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Gin Cocktails

Gin Tonic

Die Mutter aller Gin Drinks

Der Gin Tonic, wahrscheinlich einer der Gründe warum Gin in den letzten Jahren so einen Hype erlebt hat. Gin Tonic – ein Grund für meinen Blog Ginnatic. Gin Tonic der Drinks aller Drinks. Vielleicht auch der Sommerdrinks aller Sommergetränke?

Beim Gin Tonic handelt es sich um keinen Cocktail sondern einen klassischen Longdrink. Ein Longdrink ist eine Art von Cocktail mit einem sehr großem Volumen. Beginnen tut der Longdrink ab etwa 12 – 14 cl – das mittlere Volumen eines Longdrinks liegt bei etwa 20 – 25 cl und das maximale Volumen bei 30 cl. Longdrinks also auch der Gin Tonic haben im Normalfall nicht über 7 cl Alkohol.

Was macht den Gin Tonic so lecker?

Der Gin Tonic ist einfach ein super leckerer Longdrink. Durch die Zugabe von Tonic Water entfaltet der Gin seine Aromen noch besser und kann hier einfach durch Frische und Leichtigkeit gegenüber schwereren Longdrinks bzw. Cocktails punkten.

Neben dem guten Geschmack ist er auch ein sehr dankbarer Longdrink. Jede Bar hat die Möglichkeit einen Gin Tonic auszuschenken auch wenn keine teuren Barkeeper-Kompetenzen eingekauft werden können. Dabei gilt es eigentlich nur das das Mischverhältnis zu beachten.



Was ist das perfekte Mischverhältnis für einen Gin Tonic?

Beim Mischverhältnis scheiden sich die Geister. Da ich ja mit sehr vielen Leuten und Personen über das Thema Gin spreche erfahre ich natürlich auch viel von den Vorlieben der einzelnen Personen. In meinen Augen ist das perfekte Mischverhältnis von Tonic und Gin bei 1/4 Gin und 3/4 Tonic Water. Hierbei sollte man aber beachten das der Gin zuerst über Eis gegossen werden sollte und danach das Tonic Water in das Longdrinkglas gekippt werden sollte.

Warum sollte man das beachten?
Natürlich scheiden sich auch hier wieder die Expertenmeinungen, aber wie es immer so ist – Gin Tonic ist Geschmackssache. Wenn man den Gin über das Eis gibt kann man gewährleisten das der Gin eine gute Temperatur annimmt. Würde man hier zuerst das Tonic Water reinkippen – kühlt man das Tonic Water runter welches ja aber nicht im Fokus des Gin Tonics steht.

Der Gin Tonic gehört zu den sogenannten Highballs (Cocktail-Categorie: Spirituose + kohlensäurehaltigen Filler + Eiswürfel). Der Drink wird in einem Longdrink Glas direkt im Glas zubereitet. Shaken wurde die kohlensäure aus dem Tonic Water treiben und den Shaker zur Explosion bringen. Wer es nicht glaubt kann es aber natürlich sehr gerne selbst testen! Das Ergebnis ist dann ein toter Gin Tonic den man in jeder Ecke des Hauses aufwischen darf!

Achtung keinen Shaker benutzen!

Neben dem Zutaten Tonic Water und Gin kann man den klassischen Gin Tonic je nach Gin Sorte auch noch mit Botanicals, Kräutern, Gemüse, Obst und Gewürzen verfeinern.

In der Barszene findet man zurzeit eine Vielzahl von verschiedenen Gin Tonics die nicht nur mit dem Tonic und den Gin variieren sondern auch mit Obst, Gemüse und Botanicals spielen. Die häufigsten Botanicals die man an einem Gin Tonic findet sind wohl Pfefferminze, Basilikum, Wacholder, Rosmarin, Thymian, Rosenblätter, Safran, Johanniskernbrot, Himbeeren, Erdbeeren, Kiwi, Senf, Kardamom, Oregano, Zitronenmelisse und noch viele Andere.

Ob es nun ein Hype ist das man hier Grünzeug und Gewürze in den Gin Tonic kippt – da scheiden sich auch wieder einmal die Geister. Zum passenden Gin kann man gerne einmal eines der verschiedenen Botanicals kombinieren damit man hier einfach noch den Geschmack des Drinks hervorhebt.

Natürlich sollte man bei den Zutaten aufpassen das die jeweilige Gin sich mit den Zutaten / Botanicals verträgt. Welche Grundregel hier optimal zutrifft ist „Ist die Zutat bereits im Gin enthalten kann man hier eigentlich nichts falsch machen“.

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Über den Autor

GinMaster

Aus Liebe zu einem guten Gin Tonic!
Ginnatic - aus einer Schnapsidee entstanden!

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