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Dry Gin Gin

Testbericht Needle Blackforest Dry Gin

11 Botanicals geben den Ton an

Heute habe ich wieder einen weiteren Gin aus dem deutschen Schwarzwald zum Tasting bei mir. Der Needle Gin oder Needle Blackforest Dry Gin, wie er mit dem vollem Namen heißt. Die Aufmachung der Flasche ist eher sehr dezent. Allerdings finde ich das Design passend zu der Message die dieser Gin mit sich bringen soll „frische Fichtentriebe aus dem Schwarzwald“.

Die Flasche kommt mit 500 ml Destilat und hat einen schönen Holzverschluss. Das Design finde ich sehr gut getroffen da man hier einfach diese Botschaft der „Natürlichkeit“ herauslesen kann.
Auch der Preis kann sich definitiv sehen lassen. Mit etwa 22 Euro je 500 ml gehört der Needle Gin zu den günstigeren Gins auf dem Markt. Vergleicht man ihn mit dem Monkey 47, den wohl bekanntesten Gin aus dieser Region – spart man sich hier schnell zwischen 11 bzw. 13 Euro je halben Liter.

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Wenn man die Liste der Botanicals so liest wird einem schnell klar das es sich hier wieder um einen Gin handelt der wenig Spritig ist aber eine florale natürliche Note besitzt. Wacholderbeeren, Zitrus, Orangen, Piment und Zimt geben dem Needle Gin seinen Körper. Dazu kommt das frische Aroma von frischen Fichtentrieben, welche direkt aus der Region Schwarzwald kommen. Ist dieser Gin ein echter Konkurrent für den Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin?

Beim Nosing konnte mich dieser Gin bereits sehr gut überzeugen. Er riecht sehr fruchtig – fast schon holzig könnte man die erste Duftnote beschreiben. Kennt ihr das wenn man durch den Wald geht und es riecht nach Wald? Genauer dieser Geruch kombiniert mit etwas Alkohol beschreibt wohl diesen Gin am Besten.

Hohe Erwartung beim Tasting

Beim Tasting hörte ich auf die Macher des Gins. Hier sollte man die Kombination Thomas Henry Tonic Water und Needle Gin testen. Da ich das Tonic Water eh für sehr solide erachte – nahm ich es gerne.

In meinem Paket war noch ein sehr schönes Glas wobei ich das Glas hier mit etwas Eiswürfel auffüllte und dann 4 cl des Gins dazu gab. Das Aroma welches aus dem Glas strömte war super floral und etwas holzig. Leider konnte ich aber kaum andere Noten erkennen. Zimt oder Zitrus hielten sich also eher dezent im Hintergrund. Dann füllte ich das Glas mit dem Tonic Wate auf und nahm den ersten Schluck.

Der Gin Tonic war super floral – ganz leicht holzig im Abgang und dann die Bitternote des Tonic Waters – die Kombination ist definitiv diesen Gin wert. Ich würde sogar sagen das hier der Needle Gin wirklich ein Konkurrent für den Monkey 47 ist (aus der geschmacklichen Perspektive betrachtet).

Über den Autor

GinMaster

Aus Liebe zu einem guten Gin Tonic!
Ginnatic - aus einer Schnapsidee entstanden!

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