Kokosmakronen und Butterplätzchen zählen zu den beliebtesten Sorten. Wir sind uns aber einig, es darf auch mal etwas anderes sein, deshalb stellen wir euch jetzt die Gin Tonic Plätzchen vor. Denn so kann uns das Wacholderdestillat auch einfach durch die Adventszeit begleiten. Das Nachbacken der Gin Tonic Plätzchen ist ausdrücklich erwünscht.

Welche Zutaten brauchen wir für die Gin Tonic Plätzchen?

  • 3 Bio Limetten
  • 400g Mehl
  • 300g Zucker
  • eine Prise Salz
  • 2 Eigelb
  • 250g Butter (kalt)
  • 9-10 EL Gin (für den Teig, für euch ggf. noch einen extra Schluck im Glas)
  • 200ml Tonic Water
  • 125g Puderzucker

Wie werden die Gin Tonic Plätzchen zubereitet?

1. Zunächst müssen die Bio Limetten heiß gewaschen und getrocknet werden. Anschließend kann die Schale einer Limette mit einer feinen Reibe abgerieben werden. Die Schalen werden dann mit Mehl, 200g Zucker und einer Prise Salz vermischt. 

2. Anschließend werden die Eigelb, die Butter und 7 EL Gin hinzugefügt. Alles Zutaten müssen nun zu einem glatten Teig verrührt werden (entweder per Hand oder mit einem Knethaken). Wenn der Teig der Gin Tonic Plätzchen fertig ist muss er halbiert und zu 2 Rollen mit einem Durchmesser von ca 5 Zentimetern geformt werden. Zugedeckt sollten die Rollen nun für etwa eine halbe Stunde ruhen.

(Während der Wartezeit kann man natürlich Gin Tonic oder auch einen Glühgin trinken.)

3. Weiter geht es damit, das Tonic Water mit 100g Zucker etwa 3 Minuten köcheln zu lassen. Die verbleibenden beiden Bio Limetten müssen geschält werden, bis die weiße Haut fast komplett entfernt ist. Anschließend werden sie in dünne Scheiben geschnitten. Die Limettenscheiben sollen dann im Sirup etwas ziehen. 

4. Während der Ofen vorgeheizt wird (E-Herd: 180° Grad/ Umluft: 160° Grad) kann das Backblech mit Backpapier auslegen. Die Teigrollen werden in etwa 1 cm dicke Scheiben geschnitten und auf das Blech verteilt (etwas Abstand zwischen den Plätzchen lassen, da diese leicht auseinander gehen). Die Sirup Limetten werden auf die Teigkleckse gelegt und leicht angedrückt.

5. Im heißen Ofen dürfen die Gin Tonic Plätzchen dann etwa 15-20 Minuten backen, am Ende sollen sie goldbraun sein. Anschließend herausnehmen und abkühlen lassen.

6. Die fertigen Gin Tonic Plätzchen oder Kekse können dann noch dekoriert werden. Hierfür stellt man aus dem Puderzucker und etwa 1-2 EL Gin eine Glasur her, welche man dann über die Kekse träufeln lässt. Ein Zweig Rosmarin passt optisch natürlich auch sehr gut. 

Anschließend können die Gin Tonic Plätzchen in einer Dose verstaut oder natürlich sofort gegessen werden. Das Rezept reicht je nach Größe für ca. 30 Stück. Viel Spaß beim Nachbacken und eine schöne Adventszeit!

Testbericht Mucky Pup Gin

Ein schwarzer Gin aus Deutschland

Wir hoffen ihr seid alle gesund und munter und habt die ersten Tage im Dezember gut überstanden. Wir möchten diesen sonnigen Donnerstag nutzen euch einen weiteren Gin vorstellen. Genauer gesagt handelt es sich heute um den Mucky Pup Gin aus der Scirptor Brennerei. Die Scriptor Brennerei ist Neuling auf dem Spirituosen Markt. Erst seit dem Jahr 2015 hat die Brennerei ein Brennrecht erworben und produziert seitdem nicht nur Gin, sondern auch andere Edelbrände wie Apfelbrand, Birnenbrand, Kirschwasser, Mirabellenwasser, Kaffeebrand, Williams Christ Birne und sogar Ouzo. Aber nicht nur Edelbrände werden in der Scriptor Brennerei hergestellt, sondern auch tolle Whiskeys die durch ein vollmundiges Aroma überzeugen können. 

Die Botanicals die in den Produkten verwendet werden sind meist aus eigner Produktion oder werden regional hinzugekauft. Es handelt sich also bei dieser Brennerei um eine echte Manufaktur, die versucht regionale Aromen gekonnt in die Flasche zu bringen. Der Online-Shop der Scriptor Brennerei ist gut sortiert und man hat eine große Auswahl an tollen Produkten zu fairen Preisen.

Den Mucky Pup Gin, den wir heute testen werden, ist kein ganz normaler Gin. Das fällt wahrscheinlich nicht nur uns auf, sondern Jeder der das Bild sieht. Ja der Mucky Pup Gin ist tatsächlich schwarz. Mucky Pup bedeutet übrigens übersetzt soviel wie Drecksspatz – daher passt die Farbe doch relativ gut zum Gin Namen oder? Der Gin selbst wird mit 7 ausgewählten Botanicals produziert. Darunter findet man natürlich den Wacholder (sonst wäre es ja kein Gin) sowie Angelika Wurzel, Koriander, Ingwer, Orangenschale, Gerstenmalz und Sternanis sind die 7 Botanicals die dem Mucky Pup Gin sein Aroma geben. 

Zum Färbemittel des Gins sagen die Hersteller leider nichts, man findet in der Produktbeschreibung nur den Hinweis „Das Färbemittel ist Betriebsgeheimnis“. Wir sind nun schon sehr gespannt, wie der schwarze Gin in unserem Tasting abschneiden wird. 

Der Mucky Pup Gin hat übrigens einen Alkoholanteil von 43%. Gekauft werden kann die 0,5 Liter Flasche im Online Shop der Scriptor Brennerei. Für die Flasche werden faire 25 Euro fällig. Wer sowieso schon im Online-Shop von Scriptor bestellt kann auch noch gleich das schwarze Tonic Water mitbestellen. 

Bevor wir aber zum ersten Teil unseres Tastings kommen, den Nosing, möchten wir noch einige Worte zum Design der Flasche verlieren.  Es passt! Es ist außergewöhnlich und trotzdem edel aber trotzdem Mucky Pup Style. Uns gefällt das Design sehr gut und die Stimmung, die der Gin durch das Design verbreitet passt definitiv zum Namen und zur ganzen Geschichte. 

Wie riecht der Mucky Pup Gin?

Wir öffnen endlich die Flasche und beginnen den Gin zu analysieren. Verschlossen ist die Flasche übrigens Kunststoffverschluss, der im oberen Teil durchsichtig ist. Wirkt anfangs wie Glas, aber ist nur Plastik. Wir nehmen den ersten Atemzug des Gins und beginnen zu analysieren. Der Gin wirkt in der Nase voll und kräftig. Sehr voluminös, Koriander, Orange und Wacholder geben den Ton an. Das Volumen bekommt der Gin durch das Zusammenspiel von Sternanis und Gerstenmalz. Ein interessantes Aroma das wir bis dato so noch nicht in einen Gin kannten

Wie schmeckt der Gin?

Kommen wir endlich zum Tastings des Gins. Natürlich testen wir den Mucky Pup auch nur pur ohne störende Aromen von anderen Einflüssen wie Botanicals, Tonic Water oder Eiswürfel. Wir nehmen den ersten Schluck des Gins und lassen diesen einige Momente in unseren Gaumen wirken. Anfangs wirkt der Gin sehr kräftig, Ingwer kommt zum Vorschein, kein sonderlich mildes Aroma, das unseren Gaumen berührt – diese Stärke wird aber schnell von der Frische von Wacholder und Orange abgefangen. Im Hintergrund steht eine sehr massive und kraftvolle Wand von klassischen Gin Aromen die sich allerdings im Hintergrund bewegt und nicht so nach vorne stürmt wie Wacholder und Orange.

Tastingzusammenfassug Mucky Pup Gin

Der Mucky Pup Gin ist ein echter Hingucker. Geschmacklich überrascht der Gin durch seine 3 Seiten, Anfangs stark und maskulin und von Ingwer geprägt, dann eher klassisch und dann voluminös und langanhaltend. Insgesamt ein toller Gin zu einem fairen Preis. 

  • Schwarzer Gin
  • Deutscher Gin
  • 7 verschiedene Botanicals
  • 43% Alkoholgehalt

Gin Streckbrief

Gin Name: Mucky Pup Gin

Gin Sorte: Dry Gin

Gin Hersteller: Sciptor Brennerei

Land: Deutschland

Farbe: Braun

Alkoholgehalt: 43,00%

Homepage: https://www.scriptor-brennerei.de

Preis: 25,00 €

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

Testbericht Wild Child Gin

Crafted from Wild Botanicals

Wir hoffen ihr hattet alle eine erfolgreiche und gesunde Woche. Habt ihr in dieser Black Friday Woche auch einige Gin Deals ergattert? Bei uns war viel los sodass wir erst heute Abend wieder dazu Zeit fanden einen neuen Gin zu präsentieren. Heute möchten wir euch den Wild Child Gin aus Berlin vorstellen. Wie der Name schon verrät handelt es sich hier um einen Gin der mit wilden Botanicals produziert wurde. Mit dem Grundsatz „Unser Gin ist eine Hommage an die Freiheit des Geistes. […].. Born to be Wild!“ haben die Macher aus Berlin einen neuen Gin entworfen der genau diese Freiheit in den Fokus rücken soll.

Im Wild Child Gin werden ausschließlich wilde Botanicals verarbeitet. Unter der Liste der eingesetzten Botanicals findet man natürlich handverlesenen Wacholder, Kräuter wie Rosmarin und Koriander und Früchte wie die Zitronatzitrone und Bergamott. Diese Botanicals zeigen uns bereits das es sich hier um einen klassischeren Gin handelt der mit vollen und klassischen Aromen punkten will.  Nach der Destillation wird das feine Destillat mit weichen Wassern aus dem Erzgebirge versetzt um den Wild Child Gin auf eine angenehme Trinkstärke herunter zu verdünnen.

Eine Besonderheit hat der Wild Child Gin wohl auch noch, das Basisdestillat das für den Gin verwendet wird ist das gleiche wie im Wodka Sash & Fritz. Wer sich also einen Eindruck vom Neutralalkohol bzw. Wodka machen will der als Basis für den Gin dient kann den Wodka gerne einmal probieren.

Die Flasche die uns vom Wild Child Gin zum Tasting zur Verfügung gestellt wurde fasst stolze 700 ml des Destillats. Mit einem Alkoholgehalt von 43,5% hat der Wild Child Gin eine angenehme Trinkstärke. Gekauft werden kann der Wild Child Gin direkt im Online-Shop von Wild Child. Hier findet man auch den Wodka Sash & Fritz. Für eine Flasche werden hier 34,95 Euro fällig. 

Bevor wir zum Nosing kommen noch ein paar Sätze zum Design der Wild Child Gin Flasche. Uns gefällt das Design sehr gut. Das Logo passt super zum Image welches der Gin vertreten soll, dazu die dunkle Flasche und die passende Schrift dazu – ein rundum gelungenes Flaschendesign. 

Endlich kommen wir mit dem Wild Child Gin in Berührung. Natürlich machen wir im ersten Schritt das Nosing. Wir drehen die Flasche auf, verschlossen ist der Dry Gin mit einem schwarzen Drehverschluss, der aber zum Gesamtdesign der Flasche sehr gut passt. 

Wie riecht der Wild Child Gin aus Berlin?

Wir halten unsere Nase über die Flaschenöffnung und nehmen einen tiefen Atemzug. Das wilde Kind aus Berlin versprüht ein intensives Aroma das wir tief einatmen. Ein eher klassisches – Zitrusbetontes Gin-Aroma macht sich in der Nase breit. Es ist sehr intensiv und fruchtig zugleich. Erst im Hintergrund spürt man klassischen Botanicals wie Rosmarin und Koriander. Der Wacholder ist dauerhaft in der Nase präsent. 

Wie schmeckt der Wild Child Gin?

Kommen wir endlich zum eigentlichen Tasting des Gins. Wir nehmen den ersten Schluck und lassen den Gin einige Momente auf uns wirken. Hier sollten wir noch erwähnen das wir den Gin natürlich nur pur verköstigen. Ohne Tonic Water und Eiswürfel. 

Das Aroma des Wild Child Gins entfaltet sofort sein volles Aroma im Gaumen. Der Wacholder ist, wie auch in der Nase dauerhaft präsent und gibt den Geschmack an. Die Zitronatzitrone ist neben dem Wacholder wahrscheinlich das Botanical das am deutlichsten hervorkommt. Die Aromen der anderen Botanicals erscheinen als Gesamtkunstwerk im Hintergrund unterstützen allerdings die beiden Haupt-Botanicals gekonnt und runden das Erlebnis ab. Insgesamt wirkt der Gin auf uns verspielt maskulin.

Tastingzusammenfassung Wild Child Gin

Der Wild Child Gin ist ein Gin der durch sein klassisches maskulines und verspieltes Aroma punkten kann. Das Zusammenspiel der einzelnen Botanicals ist sehr gut und das Aroma bleibt lange im Gaumen. Insgesamt ein sehr guter Gin.

  • Gin aus Berlin
  • 700 ml Flasche 
  • Botanicals werden aus der Natur geerntet 
  • Toller Dry Gin mit kräftigen Aromen

Gin Streckbrief

Gin Name: Wild Child Gin

Gin Sorte: Dry Gin

Gin Hersteller: SASH & FRITZ GmbH

Land: Deutschland

Farbe: Klar

Alkoholgehalt: 43,50%

Homepage: https://sashundfritz.de/

Preis: 34,95 €

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

Testbericht Hausberg Gin No. 3

Himbeere & roter Pfeffer

Der Montag ist geschafft, das belohnen wir direkt mal mit einem neuen Gin Tasting. Dieses Mal besucht uns quasi ein “alter Bekannter”, aus dem Hause Hausberg hat uns der Gin No. 3 erreicht. Hausberg No. 1 und Hausberg No. 2 kennt ihr bereits, wir hoffen, dass wir bei No. 3 diesmal genauso überzeugt werden, wie die letzten beiden Male!

Hausberg Spirituosen ist ein junges Unternehmen aus Bremen. Ihre Ideen für neue Gin Kreationen entstehen durch Marktanalysen und Gespräche mit Barkeepern, Gastronomen und privaten Gin Genießern – mehr Expertenmeinung ist kaum zu erwarten. Destilliert werden die Spirituosen immer nur in kleinen Mengen, und zwar genau dann, wenn die Erntezeit der jeweiligen Botanicals ist. So sind diese besonders reif & geschmackvoll und eine gleichbleibende Qualität wird garantiert. 

Die wichtigste Frage, die wir uns bei neuen Gins immer stellen ist die nach den Inhalten. Neben Wacholder befinden sich in diesem Gin Himbeeren und Roter Pfeffer, zudem Orangenblüten. Das Flaschendesign ist für uns schon typisch Hausberg, es wird sich auf das wesentliche beschränkt, die Farbgestaltung geht passend zu den Botanicals in einen hübschen Pink Ton. Der Alkoholgehalt liegt bei 41,4%, Die 0,7l Flasche kostet rund 40 Euro.

Wie riecht der Hausberg Gin No. 3?

Wir sind gespannt, wie der Gin riechen wird, deshalb ziehen wir sogleich den Holz-Plastikkorken aus dem Flaschenhals. Nachdem wir die ersten Aromen eingesaugt haben erkennen wir direkt ein intensives Himbeeraroma. Die spritzige Süße ist angenehm und nicht zu penetrant, durch die Orange bekommt der Gin zudem eine fein florale Note. Der Gin wirkt feminin, aber auf eine sehr weiche Art. Wacholder nehmen wir nur am Rande wahr, ebenso den Pfeffer.

Wie schmeckt der Gin mit Himbeere und Pfeffer?

Nach dem Nosing ist vor dem Tasting, und wir wollen auch gar nicht lange warten. Der Gin wird auch im Geschmack von der Himbeere dominiert, wenngleich die Süße etwas milder ist. Das florale Aroma kommt etwas besser durch, aber auch die Pfefferschärfe. Im Abgang zeigt sich erneut, wie kräftig der Pfeffer ist, das Zusammenspiel mit den süßlichen Botanicals ist aber sehr angenehm und gut gelungen. Der scharfe und zugleich himbeerige Nachgeschmack bleibt noch einige Momente auf der Zunge zurück. Ein tolle Kombination und auch qualitativ bleibt sich Hausberg treu und wir werden nicht enttäuscht!

Tastingzusammenfassung Hausberg Gin No. 3

Himbeere trifft Pfeffer, begleitet von Orange. Hausberg Gin verwendet wenige Botanicals und fokussiert sich auf diese. Tolle Geschmackskompositionen und eine super Qualität sind dabei regelmäßig das Ergebnis, so auch dieses Mal beim Hausberg No. 3!

  • Deutscher Gin
  • Himbeere trifft auf Pfeffer
  • Scharf im Abgang durch den Pfeffer
  • 41,4% Alkoholgehalt

Gin Streckbrief

Gin Name: Hausberg Gin No. 3

Gin Sorte: Dry Gin

Gin Hersteller: Hausberg Spirituosen GmbH

Land: Deutschland

Farbe: Klar

Alkoholgehalt: 41,40%

Homepage: https://www.hausberg-spirituosen.de/de/#

Preis: 39,90 Euro

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

Testbericht Löwensenf ROARING Gin

Gin mit Löwensenf?

Wieder eine Lockdown Light Woche ist geschafft, Zeit für einen besonderen Gin, oder? An diesem schönen Freitag möchten wir euch einen ganz besonderen Gin vorstellen. Wie die Überschrift ja bereits verraten hat, handelt es sich beim ROARING Gin um einen Gin aus dem Hause Löwensenf. Als wir das erste Mal vom Löwensenf Gin gelesen hatten, dachten wir es sei ein schlechter Scherz, aber dann nach weiteren Recherchen haben wir herausgefunden das es sich hierbei tatsächlich um einen Gin mit dem einzigartigen Löwensenf handelt.  Der Löwensenf Gin ist aber nicht einfach so auf den Markt gekommen. Vielmehr wird dieses Jahr das Jubiläum des Löwensenf Extra Gins gefeiert. Den uns allbekannten Senf gibt es seit diesem Jahr genau 100 Jahre und das musste natürlich mit einem eignen Gin gefeiert werden.

Die bekannten Botanicals im ROARING Gin ist die original Löwensenf Extra Senf Saat und natürlich Wacholder. Andere Botanicals werden vom Hersteller (übrigens gehört Löwensenf zu Develey Senf & Feinkost GmbH) nicht bekanntgegeben. 

Beim ROARING Gin handelt es sich um einen klassischen Dry Gin. Die Flasche, die uns zum Test zur Verfügung gestellt wurde, fasst einen halben Liter des Gins. Der Alkoholgehalt liegt bei 43,00% – der Gin kann für 29,99 Euro online bestellt werden. Hier geht es direkt zur Bestellseite des Löwensenf Gins.

Das Design der Flasche ist sehr ansprechend. Man erkennt das es sich hier um ein echtes Löwensenf Produkt handelt. Nicht nur weil auf der Mitte der Flasche der Löwenkopf zu finden ist, sondern weil auf die gleiche Schrift und die gleiche Farbe verwendet werden. 

Wie riecht der Löwensenf Gin?

Kommen wir nun endlich zum Flascheninhalt. Die Flasche ist mit einem Holz-Kunststoffverschluss verschlossen, den wir mit einem Ruck aus der Flasche ziehen und dann sofort beginnen mit dem Nosing. Das Nosing ist unserer Meinung nach genauso wichtig wie das Tasting selbst. So erkennt man nämlich die einzelnen Aromen des Gins und kann sich Gedanken machen mit welchem Mixer der Gin am besten zu Geltung kommt.

Wir atmen den Gin tief ein und beginnen zu analysieren. Der erste tiefe Atemzug verrät bereits die dominierenden Inhalte des Gins. Wacholder steht klar im Fokus so wie es bei einem guten Dry Gin auch sein soll. Sobald dieses klassische Dry Gin Aroma verflogen ist merkt man die eigentliche DNA des Gins – die Senf Saat des Löwensenf. Die Senfschärfe kitzelt in der Nase und hält das Versprechen was der Name vorab verspricht.  

Wie schmeckt der ROARING Gin?

Kommen wir endlich zum Tasting des Gins, verkostet wird dieser natürlich nur pur ohne Tonic Water, Eiswürfel oder Botanicals. Der erste Schluck des Gins ist in unserem Gaumen angekommen und entfaltet sein Aroma. Im Fokus steht tatsächlich der Wacholder, der mit dem klassischen uns aller bekannten Senf-Aroma untermauert wird. Durch den Senf als Botanicals bekommt der ROARING Gin ein maskulines Aroma und wird von uns eher als kräftig wahrgenommen.  Ein tolles Erlebnis, wenn man das Aroma von Senf mag. Der Gin selbst ist wenig verspielt und sehr geradlinig was uns aber sehr gefällt. 

Tastingzusammenfassung ROARING Gin

Der Löwensenf ROARING Gin ist ein Gin, der durch sein kräftiges und ehrliches Aroma punkten kann. Allerdings sollte man die ätherischen Öle von Senf mögen, da die Senf Saat als Botanicals doch sehr deutlich zur Geltung kommt.

  • Senf Saat als wichtiges Botanical
  • 43% Alkoholgehalt
  • klassischer Dry Gin
  • Aus dem Hause Löwensenf

Gin Streckbrief

Gin Name: Löwensenf ROARING Gin

Gin Sorte: Dry Gin

Gin Hersteller: Löwensenf GmbH

Land: Deutschland

Farbe: Klar

Alkoholgehalt: 43,00%

Homepage: https://www.loewensenf.de/de

Preis: 29,99 €

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

Testbericht Dreia Lower Bavarian Gin

Lockdown (Light) ist Tasting Time

Da wir im Moment Abends außer spazieren gehen können nicht so viel machen können nutzen wir die Zeit, um neue Gins zu testen, dieses Mal aus unserer Bayerischen Heimat, genauer gesagt aus Kehlheim. Der Dreia Gin stammt aus der Edelbrennerei & Kaffeerösterei Schweiger. Wir hätten zunächst erwartet, dass der Name “Dreia” (Hochdeutsch: Dreier) auf die Anzahl der Botanicals hindeutet, es ist aber nur der dritte Gin in der Reihe, es gibt auch den Oansa (Einer) und den Zwoara (Zweier) Gin. Es werden nicht 3, sondern gleich 16 verschiedene Botanicals verwendet, darunter Wacholder, Zitrus und Pomeranze. 

Obwohl wir auf der Homepage von Schweiger Edelbrennerei nur wenige Infos finden, wollen wir kurz auf das Unternehmen eingehen. Eine Authentische und Nachhaltige Herstellung ist oberstes Gebot und so steht die Qualität auch vor dem Preis. Neben Gin und verschiedenen weiteren Bränden und Likören gibt es im Online-Shop auch einige Kaffeespezialitäten wie Espresso und Filterkaffee. Im Online-Shop findet ihr natürlich auch den Dreia Lower Bavarian Gin in verschiedenen Größen.

Die kubische 0,5 Liter Flasche kostet dabei 29 Euro, bei einem Alkoholgehalt von genau 42%. Neben der markanten Form ist das Design schlicht, das schwarze Etikett beinhaltet lediglich den Namen des Gins und eine violette Drei. 

Wie riecht der Dreia Gin?

Auch wenn wir schon mehrere Hunderte Gins geöffnet haben ist dieser Moment jedes Mal wieder etwas besonderes, so auch Heute. Der silberne Verschluss wird aus der Flasche gezogen und die ersten Aromen erschnuppert. Eine feminine, weiche Komposition aus Süße und Zitrus steigt uns in die Nase mit einem feinen Hauch Wacholder. Im Hintergrund erkennen wir ganz milde Kräuter. Keines der Botanicals ist aber besonders dominant, es ergibt sich ein komplexes, homogenes Aroma. 

Wie schmeckt der Gin aus Kehlheim?

Wir setzen für den ersten Schluck an, dabei verzichten wir auf Eis und Tonic Water, um den puren Geschmack erkennen zu können. Der Gin ist zunächst süßlich mit einem feinen Hauch Wacholder. Auch die Zitrusnoten kommen, wie beim Nosing, erneut zum Vorschein. Ein herber Geschmack ist ebenfalls leicht vorhanden, dieser unterstreicht die Süße gekonnt. Im Abgang wird das Destillat etwas kräftiger und leicht maskulin. Insgesamt wirkt der Gin am Gaumen sehr komplex und bietet eine spannende Bandbreite aus verschiedenen Aromen. Wir können uns hier einen sehr leckeren Gin Tonic vorstellen!

Tastingzusammenfassung Dreia Lower Bavarian Gin

In der Nase und im Geschmack ist der Gin süß und zitronig, mit einem angenehm kräftigen und aromatischen Unterton – so kann der Geschmack des Dreia Lower Bavarian Gin wohl am Besten zusammengefasst werden. Der Gin ist komplex und sehr angenehm zu trinken. 

  • Deutscher Gin
  • Eine von 5 Gin Sorten aus dem Hause Schweiger
  • 42% Alkoholgehalt
  • Komplexer Gin

Gin Streckbrief

Gin Name: DREIA Gin

Gin Sorte: Dry Gin

Gin Hersteller: Schweiger Edelbrennerei & Kaffeerösterei

Land: Deutschland

Farbe: Klar

Alkoholgehalt: 42,00%

Homepage: https://www.brennerei-schweiger.de/

Preis: 29,00 €

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

Testbericht Schloss Gin

Ein Gin aus dem Hause Fürst von Metternich

Wir hoffen ihr hattet alle die Möglichkeit den schönen Herbsttag zu genießen. Nach einem ausgiebigen Spaziergang hat man doch gleich direkt Lust auf einen leckeren Gin Tonic bzw. Gin oder? Wir möchten euch an diesem Samstag den Schloss Gin vorstellen.

Der Schloss Gin wird vom Weingut Schloss Johannisberg produziert. Seit mehr als 1200 Jahren wird in diesem Schloss bereits Wein produziert. Primär geht es in diesem Weingut um die edle Rebsorte Riesling. Aber nicht nur Wein wird hier produziert sondern auch andere tolle und hochwertige Spirituosen, Liköre und Produkte. Am einfachsten macht man sich hier einfach selbst ein Bild indem man in den schönen und aufgeräumten Online-Shop vom Weingut Schloss Johannisberg besucht. Was man wahrscheinlich noch erwähnen sollte, dass das Schloss Johannisberg zu den besten Riesling Weingütern der Welt zählt und selbst zu Fürst von Metternich gehört. 

Der Schloss Gin ist ein London Dry Gin welcher im Small Batch verfahren produziert wird. Als Botanicals werden im Gin Bitterorangenschalen, Lavendel, Zitronengras und natürlich Wacholder verwendet.

Wie bereits erwähnt handelt es sich beim Schloss Gin um einen klassischen London Dry Gin- Wacholder und die frische von Zitrus stehen hier im Vordergrund. Mit einem Alkoholgehalt von 44,00% ist der Gin nicht schwach aber auch nicht sonderlich stark, er reiht sich im Mittelsegment ein. Im Online-Shop kann man sich die Flasche Schloss Gin für Zuhause kaufen. Hierfür werden für die 0,5 Liter Flasche 38,89 Euro fällig. 

Das Design der Flasche ist eher minimalistisch aber trotzdem sehr ansprechend. Das gesamte Design ist in einem edlen Grün gehalten – in der Mitte des Front-Etiketts findet man die allgemeinen Informationen zum Gin sowie den Namen. Auf der Rückseite findet man noch die Information des es sich hier um ein Fürst von Metternich Produkt handelt. 

Wie riecht der Schloss Gin?

Endlich kommen wir zum Nosing des Schloss Gins. Im ersten Schritt unserer Gin Tastings fühlen wir immer der Nase vor was uns dann im Gaumen schlussendlich erwartet.

Verschlossen ist der Schloss Gin mit einem Holz-Kunststoffverschluss den wir mit einem lauten “Plopp” aus der Flasche ziehen. Wir halten unsere Nasen über den Flaschenhals und atmen tief ein. Wacholder steht klar im Fokus untermalt werden die frischen Aromen der Pomeranze (Bitterorange). Trotz der 44% Alkoholgehalt wirkt der Gin eher mild. In der Nase verhält sich der Schloss Gin wie ein klassischer aber hochwertiger London Dry Gin.

Wie schmeckt der Gin?

Kommen wir endlich zum Höhepunkt des Schloss Gin Testbericht’s – natürlich verköstigen wir den Gin pur und ohne Tonic Water, Eiswürfel oder Botanicals. Viele unserer regelmässigen Leser werden sich natürlich fragen warum wir das immer wieder wiederholen – aber viele andere Gin Testbericht werden meist mit Tonic Water verfasst – wir konzentrieren uns bei Ginnatic wirklich nur auf den Gin selbst.

Wir nehmen den ersten Schluck des Gins und lassen diesen kurz im Gaumen auf uns wirken. Sehr deutlich und präsent ist die Pomeranze – diese dominiert mit den frischen und bitteren Noten im ersten Moment. Nachdem die Pomeranze etwas nachlässt und der Wacholder sowie die blumige Note von Lavendel deutlicher wird – zeigt der Schloss Gin sein ganzes Können. Besonders gut gefällt uns die Harmonie zwischen Wacholder und Lavendel. Der Gin selbst ist wenig komplex aber definitiv ein sehr hochwertiger und aromatischer London Dry Gin. 

Tastingzusammenfassung Schloss Gin

Der Schloss Gin hat uns auf ganzer Linie überzeugt. Geschmacklich hat der Gin viel zu bieten, die Botanicals sind aufeinander gut abgestimmt und ergeben einen runden und klassischen London Dry Gin.

  • Klassischer London Dry Gin
  • 44% Alkoholgehalt
  • Wacholder, Lavendel und Pomeranze im Fokus
  • Produziert von Fürst von Metternich

Gin Streckbrief

Gin Name: Johannisberg Schloss Gin

Gin Sorte: London Dry Gin

Gin Hersteller: JWG Johannisberger Weinvertrieb KG

Land: Deutschland

Farbe: Klar

Alkoholgehalt: 44,00%

Homepage: https://www.schloss-johannisberg.de/

Preis: 39,00 €

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

Testbericht Ascaim Quince Gin

Quitten Likör auf Gin Basis

Sloe Gin kennen viele von euch, dabei handelt es sich um einen Schlehenlikör, der mit Gin hergestellt wird. Doch nicht nur aus Schlehen kann man Gin Likör herstellen. Aus dem Hause Ascaim, einer Destille in Aschheim bei München, haben wir den Quince Gin erhalten, hierbei handelt es sich um einen Gin Likör auf Basis von Quitten. 

Bevor wir näher auf den Gin eingehen, schauen wir uns kurz an, woher der Gin kommt. Bei der Entrümpelung eines Dachbodens wurde 2012 ein altes Rezeptbuch gefunden, in welchem beschrieben wurde, wie Brände und Liköre vor der Zeit der künstlichen Aromen hergestellt wurden. Die Manufaktur Ascaim begann darauf, moderne Technik mit Tradition zu verbinden – mit dem Ziel, exzellente Brände, Mazerate, Liköre und Destillate zu kreieren. Hochwertige, regionale Zutaten sind dabei natürlich selbstverständlich. 

Die Endprodukte der Ascaim Manufaktur sind hochwertig – schon das Design des Etiketts weist darauf hin. Auf der länglichen Flasche befindet sich ein schlichtes Etikett, welches sich auf die wesentlichen Informationen sowie das Firmenlogo beschränkt. Das Etikett selbst ist weiß, die Ornamente sind in schimmernden Gold- und Bronzetönen gehalten. Die Flasche ist händisch beschriftet, was die Handarbeit unterstreicht. 

Die Basis des Quince Gins ist der Eschenblatt Gin, in welchem sich 28 Botanicals befinden. Darunter Kräuter, Wurzeln, Zitrus und Esche (klingt spannend, werden wir ebenfalls bald testen!). Da der Eschenblatt Gin als Basis dient, sind die Botanicals natürlich weiterhin enthalten, zusätzlich aber noch die Quitten. Der Alkoholgehalt des Likörs liegt bei 28%. Im Online-Shop von Ascaim ist der Gin zu kaufen und kostet 24 Euro. 

Wie riecht der Quitten Likör?

Verschlossen ist die Flasche mit einem hochwertigen, gläsernen Korken. Der Likör ist übrigens nicht klar sondern hat einen wirklich schönen Bernsteinschimmer, es wirkt ein wenig Barrel Aged. In die Nase zieht nach dem öffnen direkt das Wacholderaroma, zusammen zitronigen Nuancen und etwas Würze. Die Quitte vermischt sich mit den restlichen Aromen für einen angenehm fruchtigen Hauch. Im Gegensatz zu einem klassischen Sloe Gin ist der Quince Gin viel weniger zuckrig-süß, er ist in der Nase sehr harmonisch und ausgewogen. 

Wie schmeckt der Quince Gin?

Der erste, pure Schluck des Gins wird getestet. Das süß-herbe Quitten Aroma fällt direkt auf – es ist sehr ausgewogen, die Süße ist nicht zu überladen. Daneben erkennen wir Zitrus und wieder den Wacholder, gemeinsam mit einer Würze. Im Abgang wird der Gin Likör etwas würziger, was zugleich ein spannender Kontrast zu der Süße ist. Die Quitte bleibt noch am Gaumen und hinterlässt ein mildes, fruchtiges Aroma. Eine ausgewogene Kombination.

Tastingzusammenfassung Ascaim Edel Destillate Quince Gin

Der Quince Gin von Ascaim Edel Destillate ist so etwas wie eine Variation des Sloe Gins. Die Quitten geben dem Gin eine angenehme Süße, die aber nicht zu überladen ist und dem Gin so ein sehr ausgewogenes, rundes Aroma geben. Der Alkoholgehalt von nur 28% macht den Gin zudem sehr angenehm zu trinken.

  • Gin Likör mit 28% Alkoholgehalt
  • Eine Variation des Sloe Gins
  • Deutscher Gin aus dem Raum München
  • Sehr ausgewogenes, nicht zu süßes Aroma

Gin Streckbrief

Gin Name: Ascaim Edel Destillate Quince Gin

Gin Sorte: New Western Dry Gin

Gin Hersteller: Destillerie Böltl GbR

Land: Deutschland

Farbe: Geld

Alkoholgehalt: 28,00%

Homepage: https://www.ascaim.com

Preis: 24,00 €

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

Testbericht Original Curry Wurst Gin

Zwischen “Cheers” und “Guten Appetit”

Die Auswahl in der Gin Welt wird immer breiter und immer verrückter, das beweist nicht zuletzt der Gin, den wir euch Heute vorstellen wollen. Mehr und mehr Gin Hersteller destillieren mittlerweile auch Fleisch und Wurst, eine Berliner Bar, die Gin Chilla Bar, hat jetzt sogar einen deutschen Klassiker destilliert – die Currywurst. In einem kleinen, internen Wettbewerb durften alle Mitarbeiter der Bar ihren eigenen Gin herstellen, der Currywurst Gin war dabei der klare Sieger. Da er bei den Kunden sehr gut ankam, dauerte es deshalb nicht lange, bis größere Mengen hergestellt und verkauft wurden. Gelauncht wurde der Gin am 4. September – dem internationalen Tag der Currywurst. 

Die Botanical- oder vielleicht besser Zutatenliste des Gins ist wenig überraschend – neben Wacholder werden Currypulver, Tomate, Pfeffer und Wurst für die Herstellung verwendet. Für Vegetarier ist der Gin nicht geeignet und so langsam bekommen wir das Gefühl, dass wir vegetarische und nicht vegetarische Gins vielleicht entsprechend labeln sollten. Den 44%igen Gin gibt es nur in der 0,2l Flasche, der Preis liegt bei knapp 19 €. Das Design ist simpel, auf der Vorderseite der Flasche prangert ein Gin Tonic Glas, vor welchem eine Currywurst mit Soße liegt, der klassische Holz Piekser darf dabei natürlich nicht fehlen. Ein einfaches Design welches alles sagt und zugleich cool und modern wirkt.

Getreu dem Motto des Gins “Statt Pommes rot weiß, nimms mit Tonic und Eis!” starten wir jetzt mit einem ungewöhnlichen Tasting. 

Wie riecht der Currywurst Gin?

Wir ziehen den Korken aus der Flasche – so gespannt waren wir lange nicht mehr auf ein Tasting, einfach weil es schwer vorstellbar ist, wie der Gin riecht und schmeckt. Wir schnuppern – und müssen zunächst erst einmal wirklich lachen, es ist einfach verrückt. Der Gin erinnert wirklich an einen Teller Currywurst, das Currypulver dominiert hier ganz klar! Der Wacholder ist nur dezent wahrnehmbar, einen ganz feinen Hauch Pfeffer vernehmen wir auch. Dennoch wirkt der Geruch irgendwie frisch – erinnert zugleich aber an eine Portion Currywurst, wenn auch diese schon abgekühlt ist. 

Wie schmeckt der Gin aus der Gin Chilla Bar?

Tastingtime! Bei Raumtemperatur, versteht sich natürlich. Wir probieren den ersten Schluck, der Currygeschmack ist noch immer stark vorhanden, aber nicht ganz so dominant wie in der Nase. Der Pfeffer gibt dem Gin eine angenehme Schärfe, die Tomaten bringen eine leichte frische, sind Geschmacklich aber dezent im Hintergrund. Im Abgang wird der Currygeschmack noch einmal kräftiger und bleibt, zusammen mit dem Wacholder, auch noch am Gaumen erhalten. Ein feiner Hauch Zitrus lässt sich ebenfalls vernehmen. Die Wurst an sich ist weder im Geruch noch im Geschmack zu erkennen, bildet aber vermutlich dennoch die Grundbasis des Geschmacks. So kurios die Idee des Currywurst Gins auch ist – die Qualität stimmt eindeutig und der Geschmack ist besser als erwartet. Wir können uns den Gin als Gin Tonic gerade im Moment noch nicht so recht vorstellen, werden es aber definitiv mal testen, der Hersteller empfiehlt als Perfect Serve (neben dem puren Genuss) die Kombination mit Aqua Monaco oder Franklin & Sons Rosmarin & Olive Tonic Water.

Tastingzusammenfassung Original Currywurst Gin

Im Nosing erinnert der Gin wie total an eine frisch servierte Portion Currywurst. Im Geschmack ist die Currydominanz noch immer vorhanden, allerdings nicht mehr so extrem. Es kommen noch verschiedene Geschmacksnuancen hinzu. Im Abgang wird der Curry, noch einmal etwas kräftiger, die anderen Botanicals spielen schön um den Hauptbestandteil. Ein Gin, der vielleicht nicht ganz klassisch ist, aber eine sehr interessant abwechslung im Gin Regal ist! 

  • “Statt Pommes rot weiß, nimms mit Tonic und Eis!”
  • Kommt wie die Currywurst aus Berlin
  • 44% Alkoholgehalt

Gin Streckbrief

Gin Name: Original CurryWurst Gin

Gin Sorte: Dry Gin

Gin Hersteller: Gin Chilla Bar e.K.

Land: Deutschland

Farbe: Klar

Alkoholgehalt: 44,00%

Homepage: https://gin4you.de/

Preis: 18,90 €

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

Testbericht MUNiG Munich Premium Gin

Ein weiterer Gin aus der bayerischen Hauptstadt

Eigentlich wollten wir heute Abend gar keinen Gin testen, aber als wir in den Nachrichten gesehen haben das Trump wohl ab Januar nicht mehr der Präsident der USA sein wird, rief mich Andrea an und meinte „Komm Max wir testen heute noch einen neuen Gin“. Zur Feier des Tages haben wir uns für einen Münchner Gin entschieden. Nicht nur der Duke oder Huckleberry Gin kommen aus München sondern seit einiger Zeit nun auf der MUNiG Gin. 

„Aus Liebe zur Stadt und aus Liebe zum Gin.“ Diese Aussage findet man auf der Homepage des MUNiG Gins. Die Homepage ist übrigens definitiv einen Besuch wert, nicht nur wenn man sich von diesem Gin eine Flasche gönnen möchte. Hier findet man auch die wichtigsten Informationen zur Entstehung und aber auch zur eigentlichen Identität des Gins. Insgesamt werden 22 verschiedene Botanicals im MUNiG Gin verarbeitet. Darunter findet man regionale Kräuter die für ein grünes und herbales Aroma sorgen, Blaubeeren die dem Gin eine schöne fruchtige Note geben, sowie hochwertigen Wacholder und frische Zitrusfrüchte die für das klassische Dry Gin Aroma sorgen. Da wir als Landshuter natürlich einen ganz besonderen Bezug zu München haben sind wir sehr gespannt wie die Info “Unser Gin vereint all die Facetten, die das Münchener Leben so lebenswert machen” im Gin selbst zur Geltung kommt. Bevor der Gin so auf dem Markt kam, wie man ihn jetzt auch kaufen kann, wurden mehr als 50 verschiedene Brennvorgänge getätigt bis schlussendlich das perfekte Rezept des MUNiG Gins entstand.

Die Flasche MUNiG Gin fast insgesamt 500 ml des Dry Gins. Für den Gin muss man auf der Homepage der Macher 36,89 Euro zahlen. Dafür bekommt man einen Gin der im Herzen von München entstanden ist und mit sehr viel Herzblut entwickelt wurde. 

Das Design des MUNiG Munich Premium Gin ist sehr gelungen. Auf der Vorderseite der Flasche findet man die wichtigsten Informationen wie Namen, Alkoholgehalt, Füllmenge und das Geburtsjahr des Gins. Auf der Rückseite findet man, so wie man es von vielen Gin-Flaschen gewohnt ist, einige Informationen zum Gin sowie die ganze individuellen Informationen. Wir haben hier zum Tasting eine Flasche des Freistaat Batches (Nummer 99) aus dem Jahr 2019. All diese Informationen sind in goldener und weißer Schrift auf dem Etikett festgehalten. Insgesamt wirkt die Flasche sehr hochwertig und edel.

Wie riecht der MUNiG Gin?

Verschlossen ist die Flasche mit einem goldenen Holz-Verschluss welcher den Flaschenhals mit einem Plastikkorken verschließt. Wir ziehen den Verschluss aus der Flasche und nehmen einen tiefen Atemzug des MUNiG Gins. Wacholder und Zitrus dominieren im ersten Moment sehr klar und deutlich. Das Zitrusaroma das unsere Nase kitzelt ist komplex, fruchtig und frisch. Im Hintergrund merkt man dann diese kleine feine Note der Beeren die allerdings nicht im Fokus zum tragen kommen sondern sich dezent und gekonnt im Hintergrund halten. Besonders gut gefällt uns das volle und kräftige Wacholder-Aroma das dominant und dauerhaft präsent ist. 

Wie schmeckt der MUNiG Munich Premium Gin?

Kommen wir zum eigentlichen Tasting. Wir stoßen nicht nur auf den Sieg von Joe Biden an sondern natürlich auch darauf das wir heute einen echten Münchner Gin für euch testen können. Natürlich wie immer ohne Eiswürfel, Tonic Water oder irgendwelche Botanicals. Nur der Gin und unsere Gaumen. Wir nehmen den ersten Schluck und lassen auf diesen auf uns wirken. Im ersten Moment sind die ätherischen Öle von Zitrusfrüchte sehr dominant. Eine schöne Bitternote von Zitrusschalen dominiert und harmoniert sehr gut mit den leicht fruchtigen Blaubeeraromen und dem dauerhaft präsenten Wacholderaromen. Die regionalen Kräuter geben dem Gin ein klassisches Aroma und lässt ihn nicht zu fruchtig werden. Die Kombination aus regionalen Kräuter, einer feinen und dezenten Beeren-Note und dem schönen Zitrus-Aroma sowie dem Wacholder ist sehr gelungen.

Tastingzusammenfassung MUNiG Munich Premium Gin

Der MUNiG Gin überzeugt nicht nur durch das sehr gelungene Design sondern natürlich auch durch den sehr guten Geschmack. Besonders gut gefällt uns die Komplexität des Gins. Fruchtige, frische, maskuline und herbale Noten vereinen sich im MUNiG Gin zu einem wahren Geschmackskonzert. 

  • Gin aus München
  • 43% Alkoholgehalt
  • 22 verschiedene Botanicals
  • Hochwertiges und edles Design

Gin Streckbrief

Gin Name: MUNiG Munich Premium Gin

Gin Sorte: Dry Gin

Gin Hersteller: MUNiG DISTILLERS GbR Zeyher & Kurzenberger

Land: Deutschland

Farbe: Klar

Alkoholgehalt: 43,00%

Homepage: https://munichpremiumgin.de

Preis: 37,00 €

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

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