Eine Flasche des 44Vier Gins
Gin London Dry Gin

Testbericht 44Vier Gin

Zu Gast 44Vier Gin

Zum Start in das Wochenende gibt es, wie so häufig, auch ein neues Tasting. Diesmal fiel meine Wahl auf den 44Vier Gin aus der Heckengäu-Brennerei. Die Brennerei kennt ihr bereits aus dem Tonic Gin Tasting, welches es hier zu lesen gibt. Auf die Optik komme ich normal immer erst etwas später zu sprechen, aber eines fällt mir direkt auf, deshalb ziehe ich diesen Teil nun nach vorne. Ich bin es gewohnt, dass sich Gins, welche aus dem gleichen Hause stammen, ähneln. Zumeist ist das Etikett nur anders eingefärbt oder der Name verrät den Unterschied. Vergleicht man den 44Vier und den Tonic Gin ist auf den ersten Blick nur die Flaschenform gleich. Auf den zweiten vielleicht noch der Korken und dass der Text in die Flasche eingraviert wurde, das wars dann aber auch. Der 44Vier Gin befindet sich in einer dunklen Flasche, auf dieser befinden sich nur die nötigsten Informationen wie Name, Alkoholgehalt und Brennerei.

Es handelt sich um einen London Dry Gin, der Alkoholgehalt liegt, wie der Name vermuten lässt, bei 44,4%. Die 500 ml Flasche kostet 28 Euro. Neben dem Wacholder ist der Ingwer eines der tragenden Botanicals, zudem weitere Kräuter. Jetzt komme ich aber endlich zum Tasting, ich bin schon gespannt, was der Gin aus der Heckengäu Brennerei so kann. Das Unternehmen, ich habe es bei meinem letzten Tasting ja bereits erwähnt, möchte den Punkt aber unbedingt nochmal aufführen, produziert zu 100% Klimaneutral (eigene Aussage), damit ist es in meinen Augen definitiv ein Vorreiter.

Wie riecht der Gin?

Mit einem sanften Plopp löst sich der Korken aus der Flasche und ich freue mich jedes mal aufs Neue, was mir meine Nase über den Gin zu sagen hat. Der 44Vier bringt direkt ein intensives Wacholderaroma mit sich, zudem auch ein saftiges, kräuteriges Aroma. Hier vermute ich, dass die Birkenblätter, welche ebenfalls bei der Herstellung verwendet wurden, ausschlaggebend sind. Neben der Wacholder bringen die Aromen also einen Hauch von Wald und Wiesen. Die Schärfe des Ingwers hat man zu Beginn deutlich wahrgenommen, diese ist dann aber recht schnell verflogen. Insgesamt ist dieser deutsche Gin in der Nase sehr aromatisch.

Wie schmeckt der 44Vier?

Jetzt kommt es auf die Geschmacksknospen an. Der erste Schluck ist geprägt von Wacholder. Nach einigen Augenblicken wird das Destillat im Mund aber schärfer und der Ingwer zeigt seine Wirkung. Die Schärfe und auch der Geschmack von Ingwer sind sehr deutlich zu erkennen. Verschiedene Kräuter geben dem Geschmack einen leichten Unterton. Im Abgang wird die Schärfe des Ingwers noch einmal deutlich spürbar. Diese verfliegt allerdings sehr schnell. Der Ingwergeschmack hingegen bleibt noch eine Zeit lang erhalten. 

Tastingzusammenfassung 44Vier Gin

Sowohl in der Nase als auch im Geschmack erkennt man zunächst den Wacholder. In der Nase erkennt man anschließend verschiedene Kräuter. Am Gaumen ist der Ingwer sehr dominant und auch seine Schärfe erkennt man, auch noch im Abgang. Die Schärfe verfliegt zwar recht schnell, der Ingwergeschmack bleibt aber doch eine Zeit lang erhalten. Der Gin ist also sehr speziell und wohl nicht direkt jedermanns Geschmack.

  • London Dry Gin mit 44,4% Alkoholgehalt
  • Dominanter Ingwergeschmack
  • Leichte Schärfe durch den Ingwer
  • Aus der Heckengäu-Brennerei

Tasting
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Reviewed Item
44Vier Gin
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