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Testbericht Hernö Old Tom Gin

Eine Flasche des Herne Old Tom Gins

Old Tom Gin aus Schweden

Mein heutiger Gin greift die Geschichte der Prohibition in England auf, obwohl er an sich aus Schweden kommt. Den heutigen Artikel möchte ich deshalb ein wenig anders starten, nämlich mit dem Flaschendesign. In meinem Artikel zur Geschichte des Gins habe ich die Prohibition in England erwähnt, also eine Zeit, in der Alkohol komplett verboten wurde. Das hielt die Bevölkerung allerdings nicht auf, diesen dennoch zu konsumieren. An den Außenwänden vieler Kneipen wurden schwarze Holzkatzen angebracht, legte man diesen Geld in den Mund so gaben die Bartender durch die Pfoten den Gin aus, so zumindest die Legende. Diese steht auch auf der Rückseite der Flasche. Die Vorderseite des Etiketts, welches einmal rund herum geht, wird geprägt vom Namen des Produkts sowie einem simpel gezeichneten Katzengesicht. Das Design ist sehr schlicht, aber ich finde die Idee, diese Gin Legende mit aufzugreifen ganz einfach genial.

Nun aber genug geredet, natürlich möchte ich euch über den Hernö Gin noch ein wenig mehr erzählen. Die Hernö Gin Destillerie ist die meistausgezeichnetste Destille in Europa, Auszeichnnungen gab es unter anderem für den Old Tom Gin als World’s Best Gin 2017 und 2018 – von der Qualität werde ich mich heute überzeugen.
Der Gin wird aus 8 Botanicals gefertigt, unter anderem Wacholder, Koriander, Zimt und Mädesüß. Das fertige Destillat kann unter anderem über Rum und Co. erworben werden, hier kostet eine Flasche rund 34 Euro. Diese fasst 500 ml und der Alkoholgehalt des schwedischen Gins liegt bei 43 %.

Wie riecht der Hernö Old Tom Gin?

Verschlossen ist die Flasche mit einem Plastikkorken, zudem ist sie noch mit einer weißen Folie versiegelt. Nach dem Öffnen kann ich den ersten Atemzug nehmen. Ich rieche eine angenehme Wacholdernote in Kombination mit einer grünen Frische. Im Hintergrund sind auch leicht florale Aromen erkennbar. Die Nuancen verbinden sich zu einem vollen, klaren Aroma, was sehr angenehm ist und bereits in der Nase eine hohe Qualität zeigt.

Wie schmeckt der Hernö Old Tom Gin?

Ich nehme den ersten Schluck, selbstverständlich ohne Eis und Tonic Water, und lasse das Destillat über meine Zunge fließen. Der Gin fühlt sich angenehm weich an, geschmacklich steht zunächst der Wacholder in Kombination zu einer leichten Süße im Vordergrund. Auch eine sehr saftig grüne Note ist deutlich wahrnehmbar, das Mädesüß kommt hier klar zur Geltung. Der Gin bekommt dadurch ein sehr frisches Aroma, die Süße wird abgeschwächt und das Destillat bekommt eine klare Linie. Im Abgang wird der Wacholder noch klarer erkennbar als er es zu Beginn am Gaumen war. Zudem ist hier auch noch ein aromatisch, waremes Aroma erkennbar, hier sind Zimt und Pfeffer angenehm erkennbar.

Tastingzusammenfassung Hernö Old Tom Gin

Der Hernö Old Tom Gin wird geschmacklich klar vom Wacholder dominiert. Zu Beginn sind auch die süßen Botanicals erkennbar, welche aber schnell durch das frische, grüne Mädesüß ausgeglichen werden. Im Abgang entfaltet der Wacholder sein Aroma noch klarer, hinzu kommt eine leicht würzige, aromatische Note.

  • Schwedischer Gin
  • Wacholderbetonter Gin mit frischen und leicht süßen Elementen
  • Old Tom Style Gin
  • 8 verwendete Botanicals

Gin Streckbrief

Gin Name: Hernö Old Tom Gin

Gin Sorte: Old Tom Gin

Gin Hersteller: Hernö Gin

Land: Schweden

Farbe:

Alkoholgehalt: 43,00%

Homepage: https://hernogin.com

Preis:

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

*Allgemeine Hinweis zu Links: Einige Links die auf dieser Seite verwendet werden sind Affiliate Links, wenn ihr darüber einen Kauf bei einem meiner Partner tätigt, bekomme ich eine kleine Provision die mir hilft den Blog weiter zu betreiben.

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