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Dry Gin Gin

Testbericht G=in³ Distilled Dry Gin

Ein Formel als Name?

Zugegeben der Name des Gins ist wirklich ziemlich cool. Eine Formale als Namensgeber für einen Gin ist etwas Neues was ich so auf dem Markt noch nicht gesehen hab. Gibt es einen Hintergrund für diese Formel? Ich bin der Sache einmal auf den Grund gegangen und habe versucht die Logic dieser Formel zu entschlüsseln.

G=in³ ist entstanden als 3 Destillateure aus dem Hause Brennerei Ziegler zusammensaßen und an einer Idee tüftelten. Die 3 Destillateure Max Kirchner, Paul Maier und Pascal Marré setzten natürlich hier auf ein hohes Maß an Qualität. Sie analysierten den Gin Markt und testen unzählige Gins – das 3 köpfige Team bekam sogar noch weitere Unterstützung aus München – vom Barkeeper Andreas Till. Noch näher kann man ja an den Bedürfnissen der Gin trinken nicht sein oder?

Wer mehr Hintergrundinformationen zu dieser Brennerei haben möchte – kann sehr gerne die Seite der Brennerei-Ziegler besuchen. Aber nun genug zu den ganzen Informationen die nur indirekt mit dem Gin zu tun haben.

Bei Amazon zahlt man um die 38 Euro für 700 ml Gin – somit ist dieser Gin im preislichen Mittelfeld anzusiedeln. Dadurch das er 700 ml Destillat enthält und nicht mit 500 ml auftrumpft ist das Preis Leistungsverhältnis natürlich besser. Die Flasche wirkt wie ein Klassenzimmer mit einer Tafel – was mir persönlich sehr gut gefällt ist der Holz Verschluss mit einer Metalkappe worin eine Prägung mit der Aufschrift: „Die Essenz der Früchte“ zu sehen ist. Finde ich persönlich sehr schön und gibt dem Gin nochmal einen hochwertigeren Look.

Ziegler G=in3 Dry Gin
  • Gebr. J. & M. Ziegler GmbH
  • Wine

G=in³ im Test

Aber hält die Formal des G=in³ Distilled Dry Gin auch das was sie verspricht?

Das Nosing verspricht schon einmal sehr viel. Eine leichte Schärfe, gefolgt von einer Frische die wahrscheinlich der Zitrone zuzuordnen ist gefolgt von einer starken Wacholdernote die aber sehr gut mit der Schärfe harmoniert. Ich denke das es sich bei der Schärfe in der Nase um Pfeffer (kann ich nicht genau verifizieren) und dem Wacholder handelt. Ich hoffe das er beim Tasting nicht zu krass oder scharf rüberkommt – sonst kann sich das sehr schnell in eine Spritigkeit verwandeln die man ja nicht immer unbedingt haben möchte.



Wie schmeckt der Gin?

Beim Tasting entscheide ich mich wieder für die RAW Verkostung des G=in³ man will ja schließlich alle Aromen des Gins schmecken. Ich gieße nun also etwas Gin in ein Glas mit etwas Eis um hier alle Aromen zu riechen bzw. zu schmecken. Der Gin kommt hier im Geruchspektrum nochmal etwas breiter daher als beim Nosing. Man merkt das die Botanicals die enthalten sind sehr gut abgestimmt sind. Ich kann leider nicht genau sagen was enthalten ist – aber man merkt auf jedenfall eine deutliche Frische – die nicht nur von der Zitrone kommen kann. Im Tasting schließt dieser Gin sehr gut ab – fein abgestimmt, floral und frisch – sicher ein super Gin für einen eiskalten Gin Tonic im Sommer.

Über den Autor

GinMaster

Aus Liebe zu einem guten Gin Tonic!
Ginnatic - aus einer Schnapsidee entstanden!

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