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Kochen und Backen mit Gin

Die besten Rezepte mit Gin – unsere Gin Rezepte

Dass Alkohol gerne zum geschmacklichen Abrunden in der Küche verwendet wird, ist keine Seltenheit. Der Rotwein gehört in eine gute Bolognese, Oma’s Eierlikörkuchen zählt bei den meisten zum Inventar, der traditionelle Schweinebraten wird gerne einmal mit einer dunklen Biersauce gereicht, nicht zu vergessen der Rum, der gerne in Kombination mit Bananen verrührt wird. Was aber ist mit Gin, welche Gerichte taugen, um sie mit dem leckeren Tropfen zu verfeinern?

Suppen:
Zwar gibt es keine spezielle „Gin-Suppe“, zum Würzen und Aromatisieren von Suppen ist Gin aber ein wahrer Gaumenschmaus. Zwei Esslöffel verleihen der Suppe einen außergewöhnlichen Geschmack, Grund dafür ist die Gewürzexplosion, die im Gin steckt. Wacholderbeeren, Zitrusaromen, Koriander, Ingwer und Muskat sind im Getränk enthalten.

Tipp: Etwas Gin in die Sahnehaube geben, die oftmals die Suppe verziert (etwa 2 cl).



Pasta:
Tomatensauce: Oftmals verwendet man Vodka, um Tomatensaucen zu verfeinern. Vergleicht man den Vodka mit dem Gin, ist eines klar: Vodka ist grundsätzlich ein relativ geschmackloses Getränk, Gin dagegen verleiht der Sauce wesentlich mehr Aromen, die voller Kräuter stecken. Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten (frisch oder aus der Dose) köcheln lassen, danach mit etwa 5 EL Gin aufgießen. Die Sauce etwas köcheln lassen und dann mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit Pasta mischen. Frischer Parmesan sowie Basilikum runden die perfekte Gin-Pasta ab.

Von Pasta betrunken werden?

Beschwipste Spaghetti: Bei diesem Rezept mischt sich das Aroma des Gin mit fruchtiger Orange, leckeren frischen Tomaten und Parmesan. 1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe, 1 EL Tomatenmark und 750g Cocktailtomaten in der Pfanne anbraten, dann 80ml Gin, den Saft sowie den Abrieb einer Orange inklusive 1TL Thymian, Honig, Salz, Pfeffer und Chili dazugeben. Anschließend die Sauce 30 Minuten köcheln lassen, die Spaghetti untermischen und mit Parmesan bestreuen.

Lachs:
Ein wahrer Genuss ist die Veredelung eurer Marinade mit einem Tropfen Gin. 2-3 Esslöffel reichen aus, um das Lachsfilet damit einzureiben und anschließend Dill, Zitronenabrieb, Zucker und Salz darüber zu geben. Danach sollte der Fisch einen Tag lang ruhen, damit die Marinade einziehen kann. Gin Sul und Hendrick’s Gin eignen sich am besten für dieses Fischrezept.

Fleisch:
Hirschrücken mit Nusskruste: Gin schmeckt hervorragend zu Wild, wie in diesem Fall einem köstlichen Hirschrücken, der ideal in die Weihnachtszeit passt. Das Fleisch wird mit Salz und Pfeffer gewürzt und rundum angebraten, dann mit 125ml Rotwein und 2EL Gin abgelöscht. Auf 200 Grad wird das Fleisch dann im Ofen gegart. Für die leckere Kruste werden jetzt je 40g Mandeln und Walnüsse gehackt und 50g Lebkuchen geraspelt. Diese Mischung wird mit 50g zerlassener Butter und 2EL Orangensaft vermischt.

Der Fond mit dem Gin wird nun in einen Topf gegeben, der Hirschrücken mit 2TL Honig bestrichen, damit die Nusskruste aufgetragen und 12 weitere Minuten im Ofen gegart werden kann. Zum Rotweinfond werden jetzt 200ml Wildfond aus dem Glas dazugegeben, was 5 Minuten köcheln muss. Etwas eingerührte Speisestärke, Salz, Pfeffer und 2EL Preiselbeeren einrühren. Dazu passen Blaukraut oder Schupfnudeln.

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Gin eignet sich hervorragend für einen gute Würze

Fleischpastete: Für den Mürbteig 400g Mehl, 200g Butter, 1 Ei und etwas Wasser verkneten, diesen dann eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Für die Füllung 2 Brötchen in einer Schüssel mit Wasser einweichen. Den Speck 75g), Kalb (200g) und Schweinefleisch (350g) in Würfel schneiden und durch den Fleischwolf drehen. 2 Eier verquirlen und unter den Fleischteig rühren. Mit Salz, Paprika, 2 zerdrückten Wacholderbeeren, Thymian (1EL) und 1ELGin würzen. Die Masse in eine Metallschüssel füllen und ca. 30 Minuten in den Tiefkühler stellen.

Die Zwiebel sowie den Knoblauch (je 1) schälen und fein hacken. Eine Hand voll Petersilie waschen, trocken schütteln und ebenfalls fein hacken. 1EL Butter in einem kleinen Topf erhitzen und die Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten, die Petersilie zugeben und untermischen. Beides mit 80g Cranberries zu den gut ausgedrückten Brötchen in eine Schüssel geben und vermengen. Anschließend zur Fleischmasse geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. 200g gekochten Schinken in Würfel schneiden und unter die Fleischmasse ziehen. Nochmals 30 Minuten in den Tiefkühler stellen. Den Mürbteig aus der Folie wickeln und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen. Eine gefettete Kastenform so damit auslegen, dass rundherum etwas Teig übersteht.

Die Pastetenmasse einfüllen und die Ränder über die Füllung schlagen. Das übrige Ei trennen und die Ränder mit dem Eiweiß bestreichen. Einen passend großen Teigdeckel ausschneiden, auf die Füllung legen und andrücken. Aus dem restlichen Teig Formen ausstechen und die Teigoberfläche damit verzieren. Alles mit Eigelb bepinseln und bei 180 Grad Ober-Unter-Hitze 80 Minuten backen.

Auch bei Süßem kann Gin harmonieren

Sorbet:
Klar, wenn es diverse leckere Cocktails mit Gin gibt, kann man das Ganze auch eisgekühlt als Sorbet genießen. Das Rezept für das geschmacksintensive Gin-Sorbet ist ein Kinderspiel: Einfach aus 400ml Wasser und 400g Zucker einen Zuckersirup herstellen, 400ml Tonic Water daruntermischen und die Mixture kaltstellen. Anschließend kommen 4 Esslöffel Gin, der Saft einer ganzen Zitrone sowie einer ganzen Limette als auch die Schalenabriebe dazu. Das Sorbet zwei Stunden in den Gefrierschrank stellen und danach eiskalt genießen!

Marmeladen:
Besonders gut schmeckt der Gin in fruchtigen Marmeladen. Hier ein paar Beispiele, wie das Frühstück noch besser wird:

Quittengelee: 2 kg Birnenquitten abreiben, in Stücke schneiden, mit Wasser bedecken, den Saft einer Zitrone hinzufügen und ca. 45 Minuten kochen, bis die Quitten sehr weich sind. Über Nacht durch ein Tuch abseihen, dann erhält man 1.6 Liter Saft. Davon 900 ml abnehmen, mit dem Zitronensaft und dem mit etwas Zucker vermischten Gelfix zum Kochen bringen. Den restlichen Zucker hinzufügen und mindestens weitere 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Das Gelee in Gläser abfüllen und vor dem Verschließen pro 200 ml Gelee ein Schnapsglas (2 cl) Gin hinzufügen, die Gläser verschließen und kurz schütteln.

Marmelade aus Johannisbeeren und Stachelbeeren: Die Stachelbeeren (500g) waschen, putzen und abtropfen lassen. Die Kiwis (300g) schälen und vierteln, die Johannisbeeren (200g) waschen und von den Stielen streifen, im Anschluss die Stachelbeeren mit dem Zucker unter Rühren aufkochen. Dann die Kiwis und die Johannisbeeren zugeben und weitere 4 Minuten kochen. Wenn fast alle Stachelbeeren geplatzt sind, 6 cl Gin einrühren und die heiße Konfitüre in Gläser füllen, diese fest verschließen und 10 Minuten auf den Kopf stellen.

Kulinarisches Fazit:

Gin im Essen verleiht euren Gerichten eine unverwechselbare, intensive Note. Das sollte jeder Hobbykoch einmal ausprobiert haben. Vorsicht aber bei der Dosierung, lieber etwas weniger als angegeben nehmen, sonst kann es euch schnell zu bitter werden.

Über den Autor

GinMaster

Aus Liebe zu einem guten Gin Tonic!
Ginnatic - aus einer Schnapsidee entstanden!

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