Der Berg ruft! Nachdem ein Teil des Ginnatic-Teams erst kürzlich den Aufstieg zum Mount Everest Base Camp gemeistert hat (Grüße gehen raus an die Lieben), ist es wohl der perfekte Zeitpunkt den Mountain Dry Gin der Norrbottens Destilleri aus Schweden zu probieren. 

Die 2019 gegründete, nördlichste Brennerei Schwedens hat es sich zur Aufgabe gemacht, aus regionalen Botanicals, die entlang des Kalix-Flusses wachsen, erstklassigen Gin zu destillieren. Inspiriert durch die Landschaft und das extreme Klima im Norden Schwedens, wird jeder Gin nach dem Motto „Eine Fusion der Extreme“ zudem mit einem Botanical aus einem anderen Teil der Welt abgerundet. So verbinden sie traditionsreiche Handwerkskunst mit einer modernen Note.

Beim „Mountain Dry Gin“ hat die Norrbottens Destilleri sich vom Kebnekaise, dem höchsten Berg Schwedens inspirieren lassen und auf drei Schlüsselbotanicals gesetzt: Birkenblätter, Berg-Angelika und Timut-Pfeffer. Wie sich die nepalesische Pfeffersorte mit den regionalen Botanicals verbindet? Wir sind gespannt! 

Dass der „Mountain Dry Gin“ mit 15 Preisen (!), u.a. Doppel-gold bei den The Spirits Business Gin Masters und bei den China Wine & Spirits Awards, ausgezeichnet wurde, sollte dabei schon für sich sprechen. 

Neben den drei „Schlüsselbotanicals“ werden weitere, klassische Botanicals für eine bestimmte Zeit mäzeriert. Während der Mazeration gelangen so einige der Botanicals in die Destille, andere werden nur in eine Infusionsbox gegeben, ob durch den Dampf nur subtile Noten zu erzeugen. 

Wie riecht der Mountain Dry Gin?

Die Flasche des Mountain Dry Gins kommt in einem schlichten, blau-weißem Design, welches eine gewisse wohl eine gewisse „Kälte“ darstellen soll. Klar, auf dem Kebnekaise ist es natürlich auch nicht besonders warm. Den Mountain Dry Gin mit 43,5% Alkoholgehalt könnt Ihr Euch in der 500ml Flasche für 35,90€ hier bestellen: https://www.spirits-of-scandinavia.de/ND-Mountain-Dry-Gin

Wir ziehen an der Holzkappe des Kunststoffkorkens und öffnen langsam die Flasche. Beim ersten Nosing kommt uns ein sehr frischer, milder Duft entgegen. Wie eine frische Bergbrise. Wir geben ein wenig Gin in ein Glas und lassen die Nase den Rest der Arbeit machen: 

Der Timut-Pfeffer verbindet sich im Duft sehr gut mit Wacholder. Die Birkenblätter geben dem Gin eine schöne „Holz“-Note. Eine leichte Zitrus-Note rundet das Geruchs-Erlebnis ab. Wenn der „Mountain Dry Gin“ so mild schmeckt, wie er riecht, wäre das bemerkenswert.

Wie schmeckt der Mountain Dry Gin?

Wie immer verkosten wir den Gin ohne Eis und Tonic-Water, um das pure Geschmackserlebnis zu haben und dieses objektiv bewerten zu können. Wir nehmen den ersten Schluck und erleben eine sehr weiche, glatte Gin-Struktur, die im ersten Moment in keinster Weise brennt. Man kann den Gin ganz langsam von der Zunge über den Gaumen gleiten und den sehr komplexen Geschmack sehr gut auf sich wirken lassen. Im Abgang kommt dann erst der Pfeffer und die Schärfe des Alkohols, sehr angenehm, ins Spiel. 

Tasting-Zusammenfassung

Der „Mountain Dry Gin“ bietet ein sehr mildes und frisches Aroma, dass sich sicherlich perfekt zu einer Vielzahl von Drinks kombinieren lässt. Ein edler Tropfen aus den nördlichsten Teilen Schwedens, der seine Preise zurecht verdient hat.

  • Gin aus Schweden
  • Komposition aus regionalen Botanicals und nepalesischem Timut-Pfeffer
  • Mildes Geschmackserlebnis
  • Starker Abgang
  • 43,5% Alkoholgehalt
  • 0,5L Flascheninhalt

Gin Streckbrief

Gin Name: Norbottens Destilleri Mountain Dry Gin

Gin Sorte: Dry Gin

Gin Hersteller: Norrbottens Destilleri

Land: Schweden

Farbe: Klar

Alkoholgehalt: 43,50%

Homepage: https://www.ndgin.com/products/

Preis: 35,90 Euro

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

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