Dry Gin Gin

Testbericht Schätzle Gin 1893

Schätzle Gin aus der first-class Spezialitätenbrennerei – Brenntradition sei 1893

Heute ist Mittwoch, aber nicht irgendein Mittwoch, sondern der 19.09.2018. Wer mir nicht nur hier auf dem Blog folgt sondern auch meiner Facebookseite Ginnatic hat wahrscheinlich mein Gewinnspiel gesehen. Zusammen mit der Brennerei Schätzle werde ich heute Abend um 18 Uhr einen Schätzle Gin 1893 verlosen. Teilnehmen könnt ihr noch immer, dazu einfach einen Kommentar unter dem Beitrag verfassen. Und da ich nicht irgendeinen Gin verlose, werde ich das Wacholderdestillat nun vorab für euch testen.

Der Schätzle Gin 1893 stammt aus einer kleinen Familien-Brennerei aus Deilingen in Baden-Württemberg. Geführt wird das Unternehmen mittlerweile in der 4. Generation, die Rezepte für die Spirituosen würden über die Jahre weitergegeben, verbessert und natürlich kamen auch neue hinzu. Wert gelegt wird in der Brennerei insbesondere auf regionale und hochwertige Produkte, so natürlich auch beim Schätzle Gin 1893. Dieser Dry Gin ist eine von drei verschiedenen Sorten, welche direkt über den Online-Shop erworben werden können. Zu den Botanicals, welche überwiegend geheim sind, zählen Wacholder, Lavendel und Koriander. 39,90 Euro kostet eine Flasche, darin sind 700 ml enthalten. Der Alkoholgehalt des Gins liegt bei 43%.

Wie riecht der Schätzle Gin 1893?

Optisch ist die Flasche des Schätzle Gin 1893 recht schlicht und dennoch ansprechend. An sich ist die Flasche viereckig, oben ist sie leicht abgerundet. Auf der Vorderseite befindet sich ein beiges Etikett, darauf stehen in goldenen Lettern der Name des Gins, der Brennerei sowie die Auszeichnungen des Gins. Zu diesen zählen Beste Spirituose 2016, Goldener DLG-Preis 2017 und ISW Gold 2017. Die Auszeichnungen sprechen also schon einmal für den Gin, ich bin gespannt.

Ich öffne den Holzverschluss und nehme die erste Nase. Wie bei einem klassischen Dry Gin ist auch beim Schätzle Gin 1893 in erster Linie der Wacholder sehr dominant. Umrahmt wird der Geruch von einer zarten, blumigen Note, dem Lavendel. Auch der Koriander kommt angenehm zur Geltung. Der Gin ist beim Nosing sehr angenehm, und ich freue mich nun auf das Tasting.

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Wie schmeckt der Schätzle Gin 1893?

Ich schenke mir einen Schluck des Schätzle Gin 1893 in ein Glas ohne Eis und Tonic Water. In diesem lasse ich das Destillat ein wenig atmen, so können sich die Aromen in Ruhe entfalten. Wie auch in der Nase dominiert im Geschmack der Wacholder. Der Gin schmeckt zunächst sehr mild und vordergründig bleibt das Lavendelaroma bestehen. Auch etwas Frisches hat der Gin, was die Botanicals betrifft kann ich nur mutmaßen, tippe hier aber auch auf ein sehr leichtes Zitrusaroma. Im Abgang wird der Geschmack herber und würziger. Hier kommt der Koriander gut zur Geltung im Zusammenspiel mit einer leichten, aber sehr angenehmen Schärfe. Da die Schärfe erst im Abgang deutlich wird, gehe ich davon aus, dass sich diese auf Botanicals und nicht auf eine mindere Alkoholqualität zurückführen lässt.

Die einzelnen Botanicals spielen bei diesem Deutschen Gin sehr gut zusammen und harmonisieren, keines davon übertüncht andere. Wer also noch nicht bei dem oben erwähnten Gewinnspiel teilgenommen hat, sollte sich nun beeilen.

Tastingzusammenfassung Schätzle Gin 1893

Ein klassischer Dry Gin, bei welchem in erster Linie der Wacholder im Vordergrund steht. Umrandet wird der Geschmack vor allem von Lavendel und Koriander, welche sich gegenseitig unterstützen. Der Gin ist sowohl im Nosing als auch im Tasting rund, und ich kann mir vorstellen, das Destillat auch pur zu genießen. Natürlich würde sich dieses auch in einem Gin Tonic gut machen.

  • Deutscher Gin
  • Neben Wacholder dominieren Lavendel und Koriander
  • 43 % Alkoholgehalt
  • Dry Gin

Tasting
Review Date
Reviewed Item
Schätzle Gin 1893
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2 Kommentar

Heinz Peter Giesin 19. September 2018 at 13:09

Würde mich über den GIN freuen.

Antworten
GinMaster 19. September 2018 at 15:02

Ich drücke dir die Daumen Heinz Peter 😀

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