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Dry Gin Gin

Testbericht Bison Dry Gin

Bison – wie kommt dieser Gin zu seinem Namen?

Heute habe ich für euch einen ganz besonderen Gin im Tasting. Den Bison Dry Gin aus dem Hause derSaarDistillery. Den Namen bekommt dieser grüne Gin vom Bison-Gras. Die Idee zu diesem Gin hatte der Inhaber der SaarDistillery Andreas Meissner. Ich denke das hier auch der Bison Gras Vodka seinen Teil dazu beigetragen hat, dass der Bison Dry Gin das Licht der Welt erblicken durfte.

Wenn man den ersten Blick auf die Flasche wagt, fällt einem sehr schnell auf das sich dieser Gin schon alleine durch seine Farbe, sehr deutlich von anderen Gin-Sorten unterscheidet. Die grün und gelbe Farbe wirkt sehr aromatisch und natürlich. Die Flasche ist mit einem hochwertigen Holz-Verschluss verschlossen, welcher wiederum mit einem echten Wachssiegel versiegelt wurde. Mehr Hochwertigkeit geht hier schon einmal gar nicht. Gefällt mir sehr gut.

Bei diesen Gin handelt es sich um einen klassischen Dry Gin.

Die Flasche fasst 500 ml des Bison Dry Gins und hat einen Alkolgehalt von 45%. Auch die Flaschenform kenne ich so von anderen Flaschen noch gar nicht. Dieses Design hat somit einen echten Wiedererkennungswert. Diesen Gin würde man alleine von dem Flaschendesign aus 300 anderen Gins herauskennen können.

Wie riecht der Gin?

Ein ganz wichtiger Punkt bei meinen Tastings ist natürlich immer das Nosing. Gerüche machen so viel aus wenn es um Geschmäcker geht. Daher nehme ich mir immer die Zeit um einen Gin alleine durch meine Nase zu verkosten und seine Bestandteile auseinander zunehmen. Hier werden verschiedene Aromen und Nuancen der Botanicals meist deutlicher wahr genommen als beim Tasting selbst. Wenn man seine Nase langsam über die Flasche bewegt, bemerkt man sehr schnell das in diesem Gin Gras enthalten ist – er duftet fast wie Heu kombiniert mit einer klaren Wacholder und Koriander-Note welche im Abschluss mit etwas frischen und fruchtigen abgeschlossen wird.

Beim Bison Dry Gin handelt es sich jedenfalls um einen besonderen Gin der durch Einzigartigkeit im Duft punkten kann. Aber natürlich will ich es nicht beim Nosing belassen, wenn man hier schon so gut abschneidet dann muss er ja fast noch besser schmecken oder?



Wie schmeckt der Bison Dry Gin

Im Gin tummeln sich Aromen von 25 Botanicals. Der Gin wird in einem Smallbatch verfahren hergestellt. Das bedeutet das bei jedem Batch nur 300 Flaschen entstehen. Jede Flasche wurde per Hand durchnummeriert – so kann man sehr deutlich erkennen aus welchem Batch die Flasche stammt und um welche Flasche es sich handelt. Ich habe hier die Flasche 155 aus dem Batch 2017/03 vor mir. Ich bin gespannt was dieser Gin geschmacklich zu bieten hat.

Wie so oft, entscheide ich mich natürlich wieder den Gin pur auf Eis zu verkosten. Hier kann man einfach die Aromen am deutlichsten erkennen und die feinen Nuancen beim wiederholten Nosing nochmal deutlicher erkennen.

Ich gieße nun also etwas von dem Bison Dry Gin auf meine schönen dicken Ice Cubes welche schön knistern anfangen. Der Duft wird „grasiger“ – bin ich nun auf einer Weide gelandet oder trinke ich Gin? Auch das Zitrus-Aroma tritt weiter in den Vordergrund und harmoniert sehr gut mit dem Bison Gras.

Das Finale

Nun nehme ich endlich den ersten Schluck des Gins. Lecker! Süß und mild kommt dieser Dry Gin. Keine Spritigkeit ist zu erkennen – keine Aromen die beim Tasting störend wirken. Deutlich schmeckt man das Heu und das Bison Gras aus diesem Gin, Lavendel, Koriander und Ingewer sowie die Lindenblüten sind im Tasting nicht als einzelne Nuancen zu erkennen – aber sie spielen deutlich in diesem Konzert der Aromen mit. Deutlicher kommt die Zitrusnote und der Wacholder in Spiel und rundet diesen tollen Gin ab.

Der Bison Dry Gin – ist ein Gin mit Erlebnis! Wer nur einen langweiligen Dry Gin erwartet hat sich getäuscht – das „grasige“ Aroma ist wirklich mal eine Abwechslung zu den anderen Gins auf dem Markt! Für die 35,99 Euro wirklich ein toller Deal!

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Über den Autor

GinMaster

Aus Liebe zu einem guten Gin Tonic!
Ginnatic - aus einer Schnapsidee entstanden!

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