Ostwestfälische Tradition vereint mit modernen Geschmacksvarianten

Nachdem im Laufe der Woche auf dem Blog die neue Co-Autorin Andrea vorgestellt wurde widmen wir uns jetzt wieder den wirklich wichtigen Dingen im Leben – nämlich neuen Gin Tastings. Lassen wir den Sonntag also mit dem Gin Lossie ausklingen, einem Dry Gin aus Ostwestfalen.

Dieser Gin ist eine Kreation von Marcel Lossie. Laut eigenen Aussagen hatte er den ersten Kontakt mit den Wacholderbeeren bereits als Kind – damals aber als Gewürz im Sauerkrautfass. Seit Mitte der 90er Jahre ist Lossie in der Gastronomie tätig, seitdem wuchs auch die Begeisterung für Spirituosen und Cocktails – bis schließlich die Idee zur Herstellung eines eigenen Gins entstand. Aus der Idee entstanden mittlerweile verschiedene Gin Sorten, ich darf des Ostwestfalen Dry Gin probieren. Die wichtigsten Bestandteile sind hier neben Wacholder Zitronenschale, Hopfen, Ingwer, Minze und Lavendelblüten. Der Alkoholgehalt ist hier etwas höher, nämlich bei 44 %. Erwerben kann man den Gin Lossie in vielen ostwestfälischen Gastronomien oder bei diversen Fachhändlern. Man kann den Gin auch über die Partnerbrennerei Kisker kaufen. Eine Flasche mit 700 ml Inhalt kosten dabei 38,50 Euro. Die kleine Flasche mit 200 ml die ich hier auch im Test habe kann man super für 14,90 bei Conalco bestellen.

Wie riecht der Gin?

Die Flasche die ich bekommen habe ist aus einem tonartigen Glas und wurde schwarz lasiert. Darauf ist ein kleines, beiges Etikett zu sehen, auf welchem der Name des Gins und ein kleiner Vogel zu sehen sind. Außerdem steht der Satz “Niemand erobert den Teutoburger Wald”, eine weitere Hommage des Heimatverbundenen Destillateurs an Bielefeld und Ostwestfalen.

Der Geruch des Gin Lossie ist sehr angenehm und mild. Es ist eine leichte Wacholdernote zu vernehmen die von eher blumig-zitronigen Noten umrandet wird. Insbesondere die Zitronenschalen, die Minze und die Lavendelblüten sind im Geruch erkennbar. In der Nase macht dieses Wacholderdestillat einen runden und angenehmen Eindruck.

Wie schmeckt der Gin Lossie?

Nach dem Nosing gebe ich ein wenig vom Gin in das Glas. Es versteht sich von selbst, dass weder Tonic noch Eis verwendet wird. Ich lasse Gin zudem gerne einen Moment atmen – und nun zum Geschmack. Zu Beginn ist der Wacholder gut erkennbar, ebenso, wie auch schon beim Nosing die milden, femininen blumig-zitronige Aromen. Lässt man den Gin aber ein paar Augenblicke im Mund wird das Aroma schnell kräftiger und charakteristischer. Hier entfalten sich sowohl der Ingwer als der Hopfen und die Kräuter. Es ist nicht bekannt, welche Kräuter hier genau verwendet wurden. Auch im Abgang ist eher das kräftige Aroma zu erkennen. Durch den Ingwer bekommt der Gin außerdem eine angenehme Schärfe, die den Geschmack aber gut abrunden.

Tastingzusammenfassung Gin Lossie

Zu Beginn ist dieser Gin sehr angenehm mild. Er wird zunächst vom Aroma der Wacholderbeeren, Lavendel und Zitrusschalen sowie Minze geprägt. Im Mund wird der Geschmack dann aber schnell kräftiger, hier kommen insbesondere der Ingwer sowie ein kräutriges Aroma sehr gut zur Geltung.

  • 44% Alkoholgehalt
  • Gin aus Bielefeld
  • Deutscher Gin
  • Passend für viele Gin Cocktails

Gin Streckbrief

Gin Name: Gin Lossie Ostwestfalen Dry Gin

Gin Sorte: Dry Gin

Gin Hersteller: fast4ward GmbH

Land: Deutschland

Farbe:

Alkoholgehalt: 44,00%

Homepage: https://www.lossie.de

Preis:

Hinweis:

Ginnatic ist seit dem Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Testbericht haben wir als Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen oder wir haben den Artikel selbst erworben. Etwaige Bewertungen werden von der kostenlosen Bereitstellung des Herstellers nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach persönlichem Ermessen.

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