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Dry Gin Gin

Testbericht PJFinest Dry Gin

PJFinest – der Gin mit dem vielversprechenden Namen

PJFinest Dry Gin ist definitiv ein Name der hohe Erwartungen schürt. Der Gin kommt aus der Eifel Region, mittlerweile fast auch schon eine Hochburg wenn es um Gins geht. Aber die Region steht zugleich auch für hochwertige und naturbelassene Produkte, ähnlich wie die Schwarzwald Region im Süden von Deutschland.

Neben Gin werden auch noch viele andere Produkte in der Eifel-Destillerie P.J. Schütz hergestellt. Liköre, Destillate aber auch Whiskey werden im Hause Schütz hergestellt. Daher versteht man natürlich auch sofort – das es keine absurde Idee war mit dieser Erfahrung auch einen tollen Gin herzustellen.

Bereis seit dem Jahr 1925 stellt die Destille Produkte aus hochwertigen Rohstoffen her. Auf der Homepage wird damit geworben das man gerne zu einer Besichtigung und Verkostung, unter vorheriger Anmeldung, vorbeikommen kann. Also wenn man mal in der Gegend von Lantershofen ist – sollte man der Familie Schütz mal einen Besuch abstatten!

Als ich den PJFinest Dry Gin auspackte guckte ich echt doof weil es eine Flasche war, die ich von Gin noch nicht so kannte. Sie war breit und schmal mit einem hochwertigen Dunkelroten Holz-Verschluss. Das Ettiket ist eher schlicht gehalten und gibt nur wenige Informationen Preis. Der Alkoholgehalt beträgt 41% und man erhält für 45 Euro einen halben Liter PJ Finest Dry Gin.

Wie riecht der Gin?

Nun geht es endlich ans eingemachte. Ich muss dazu sagen das ich heute an einem Sonntag diesen Gin verkostet habe – weil das Wetter für einen Herbst einfach perfekt für einen Gin auf der Terrasse war. Einfach in der Sonne sitzen und einen guten Tropfen genießen!

Ich öffne nun also die Flasche des Dry Gins. Es macht „tzisch“ und die Flasche ist offen. Ich nehme die große Flasche und halte meine Nase über die Flasche. Mild ist mein erster Eindruck! Keine Dominanz die sofort in den Kopf schießt. Sehr mild, wenig floral, eine leichte scharfe Note (Pfeffer?) und eine solide Wacholderbasis nimmt meine Nase wahr. Beim Nosing wirkt der PJ Finest Dry Gin gut abgestimmt und sehr fein!



Das Tasting

Endlich gieße ich etwas von diesem Destillat auf meine schönen Ice-Cubes. Es knistert und der Gin verbreitet nochmal verstärkt sein Aroma unter meiner Nase. Er wird etwas stärker – die Schärfe hebt sich etwas – harmoniert aber sehr gut mit dem typischen Wacholder-Aroma.

Jetzt setze ich den gut heruntergekühlten Gin an meine Lippen! Die ersten Geschmacksnerven werden berührt. Mild – wie auch schon beim Nosing setzt sich die Milde beim Geschmack fort. Dann setzt eine florale Note ein – leider kann ich die Botanicals nicht so genau deuten – da diese echt sehr gut miteinander harmonieren und keine der Botanicals auf irgendeine Art und weiße eine Dominanz haben. Aber ein sehr florales Geschmackserlebnis.

Der Gin fliest über meine Zunge – jetzt kommt eine leichte Bitternote hinzu! Das muss der Wacholder sein – im Abgang merkt man nochmal eine angenehme Schärfe die aber nicht stört, sondern die bittere Note etwas abrundet.

Mein Fazit zum PJFinest Dry Gin! Ein feiner (Finest ist definitiv im Namen erlaubt und keine leere Versprechung) Dry Gin – der ein sehr feines Bouquet hat und definitiv mit den Top-Dry Gins vom breiten Markt mithalten (wenn nicht sogar in der Milde) übertrumpfen kann!

Über den Autor

GinMaster

Aus Liebe zu einem guten Gin Tonic!
Ginnatic - aus einer Schnapsidee entstanden!

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